Reservierungen unter info@hubbi.net – Einlass bei den Veranstaltungen ist 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr (bei Disco und Fasching jeweils eine halbe Stunde später).

14. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, bayrisches Musikkabarett mit „Sauglocknläutn“, 20-Jähriges Jubiläum

Ois Guade, Sauglocknläutn“. Das Musikkabarettduo feiert seinen 20. Geburtstag. Und wie könnte man das besser begehen als mit bestem musikalischen Wirtshauskabarett, wie es nur Walter Zinkl und Ritsch Ermeier auf das Wirtsstubenparkett bringen? Volksmusik à la „Sauglocknläutn“, das sind keine verstaubten Stammtischkalauer und halb gelallten Bierlaunenanekdoten, das sind Politsatiren, so salzig, wie ein erstklassiges Gselchtes, Gesellschaftskritik, so ehrlich wie Knödl mit Soß und Musikstücke so sämig wie eine Dunkelbierkrone. Volksmusik eben, von den beiden Multiinstrumentalisten, aber immer neu interpretiert und einzigartig eingefangen im Widerhall, des weit über die Grenzen Bayerns gefeierten Läuten der Sauglocken. Mitreißende Akkordeonklänge und stimmungsvolle Kontrabassläufe inklusive. - Das Beste aus 20 Jahren und noch viel mehr! Das Programm „Zurück in die VerGegenKunft“ fasst alles zusammen, was Ritsch Ermeier und Walter Zinkl ihrem Publikum auf bayrischen Wirtshausbühnen und überregionalen Kabarettveranstaltungen präsentiert haben, immer kombiniert mit aktuellem Geschehen, neuen Liedern und alten Weisen. Höhepunkte aus ihren verschiedenen Bühnenprogrammen, wie zum Beispiel „Prima Klima in Bavaria“, „Guad ozapft - schlecht eigschenkt“ oder das „Orakel von Pumpernudl“ harmonieren mit ganz neuen Stücken und Texten – eben frei nach ihrer Devise: „Wenn uns wos ärgert, dann muaß des sofort raus!“ Und davon gibt es in Zeiten vom heiligen St. Thermomix, von Glyphosatpartys im Hühnerstall, von Ministerpräsidentenduellen und von Rechts-, Links- oder Rückwärtspopulisten wahrlich genug (14 €, Reservierung sollte dringlich sein).

15.Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Ozzham & die Assbrothers

Der Osterhammer, die Assbrüder, der Keller Maxi und der Seehauser Christoph spielen jedes Konzert, als würde es ihr letztes sein. Können: brilliant, Leidenschaft: begeisternd. Sie lassen die 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, Bands wie die „Rolling Stones“ oder „Led Zeppelin“ zeigen sich dabei in einem neuen Gewand. Sie legen großen Wert auf Eigeninterpretation und Live-Improvisation, so daß ein krachender Klassiker schon mal zur delikaten Jazzrock-Melange mit Reggaehäubchen wird. Sie sind unaufgeregt, echt lässig und es macht richtig Spaß, ihre weiblichen Fans zu beobachten. Trotz Vermeidung windiger Charthupferl sind sie sicherlich die wichtigste und durchschlagenste Partyband von … zumindest ganz schee weit ummadum. Als Gast wirkt mit großer Wahrscheinlichkeit der Bauer Uli mit (der wahre Ude) und manchmal auch Josef Steiner von Schotters Jazzhaufen (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, 10 €,)

22. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 10)

26. Dezember, Mittwoch, 20.30 Uhr, Weihnachtsverdauungslesung von und mit Uli Hannemann

Ein jährlicher Höhepunkt(Hut kreist – keine Reservierung möglich!)

29. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 10)

4. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Kaffeekranzl de Luxe“

No Trust“ ist Legende. Teile dieser starken Rockband mögen es aber auch gerne gemütlich. Die Mannen um den Rankhamer Flo Schlosser pflegen seit Jahren ein Projekt, ihr „Kaffeekranzl de Luxe“, festes Programm mit Öffnung zur Jam-session. Der Name verspricht, was die Band auch hält. Die Akustik nur minimal verstärkt, spielen sie völlig entspannt Songs de Luxe, ein wenig Improvisation, prächtige Instrumentenführung und Gesang, pur zum Wohlfühlen. Clapton, Foreigner, Eagles, Mellencamp, Genesis, GAGA, James Brown, Extreme, Tom Petty, Steve Miller, Everlast und viele andere mehr. Immer ordentlich was los und dennoch sehr gemütlich, ein feiner Jahresauftakt. Nur als Info, die Musik passt auch zu Bier, Wein und Schorle (5 €).

5. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 13).

11. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Vorpremiere von Stephan Zinner

Muß ich nix schreiben, ist lange schon ausgebucht (16).

12. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit Roland Hefter

Da ist auch ausgebucht, ja, leider (17 €)

18. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Musikkabarett mit Teresa Rizos . alias Franzi Riedinger

Die Bühnenfigur Franzi Riedinger, vermeintliche Jodel-Dozentin aus Soacherding, ist das erste kabarettistische Bühnen-Alter Ego der Schauspielerin Teresa Rizos. In München geboren, sammelte sie erste Theatererfahrungen im Jugendclub der Münchner Kammerspiele. Wenig später folgte die erste Hauptrolle in der BR-Serie "Dahoam is Dahoam" wo sie seitdem regelmäßig als Gast zu sehen ist. Ihr komödiantisches Talent konnte Teresa erstmals in der Sat1 Serie „Der Cop und der Snob“ als charmant schusslige Kripo Assistentin „Kiki“ zeigen, und wenig später in der Kino-Komödie "Bocksprünge" als durchtrieben unschuldige "Valerie". Im Herbst 2018 kommt sie mit der hochgepriesenen Serie "Servus, Baby" im BR, die auf den Münchner Filmfestspielen hoch gelobt wurde.

Teresa Rizos entführt ihr Publikum als ihr Bühne-Alter Ego Franzi Riedinger leichtfüßig und charmant hintersinnig in ihre weißblaue Welt, in der scheinbar alles in Ordnung ist. Lächelnd in skurrilen Jugend-Erinnerungen schwelgend, erzählt von ihrer einäugigen Mutter, der Jodellegende Resi Riedinger, die ihr zum Schulbeginn statt dem Leberwurstbrot eine Zyankalikapsel in der Brotzeitbox mitgegeben hat. Oder berichtet von der Zeit, in der sie zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Heimat, den Landkreis Soacherding verlassen hat, um als Dozentin für Bayerisches Kulturgut tätig zu sein- vorwiegend in Hospizen. Jetzt ist an der Zeit, endlich auf den Bühnen dieser Welt ihr Glück zu versuchen. Sie möchte mit ihren Schilderungen und Übungen - auch auf Ihrer Bühne - möglichst viele Menschen dazu animieren, sich den ursprünglichen bayerischen Lebensstil anzueignen, weil der einfach glücklich macht. Teresas Vortrag ist wunderbar, sie entschleunigt, ist angenehm im Tonfall, nichts Schrilles, kein Plappern. Sie kann dem Publikum auf höchst sympathische Weise sanfte Gemeinheiten erzählen, die Leute wollen mehr davon. Sie ist echt und sie will Echtes und Unverfälschtes aufzeigen. Hat Jodeln eine angstlösende Wirkung? Kann es uns sogar dem Weltfrieden ein Stückchen näherbringen? - Wahr oder nicht wahr? – sie erfüllt mit ihrem Kulturprogramm einen Bildungsauftrag der Bayerischen Landesregierung. Sie macht das von Herzen gerne - vielleicht auch, weil eine nicht unerhebliche monetäre Vergütung vom Freistaat winkt. (Reservierung dringlich, Einstandspreis 14 €)

19. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`S“

Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. Dabei setzen "The YP's" auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Toto oder Prince. Lead-Sängerin Hanna mit ihrer tollen Stimme interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und unbekanntere Stücke, die beim Publik immer ankommen. Letztes Jahr war s bummvoll. Da heißt s ausräumen, damit das Publikum körperlich werden kann.
Die Stückauswahl und der Spannungsbogen im Programm können je nach Anlass variert werden. Schon durch die Abwechslung von verschiedenen Musikern als Sänger in den Stücken kommt beim Zuhören keine Langeweile auf. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist
)!

26. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball

Wie immer ein Spaß! Mit DJ Freddy und dadurch gesicherter Stimmung, durchgehend tanzbar. Masken dringend erwünscht. Eintritt 5 €, mit Pseudomaske 10 €, ganz ohne 15 € - Reservierung dringlich!!

1. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Andrea Limmer

Das Schweigen der Limmer - Psycho-Logik in Gaudi und Gesang

Hier die SZ-Kritik: „In Andrea Limmer brennt ein Reaktor, befeuert mit Herz und Geist, entzündet im Spannungsfeld des alltäglichen Irrwitzes. Natürlich ist es ein Widerspruch in sich, wenn sie mit ihrem Programmtitel "Das Schweigen der Limmer" suggeriert, sie hätte nichts zu sagen. Zwei Stunden lang bereitet sie mit Wortwitz und semantischer Akrobatik ihr Publikum auf den Moment der Stille vor - der über einen hereinbricht, wenn spät in der Nacht, als sie schon längst wieder nach Niederbayern abgereist ist, aus der Tiefe der Gehirnwindungen heraufdämmert, was sie da so alles gesagt, vor allem aber angedeutet hat. Allein die Erinnerung an die wirbelnden Gedanken eines Albtraums von Shakespeare'scher Wortgewalt, mit dem sie von ihrem Eintauchen in den Strudel des alltäglichen Sanifair-Wahnsinns erzählt, liefert den Stoff für schlaflose Nächte .... Wäre dies nicht schon kabarettistische Leistung genug, heißt es obendrein noch den Hut zu ziehen vor der musikalischen Kunst Andrea Limmers. Die Ausdruckskraft und Klarheit ihrer Stimme ist mitreißend im Sturm und Drang, berührend in der Lyrik und voll Leuchtkraft in den Melodien. Auf den Tönen einer Ukulele lässt sie ihren Gesang fließen, in bester Liedermacher- und Poetentradition eines Hannes Wader und mit dem sprachlichen Feingefühl eines Reinhard Mey. Da reift der Wunsch, mehr, mehr, mehr davon zu hören.“

Alle elf Sekunden:
• verliert sich jemand beim Barshippen.
• führt das Navi einen an der Nase herum.
• bedankt die Bahn sich für unser Verständnis.
• fragt Tinder: "Zum Mitnehmen oder Abwinken?"
• wird die Deutschlandcard als Reisepass benutzt.

Diese Flut von Blablabla, BILDern und Blödsinn verwandelt immer mehr Menschinnen und Menschen in neurotische Elendshäufchen. Da hilft weder Urschrei-Kartoffel, noch Blutwurz-Pille. Doch die junge Volksängerin und Kabarettistin Andrea Limmer hat ein Mittel gegen die kollektive, seelische Verstummung und -stimmung! Charmant, hintersinnig und stimmgewaltig richtet das niederbayrische Energiebündel ihrem Publikum die Wadeln wieder nach vorn und das Wurzelchakra auf Fortuna aus. Erleben Sie mit der Limmerin wie immer den ganz normalen Wahnsinn. In Stereo!   (Reservierung sollte notwendig sein, 14)

2. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Blues4Use“

Das Bluesprojekt „Blues4Use" mit Mastermind Ulli Nathen-Berger (Gesang, Gitarren, Bluesharp) wurde vor fast zwei Jahrzehnten gegründet. Von T-Bone Walker, Robert Johnson, Ray Charles, B.B. King, Howlin Wolf, Eric Clapton bis Blood Sweat & Tears: Eigenwillig, mitreißend, emotional interpretiert „Blues4Use“ mit wechselnder Bandbesetzung - vom Akustik-Trio bis zur achtköpfigen Rhythm 'n' Blues Band mit Bläsersatz - bekannte oder weniger bekannte Songs aus dem unendlichen Fundus der Rhythm’n’ Blues-Musik der vergangenen 100 Jahre. „Wir leben unsere eigenen Gefühle in dieser alten Musikform aus, ohne die Emotionen der Bluesmusiker, die uns als Vorbild dienen, kopieren zu wollen.“ Mit zur Stammbesetzung des Projekts gehören Thomas Bogenberger aus Prien (Bass, Gitarre, Gesang), der Autor der „Hattinger“-Krimis; der Rhythmus-Magier Dietmar Baumanns (Schlagzeug); der Zauberer an den Keyboard-Tasten, Uli Bauer – „der wahre Ude“; seit vielen Jahren der Rosenheimer Radiochef Reinhart Knirsch, Garant für mitreißende Soli am Saxofon wie auch Willi Weiß (neu im Projekt); der Priener evangelische Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth (Posaune) und sein fränkischer Kollege Johannes Keller sowie Richard Prechtl (beide Trompete). Dazu öfter als Gastmusiker der renommierte Schauspieler August Zirner an der Querflöte. Sie erzeugen ein „Blues Brothers“-feeling, Musik, die tief in die Poren dringt und kein Haar liegen lässt (15, Reservierung dringlich).

8. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Ecco Meineke und seinem Programm „Essen“

Wir alle essen. Das kann ganz einfach sein. Man geht zum Schnellimbiss. Fertig. Oder man sieht was und kauft es. Manche kochen sogar was.
Menke nicht! Denn Menke hat keine Ahnung und es ist ihm auch zu anstrengend. Alles. Allein die gefühlt 2 Kilometer langen Kühlreihen von Milcherzeugnissen in Supermärkten
hält er für eine bodenlose Zumutung. Sein Kühlschrank ist weitgehend leer.
Bis auf einige prähistorische Exponate, deren Haltbarkeitsdatum nicht mehr lesbar ist. Dass es Jahrerszeiten gibt, kann man angesichts des Klimawandels mit Fug und Recht anzweifeln! Egal: Lebensmittel sind davon unabhängig und definitiv immer da. Muss ja.
Viele Verpackungsfotos mit Fertiggerichten erinnern ihn an etwas. Ob auch drin ist, was draußen abgebildet ist? Ist ja auch egal - wenn es nach etwas schmeckt. Und das tut es ja immer… Doch eines Tages packt ihn der Ehrgeiz, er will mehr – kann das gut gehen? Kaum. Ecco Meineke ist als Sänger und Musiker sehr erfolgreich, er nennt sich Ecco diLorenzo und ist mit seiner Band Innersoul grenzsprengend unterwegs. Ab 2004 war er bei der Lach- und Schießgesellschaft und schrieb fünf ihrer Programme. „Essen“ ist sein 4. Programm. Mit seinem Programm „Wasser“ war er auch schon zweimal hier und kam ausgezeichnet an (Reservierung dringlich, 15 €).

9. Februar, Samstag, 21 Uhr, Disco mit T.Rance Hill & Überraschungsgast

Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, daß Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ganz ohne Eintritt, Reservierung und Hut)

15. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Roverandom“

Die Musikerinnen und Musiker treten meist mit Videoinstallationen auf, die mit ruhender Kamera aufgenommen sind.

Sie spielen dabei oft hinter einem halbtransparenten Gazeschleier auf dem, im Raum schwebend, der Videofilm zu sehen ist. Der Originalton des Videos wie etwa Hundegebell, Wasserrauschen, Gesang des Taxifahrers wird dazu geblendet oder schweigt zur Musik.

Musikalische Improvisation und Inspiration

Die Musik ist keiner Stilrichtung zugeordnet. Klassische Musik, moderne Klassik, minimal music, Jazz und Popmusik, all das scheint durch. Bettina und Katharina kommen aus der klassischen Musik. Hans hat in der Band von Cecil Taylor in Manhattan und mit William Parker und Peter Kowald gespielt. Bernhard kommt aus der Weltmusik.

Durch das im Raum stehende Videobild entsteht eine Räumlichkeit, ist auch ein Theater oder ein Guckkasten angelegt und zu sehen mit besonderer Ästhetik.

Vordergrund

Die Gewohnheit des Sehens eines Konzertes wird durchbrochen, die Musiker sind nur zu ahnen oder teilweise zu sehen. Die Musik geht zusammen mit dem Videobild, interpretiert dieses Bild in sehr ungewohnter oder auch in detailgenauer Übersteigerung.

Etwas völlig Neues schält sich aus den Bestandteilen. Es hat aber auch den Hauch Laterna Magica und Hologramm, der ausgezeichnet zu der Dramatik, Feierlichkeit und dem Witz der durchkomponierten Musik mit kurzen Improvisationsfetzen des Roverandom Quartetts passt.

Besetzung

  • Die Instrumente: Geige, Cello, Trompete, Waldhorn, Muschelhorn, Alt-Saxophon, mehrstimmiger Gesang, E-Gitarre, Akkordeon, Percussion und Schlagzeug.

  • Die Musiker: Bettina Wojtalla, Katharina Müller, Hans Eberle und Bernhard Breitung (Reservierung sollte von Vorteil sein, 13 €)


 

16. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Karin Rabhansl

Karin hat ihre Seele an den Teufel verkauft. Zumindest hat es sich gelohnt: Tod & Teufel, das eben erschienene vierte Studioalbum der Sängerin und Gitarristin aus dem niederbayerischen Trautmannsdorf, ist eine Mörder-Scheibe geworden: Leichtfüßig grenzüberschreitend, frei von jeglicher Befindlichkeitssäuselei und weder Kaff noch Großstadt (weil du das Mädchen zwar aus dem Wald, aber den Wald nicht aus dem Mädchen kriegst).

No fillers just killers, wie man in KARINs Heimatdorf unweit von Passau zu sagen pflegt. Oder wie es die Menschen in ihrer derzeitigen Wahlheimat Nürnberg auszudrücken pflegen: Liederbayern strikes back!

Diesmal ist die Ringelprinzessin abgetaucht in die Abgründe und Untiefen der menschlichen Seele. Rabhansl erzählt von Werwölfen und Irrlichtern, über Alter, Einsamkeit, Stalker, Organhandel, faustsche Vertragsangebote und darüber, dass man es eh keinem Recht machen kann auf dieser Welt.

Auch musikalisch hat sich einiges getan. Wenn man schon eine Rockband hat, dann kann man es auch mal ordentlich krachen lassen, hier in Hemhof allerdings wird sie solo auftreten – dennoch: Pop raus, Rock rein! Das neue Programm ist gestartet. Die Themen werden wilder, die Ziele exotischer. Ab jetzt ist wieder alles offen im Rabiversum: KARIN RABHANSL segelt weiter ins Abenteuer, immer der Nase nach, und wahrscheinlich ist es das, was wir an der liederbayerischen Niedermacherin am allermeisten mögen: ihre Neugier. Und ihre Unerschrockenheit (Reservierung sollte dringlich sein, 14 €).

22. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Max von Milland

Der Künstlername Max von Milland bezieht sich auf den Heimatort des Südtiroler Musikers. Von Milland trat im Vorprogramm der Sportfreunde Stiller und Söhne Mannheims auf, 2011 erhielt er den Bayerischen Förderpreis für junge Liedermacher. Die erste Single „Leg di her“ kam im Juni 2012 auf den Markt und wurde zu seinem ersten Hit, den er auch bei „Inas Nacht“ präsentieren durfte. Inzwischen gibt es mehrere Alben, er hat seinen Weg gemacht, charmant, mit Bodenhaftung. Max ist ein hochsympathischer Sänger, gutaussehend, er singt ausgezeichnet, pflegt seinen Dialekt, schafft Melodien, die in die Tiefe gehen. Seine Texte sind von Sehnsucht, Hoffnung und Bodenständigkeit geprägt, von großer Liebe und zärtlichem Humor (Reservierung wichtig, 15).

23. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Tilda“

Die Gebrüder Micklitz (Swappers) und die Gebrüder Ass (Ozzham & the Assbrothers) haben gemeinsam eine Band gegründet, sie „Tilda“ genannt und eigene Songs eingespielt. Die Chiemseer Alternativerockband zeichnet ihre Spielfreude wie auch ihr dreistimmiger Harmoniegesang aus. Die authentischen Musiker, deren Show die echte Leidenschaft ist, zeigen druckvollen, aber auch verspielten, vertrackten und variantenreichen Rock, durchsetzt mit experimentellem Pop und feinen Breaks. Wie sie es schaffen, dass die Songs von Anfang an ins Ohr gehen, ist ihr Geheimnis. Wenn man einordnen will, so zwischen „white stripes“ und der Countryphase der Stones (far away eyes). Beim Bandcontest der MIR schafften sie auf Anhieb den 2. Platz. Durchgehend heiß und dennoch erfrischend (5 €, Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt).

5. März, Faschingsdienstag

9. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Lenze & de Buam“

Lenze & de Buam, das sind fünf Burschen aus dem Süden Bayerns – eben der Lenze, der Bene Mias, der A:tschi, der Wasti und wechselnde Trompeter. Mit E-Gitarre, Bass, Tuba, Klavier, Schlagzeug, Posaune, Trompete und Akkordeon leben sie ihre Konzerte als währen sie selbst zum zuhören da, sie spielen für sich und geben den Leuten alles. Auf ihren Konzerten wird mal wild ums Schaf getanzt, zu Reggae entspannt, zu Songs wie „Wacken“ gerockt und bei stilleren Liedern wie „I nim di mid“ auch mal geschmust. Die Texte sind bayrisch, die Melodien international.

Am 23.11.2018 veröffentlichen die Burschen ihr neues Album auf SCHMUSI-RECORDS

2014 wurden „Lenze und de Buam“ mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Rosenheim ausgezeichnet. Ein Jahr darauf durften sie bei der legendären „Bierzelttour 2015“ von „LaBrassBanda“ bei über 15 Konzerten in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich als Vorband aufspielen. Im Herbst 2016 veröffentlichten Lenze & de Buam zwei neue Alben mit den Titeln „Dua di ned obe“ und „I nim di mid – live“. Mix und Master Willy Löster ( The Notwist, MoopMama, Joris ). Das Video zum Song „Cabrio“ entwickelte sich zum Viralen Hit auf Facebook und Co. Songs wie „Wacken“ oder „Aloa Aloa“ haben bereits jetzt schon weit über 100.000 Aufrufe in den gängigen Streamingportalen.

Im Dezember 2017 haben die Jungs die Patenschaft für das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" am Gymnasium Raubling übernommen (Reservierung dringlich, 16 €).

15. März, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit „Steckerlfisch & Schlagsahne“ und ihrem Programm NEU, aber treu!

Angelika „AngieAschbacher und Christian Haller.

Die Bühnenpräsenz des Comedy-Duos ist seit über 20 Jahren unerschütterlich. Seit 1998 sind sie unterwegs, haben also 2018 ein Jubiläum, das sie beflügelt – sie führen sich noch mehr auf. Das aktuelle Programm trägt den vielversprechenden Titel „NEU, aber treu!. Sie spiegeln in ihren gesellschaftssatirischen Sketchen auf bayrisch die Tücken des Alltags wieder. Das Eheleben, Machos und Klischees werden aufs Korn genommen, immer mit einem Augenzwinkern, nie wirklich böse oder unter der Gürtellinie, sie unterhalten mit ihren Programmen bestens die Gegend. Sie sind längst auch überregional gefragt und kein Geheimtipp mehr. Angie als Vollblutmusikerin setzt in dieser Richtung Akzente, von Christian geschickt unterstützt. Mimisch sind beide von Haus aus eine Bank (eine alte Redewendung, stand damals für etwas stabiles und positives). Genial ihre Spiellust, sie wuseln über die Bühne, perfektes Tempo, das Publikum kommt kaum zum Schnaufen. Oder aber sie ziehen die Szene mit Lust, wie einen frischen, kurz angekauten Kaugummi mit Erdbeergeschmack. Angie und Christian haben Mut zur Hässlichkeit und wechseln im Zeitraffertempo ihre Rollen, ein weiterer Garant für ihre Kurzweiligkeit. Inzwischen sind sie ein fester Bestandteil der hiesigen Kabarettszene, die Landeshauptstadt buhlt um sie, der BR wurde auch schon auf sie aufmerksam. Ihre Aufführung sprachen und sprechen tausende von Besuchern an, die Aufführungssäle werden größer (außer hier) und ich freue mich, dass dieser Auftritt wieder mal zustande gekommen ist (15, Reservierung dringlich).

16. März, Samstag, private Geburtstagsfeier, ein 50er

22. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der “die gute A-Band“

Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Vielleicht die „RollerCoStars“? Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist der jährliche Feierhöhepunkt, Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ sorgt für so einen Abend, sie verjüngen die nacht und schaffen gemütkiche Feierathmosphäre. Die Auswahl der Songs läßt keinen Leerlauf zu. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepaßt. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, alles mit Pfiff. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein grossartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune (Reservierung dringlich, 10).

23. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwoa Bier“

»Zwoa Bier« sind zwei junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei Gaspedale – so hieß es immer. Aber diesmal kommen sie mit Band, die Ass Brüder Simon und Flo sind mit dabei und ein Keyborder. Sie spielen nicht das erste Mal mit Formation, sind schon ein eingespieltes Team auf der Bühne mit Showpartner Publikum. Spontan und doch bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßenen Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von der Couch runter reißt! Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche Revolution gegen das generelles Desinteresse und das Aussterben von Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur. Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von Rosamunde Pilcher bis Truman Show ist für jeden was dabei, wenn der Michi und der Sepp in die Saiten hauen, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt ein Morgen, bestimmt: mit Fernsehauftritten und Titelblättern und Frauen und Bier und, und, undDer Michi und der Sepp, die beiden Kindergartenfreunde, Hund sans scho! Da ist wirklich was gewachsen, super Songs, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show, sie fahren ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne. Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 15)!

29. März, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 13).

30. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „VAIT“

Das mit VAIT hat weit vor Bandgründung im Jahr 2011 begonnen. Im beschaulichen oberbayerischen Bad Aibling begann damals der nachdenkliche, oft wütende Ralf sein Leben in Lieder zu packen und beschloss, wie Dylan sein zu wollen. Nur wenige Straßen weiter probten Bassist Stefan und Schlagzeuger Paul in jugendlicher Spinnerei jede freie Stunde mit ihrer Band im mütterlichen Keller das zukünftige Rockstar-Dasein. Und im Nachbarort wusste klein Beni schon in jungem Alter, dass er mit seiner Gitarre und seinem musikalischen Gespür als Produzent große Platten machen wollte. Nichts hatten sie miteinander zu tun und einige Zeit musste vergehen, bis sich diese so unterschiedlichen Wege kreuzten. Irgendwann hatten ihre Mitmusiker aufgehört und nur sie wussten, dass es sich weiterzumachen lohnte - oder sie waren einfach die einzigen, die nicht erwachsen werden wollten. Seit vier Jahren machen Ralf, Beni, Paul und Stefan jetzt gemeinsam Musik. Was klein und vorsichtig begann, nahm mit dem zweiten Album unter dem Namen VAIT „Zwischen Verbergen und Verstehen“ 2012 Fahrt auf. Zuvor hatte Ralf bereits das Soloalbum „Wo ist zuhause“ als VAIT veröffentlicht.) „Zwischen Verbergen und Verstehen“ und 100 Live-Konzerte in 12 Monaten ermöglichte ihnen dann im Sommer 2013 zahlreiche Auftritte auf den großen Bühnen Deutschlands. Als Opening Act des „Chiemsee Rocks Festivals“, als regelmäßiger Support von LaBrassBanda und im Vorprogramm von so unterschiedlichen Künstlern wie Manfred Mann's Earth Band, Foreigner, Schmidbauer & Kälberer, Stefan Dettl, Django 3000, Kellner und Mark Forster wurden VAIT zu einer echten Band – einer Live- Band. Ob vor 60 oder 6.000 Zuschauern, immer feiern die Vier ihre Songs, ihreLeidenschaft für die Musik und nicht zuletzt ihre Zuhörer. 2014 erschien mit „Ab hier kann ich allein“ das dritte Album, das erste mit Unterstützung eines etablierten deutschen Indie-Labels. Mit der wuchtigen Produktion und den 14 tiefgängigen Songs konnten sie nur mehr als zufrieden sein, doch VAIT wären nicht VAIT, wenn ihnen „zufrieden“ genügt hätte. So starten sie jetzt in eine neue, erneut unabhängige und freiheitlichere Phase. „Sei dankbar“ heißt ihre neue Scheibe, Titel wie „Fuß von Pele“, „Neue Jeans“ oder „Parkbank“ sind darauf zu finden, ein neuer Geist, persönliche Reflexionen treffen auf die Schönheit der Welt in ihrer Gesamtheit und im winzigen Detail (Reservierung dringlich, 15)

5. April, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 13 ).

6. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Woas Mas?“, Rock n Roll n Soul mit guade boarische Texte

Wie alles begann - ja man weiß es! Die fünf Burschen von haben nur ein Interesse: Musi macha! „Woas Mas?“ ist eine Band aus dem schönen Inntal, die sich Ende August 2012 gegründet hat. Sie haben sich überzeugend durch diverse Bandcontest- und Festivalbühnenauftritte (Chiemsee Summer, Vorband von Ohrboten und Cubaboarischen, Sieger Audio Popcontest) quer durch Bayern gerockt. Ihr Erfolgsrezept lässt sich recht einfach zusammenfassen: handgemachter bayerischer Rock, so gschmackig wie ein klassischer Schweinsbraten und so erfrischend und voller Seele wie eine kühle Halbe. Die humorigen Liedtexte auf bayerisch in Kombination mit knackiger Rockmusik, gefühlvollem Soul, harmonischem Pop und beruhigendem Raggae zaubert den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht und stimuliert den Körper. Es ist ihr Geheimnis und es ist ein Faszinosum – man hört ein Lied und es bleibt haften, man hört ein weiteres … die Lieder gehen direkt ins Zentrum und verlassen dich nicht mehr, so, als würde man die Gruppe, ihre Lieder schon lange kennen und lieben. Sie haben mit ihren Songs Spaß auf der Bühne, verkörpern und spiegeln ihn wie auch die bayrische Mentalität, sie sind schlichtweg ansteckend. Im Juli 2015 erschien ihr Debutalbum mit dem Titel "CANABÄ". Eine interessante und abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Pop, Soul und Reggae, bei der auch eine Ballade nicht fehlen darf. Die Fangemeinde wächst unaufhaltsam, ich wage die Prognose – ein Konzert reicht und man will sie immer wieder hören und sehen. Für kraftvoll-elegante Qualität stehen: Michael Wildgruber, Gesang + Akustik Gitarre, Christoph Rauscher, Bass, Michael Reitberger, E-Gitarre und Gesang, Sebastian Neumeyer, Keyboard, Akkordeon und Gesang, so wie Tobias Hainer am Schlagzeug (reservieren könnt dringlich sein, Stimmungspreis 14).
 

12. April, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 13).
 

13. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Kupferdache

Die Band namens "Kupferdache", gibt es seit Frühling 2015. Sabine schreibt viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Wohlige Schauer, Tränen und Freude. Ergänzt und im Wechsel belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme von Sylvia, ebenfalls Gitarre, die, wie auch die anderen Mitglieder, komponiert und textet. Andrea, die Priener Friseurin, läßt ihre Zither perlen und singt eine feine Zweit- wie Drittstimme, die auch in Einzelparts geschickt als Kontrast gesetzt wird. Woife spielt den Bass, er erdet, betont und unterstützt gekonnt, er umsorgt alle Töne. Stefan singt ebenfalls, bläst aber hauptsächlich Flügelhorn, Trompete und Flöte. Seine Läufe und Gegenläufe bereichern ungemein, er zergliedert die Harmonien und führt sie spannungsgeladen wieder zusammen. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus Natürlichkeit, Können, Begeisterung und Leidenschaft. Wunderbar! A bißl Folk, a bißl Liedermacherei, im großen und ganzen aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust nach Harmonie und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder einem tiefschönen Sinn. Ihr Dreigesang ist gebündelter Jubel. Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Innerhalb ganz kurzer Zeit haben sie sich eine grosse Fangemeinde erspielt, mich einbezogen. Also absolut nachvollziehbar, es verwundert dennoch, dass so viele Menschen handgemachte Musik, die von Können und Begeisterung geprägt ist, derart schätzen. Schön! (Reservierung dringlich, 15)

19. April, Karfreitag

20. April, Ostersamstag, 19 Uhr, Fußballquiz von und mit Franz Hofstetter

Der Quizgewinner der letzten Jahre ist nun auch neuer Spielleiter – aber nur für dieses Jahr. Die Folgejahre sind noch nicht abgeklärt. Klar ist, dass uns wieder eine spannende Wissens- und Raterunde erwartet, wie Franz das Ganze angeht, ist noch sein Geheimnis. Schaut vorbei, bringt euch ein, qualifiziert euch – werd a Gaudi
 

27. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Pang Gang“

Ganz klar, eine Lieblingsband! Gegründet wurde die „Pang Gang“ 2012, vom ehemaligen „Hot Nuts“-Musiker Patrick „Wawe“ Huber (Gitarre, Gesang, Harp, Wasserhahn), von der Tina (allerlei Trommeln), Klaus Kubiak ((Sax, Gitarre, Gesang, Glockenspiel), dem Jo (Tuba, Ziach) und Pati Sebald (Kontrabass, Kamm). Klaus ist weggefallen, dafür brilliert jetzt Hermann Bösl an Sax und Gitarre. Diese Fünf haben Musik im Blut, ein bißchen den Blues, sehr viel Spaß und kabarettistisches Talent. Manchmal klingt s fast a bißl wie „Insterburg & Co“, manchmal nach einer Trickfilmvertonung aus den 30ern. Das "easy listening" der 50er wird wieder lebendig und der wilde Enteckergeist, wie auch die spröde Eleganz eines Tom Waits. Und dazu noch schmachtende cubanische Liebeslieder, Boogie, show-Klassiker wie „Tweedly-Dee“ oder ein knarzendes „Big a Dog, big a Bite“. Ein durchwegs spannendes und begeisterndes Hörgefühl, bewirkt auch durch die Instrumentierung, zu der Flüstertüte (hört sich wie „Flash & the Pan“ an) und Kamm gehören, aber auch durch die Rauhfaserstimmen von Klaus und Wawe und dem charmanten Organ von Pati. Ihr Instrumentarium unterstützt die lockere Darbietung, den Spielwitz. Irgendwie ist das sperriger Swing. Captain Beefheart, Tom Waits und Johnny Cash hätten Spaß an den Versionen ihrer Lieder. Vielfalt wird lässig gepflegt und humorvoll behandelt. Ein wahres Musikvergnügen, Freude am Tun und Spaß mit dem Publikum (Hut kreist).

30. April, Rosenheimer Wirtshausroas – vermutlich keine Veranstaltung

3. Mai, Freitag, 20.30 Uhr Vorpremiere von Stefan Kröll und seinem neuen Programm „Goldrausch 2.0“

Ja, da kann man jetzt noch nicht viel sagen – super werd s halt, des is klar. (Reservierung dringlich, 15 €)

10. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, bayrisch-japanisches Konzert mit „Coconami“

COCONAMI – das sind Miyaji und Nami – zwei Ukulelen, eine 4-saitige Zigarrenkiste, eine Blockflöte, vielstimmiger Gesang. Nami und Miyaji kommen aus Japan und leben in München – sie gründeten die Band 2006. Miyaji spielt virtuos die Ukulele und Gitarrenbox. Nami verzaubert durch ihren Gesang, pfeifft wie eine Nachtigal, spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba. Textlich bewegen sich Coconami gerne auf absurden Terrain. Nami mit Ihrer zauberhaften, manchmal elfengleichen und manchmal tief- tönenden Stimme, singt vom Haifischbaby, von Roten Schuhen oder von Aalen mit Herpes. Natürlich gibt’s auch wieder ein paar Klassiker. Adriano Celentano schaut vorbei, unsere alten Freunde die Ramones, aber auch der bayerische Märchenkönig Ludwig. Die große Klammer, die diese musikalischen Mixed Pickles zusammenhält ist auch diesmal diese erstaunlich berührende, immer wieder vollkommen überraschende Musik der Beiden, irgendwer nannte das mal eine „coconamisierte Musik“, besser kann man es eigentlich nicht beschreiben. Ein entscheidender Teil des Coconami-Prinzips ist, dass lustvoll in verschiedensten Musikgenres gewildert wird, die interpretierten Stücke aber ihre Würde behalten. Dass auch Bayerisches trotzt Ukulelegeschrammels und Gamsbart nicht zur Lachnummer verkommt, macht die besondere Qualität von Coconami aus. „Wir interpretieren auf unsere Weise und mit Humor, aber wir verarschen nicht“, stellt Nami klar.“ Coconami`s Begeisterung für bayrische Musik zeigt sich nicht nur in ihren Instrumentals, sondern auch wenn Nami das „Isarmärchen“ von Bally Prell singt, begleitet von Miyaji an der Ukulele. Wenn dann noch Nami mit ihrer klaren, fast durchsichtigen Stimme japanische Songs interpretiert, ist das Glück perfekt. Märchenhaft schön. Möglich ist auch noch, dass ein Musiker zur Verstärkung mit kommt – wir werden sehen (Reservierung dringlich, 15 €). Ein Vademecum gegen alles Unschöne im Leben“ Süddeutsche Zeitung

18.Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Zoé

Die junge Zoé, zum Konzertzeitpunkt schon 22, singt ganz hervorragend. Sie hat eine volle, eine warme, eine reine und in den Höhen eine brillante Stimme. Das spezielle ist, dass in dieser sehr reifen Stimme fein nuanciert noch ihre Mädchenstimme mitschwingt. Außergewöhnlich reizvoll, dazu dieses enorme Klangvolumen. Sie covert, nur von ihrer Gitarre begleitet und beweist dabei Geschmack. Songs von Leona Lewis/Snowpatrol, Dana Glover, Skin, Pink, Celine Dion wechseln mit Filmmusiken und Lieder, die auch ein reiferes Publikum begeistern. Dass sie nicht nur außergewöhnlich gut singt, sondern auch außergewöhnlich hübsch ist, ist sicher kein Hindernis. Zoé Rucker ist ein Theaterkind, Mama Claudia singt (Folks) und spielt Theater (Herwegh, Herr der Räusche), der Papa Gerd Niedermayer ist ebenfalls ein gefragter Schauspieler (Inntaler Bauernbühne, Herwegh, Mierbeth, Herr der Räusche). Ziehvater Jörg Müller, ein wunderbarer Pianist, unterstützt wo er kann und darf. Auch wegen dieser Konstellation sind Auftritte von Zoé inzwischen ein Treff der Musiker- und Theaterszene. Ein schönes, weil emotional auch sehr nahes Konzert ( Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).

4. September, Mittwoch, 20.30 Uhr, Kabarett mit Helmut A. Binsers neuem Programm Ohne Freibier wär das nie passiert...“

Endlich ist es soweit! Helmut A. Binser präsentiert sein nagelneues viertes Bühnenprogramm „Ohne Freibier wär das nie passiert…“ und man darf sich wieder auf allerlei skurrile Geschichten sowie herrlich absurde Lieder des Oberpfälzer Musikkabarettisten freuen.

Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig.

Es geht auf die 40 zu, eine späte Karriere als Profifußballer scheint immer unwahrscheinlicher zu werden. Dafür gesellt sich ein neuer Freund hinzu, den aber leider nur der Binser sehen kann. Wird er jetzt schon vollkommen narrisch oder ist das bereits die Midlife Crisis?. Das gilt es herauszufinden.

Dabei ist der Binser in gewohnt gemütlicher Manier, natürlich mit Schnupftabak und einer kühlen Halbe Bier, anzutreffen. Er ist ein Künstler zum Anfassen, ein geselliger Oberpfälzer, dem die spritzigen Pointen und saukomischen Wortspiele nur so aus dem Mund purzeln.

Der Zuhörer fühlt sich dabei wie in seinem Lieblingswirtshaus: Gemütlich, griabig, bestens unterhalten und einfach gut aufgehoben (Reservierung unumgänglich, 15).

20. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert Mit „Moni“ und ihrem Programm „Mei Realität“.

Pure Lebensfreude, große Leidenschaft, tiefe Gefühle - das ist MONI. In ihren selbst komponierten und getexteten Mundart-Pop-Folk-Songs erzählt sie vom Leben, der Liebe, der Freiheit und den großen und kleinen Herausforderungen des Daseins. Musik macht und liebt die Künstlerin seit ihrer Kindheit. Seit 3 Jahren komponiert MONI ihre eigenen Lieder und tritt mittlerweile in ganz Bayern auf. Ihr erstes Album „S’kimt wias kimt“ veröffentlichte sie mit ihrem damaligen Projekt „MoUSas“. Nun ist MONI als Solokünstlerin oder mit Band auf der Bühne oder im Studio zu finden. Was es noch zu MONI zu sagen gibt, ist mit Worten eher schwer zu erklären. Besser, man erlebt die junge Künstlerin, lässt sich von authentischen Gefühlen und guter Laune tragen und den Ohrwurm gibts gratis mit nach Hause. Und – erleben vorab, das geht so – man gehe zu Martina Schwarzmann nach Eggstätt (17.8.19), da ist die Moni im Vorprogramm (Reservierung könnte dringlich sein, Einführungspreis 12 €)!

27. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit den Neurosenheimern

Fangen wir doch mal mit den Instrumenten an. Gespielt werden Gitarren, Klarinetten, Akkordeon, Hackbrett, Claves, Tröte, Ukulele, Nasenflöten, Waschbrett, Blockflöten, Melodika, Querflöte, Glockenspiel, Eiershaker, Wackerl, Tuba, Kontrabass und Cajon. Gesungen wird auch, freche Texte, witzig und einfach lebensnahe. Ein herrliches Gebräu an sprudelnder Musik.

Die drei Neurosenheimer Kati, Marita und Tobi, sowie die Altrosenheimerin Katrin, eine studierte Musikerin, haben sich über die Jahre ein erfrischendes Repertoire an Liedern erarbeitet. Stilsicher. Sie brillieren mit bayrischen Texten, ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrem Können, aber auch durch ihren Spielwitz und die feinen Ideen. Und der passenden Moderation, Information mit kabarettistischen Zügen. Mit genannten Qualitäten und ihrer Leidenschaft werden die Abende zu freudigen und das Programm zu einem mitreissendem. Sie sind – absolut verdient - sehr erfolgreich, füllen inzwischen Hallen. Doch das ist für sie nur ein Teilaspekt. Sie arbeiten nicht inflationär, schauen und finden immer wieder spezielle Räumlichkeiten. Mal sind diese wunderschön, mal ab- oder hochgelegen, mal lässig, mal urig. Mal bieten sie Platz für hunderte von Menschen, mal nur für einige wenige Zuschauer. Und sie beteiligen sich an menschlich wertvollen Ereignissen wie „Z`samrockn“, mit Musiker aus Flüchtlingsgebieten und heimischen wie Konstantin Wecker. Mit dem, was man gern macht, Gutes tun (16, Reservierung ist dringlich). Jawoi.

4. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Titus Waldenfels, Country, Swing und bayrische Breziosen.

Titus Waldenfels spielt Gitarre, Violine, Banjo, Steel Guitar & Foot Bass in einer Vielzahl von Besetzungen, seit über 25 Jahren, in Europa, Deutschland, Bayern, München & Texas, in allen nur erdenklichen Lokalitäten von namhaften Theatern, Festivals bis zu Kleinkunstbühnen & Wirtshäusern. Er spielte mit den Krautrockern von Amon Düül und Embryo, wie auch mit Jazz-, Gypsy- und Countrygrößen. Daraus entwickelte er seinen eigenen Stil, als Basis steht der Blues, die Orientierung ist der Swing-Jazz, die Einflüsse stammen aus Country, Tex-Mex und Ska. Titus ist ein Großer, ein musikalischer Titan (drängt sich auf), hier zeigt er sein Programm „Von Bally zu Dolly“, es ist herrlich anarchistisch und wunderbar volksnah. Was vereint Bally Prell und Dolly Parton? Wie konnte man je auf Harfe bei Tarantino-Songs verzichten? Finden sie die Antwort im genreübergreifenden 'Sound of Munich'! Uramerikanische Musik wie Swing und echte Countrysongs mischen sich mit neuer Instrumentalmusik und alten Liedern bayrischer Volkssänger - mit dabei, Silvia-Maria Jung, Gesang, Percussion und Petra Lewi, Gesang und Ukulele (Reservierung sollte notwendig sein, 15 €)

5. Oktober, Samstag, Geburtstagsfest

11. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Puppenshow mit dem Wolpert und seinem Programm „ZEFIX! Der Wolpertinger & Freunde“

Deutschlands berühmtester Wolpertinger, der Wolpert, ist sauer, denn seine Freunde und Kollegen benehmen sich in seiner Show wie die Deppen: Die mächtigsten Politiker der Welt machen nur noch Kaschperltheater, ein Österreicher geht an die Grenzen des guten Geschmacks, das Kifferkaschperl will Entspannung für alle und ein seniler Darth Vader will aus der Welt einen neuen Todesstern machen. Dazu macht sein Assistent, der Heinrich, alles falsch, sein Manager, der Leberkäs-Bob, stiehlt ihm die Show und sein Liebhaber nervt ihn mit ständigen Anrufen! Das zweite Programm von dem "Puppenspieler vom BR" Joe Heinrich ist bayrisch-bissiges Kabarett, mit schrägen

Comedy-Einlagen und hinterfotzigen Couplets. Heinrich‘s Polit-Puppen Ilse Aigner und Markus Söder oder auch Angela Merkel sind jeden Donnerstag um 20:57 Uhr der krönende Abschluss der Sendung „quer“, im Bayerischen Fernsehen! Zuletzt war Joe Heinrich Finalist bei den „RTL-Puppenstars 2017“ und zu Gast bei „Wir in Bayern“ (Reservierung sollte dringlich sein, 15 €).
 

12. Oktober, Samstag, Konzert mit „Hurricane Hoagascht“

Bayrische Texte, Blues-Gitarre, Tuba und Schlagzeug – das klingt im ersten Moment

ziemlich abgedreht...“ Und genauso soll es auch sein. Pelle Ericson wollte mit „Hurricane Hoagascht“ einen ungeschliffener Sound kreiieren, kombiniert mit kernigen, frechen und unverblümten Texten. Und - es gibt tatsächlich immer noch Möglichkeiten, originelle Texte über alltägliche Dinge, Situationen zu schreiben, die anders, eigen, gut sind. Einige Titel - "Sempft", "Feierfux", "ganz a andra Bua", „der Bestimmer“, "Kirtabier", "Hundsdreck" oder "mir graust s vor dir" - sie wurden in starke, spannende und gut eingängige Melodien verpackt, Musik und Texte passen bestens zusammen und setzen frisch-fröhliche Energie frei - man ist sofort "dahoam" mit diesen Burschen (da Tuba Schorsch ist noch dabei, bei Redaktionsschluss war der neue Schlagzeuger noch nicht bekannt). Bärige Musik zwischen Blues, Rock´n Roll und Pop, mit Songs, die von mild bis wild und von frustig bis lustig , die einfach Spaß machen (13, Reservierung könnte von Vorteil sein).

9. November, Samstag, 20.30 Uhr, Rock `n Roll-Konzert mit „Diner 59er“.

Diner 59er ist eine Rock´n´Roll- und Rockabilly-Band aus Oberbayern. Mit dabei Martine, die Wirtin vom Weißbräu in Bad Endorf. Die vier Musiker lassen mit viel Spaß und authentischem Sound die Hits der 50er Jahre wieder lebendig werden. Die Rock´n´Roll-Klassiker von Carl Perkins, Johnny Burnette oder Elvis Presley befinden sich genauso im Programm, wie Songs von Wanda Jackson, Connie Francis oder der Spider Murphy Gang.

Diner 59er rockt jede die Bühne und die Freude, mit der die vier das tun, überträgt sich sofort auf das Publikum. Da wird das Tanzbein geschwunden, mit den Hüften gewackelt und nach Herzenslust mitgesungen – Long live Rock´n´Roll !!! (10 €, Reservierung sollte notwendig sein).

23. November, Samstag, 20.30 Uhr, Soul-, Pop- und Countrykonzert mit den Mädchen von „CreamCake“ und Band.

Wunderschöne aktuelle aber auch altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch, gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von drei sehr hübschen, mädchengleichen Damen. Julia Schmarsel, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auch von Bands wie „Blues Blosn“, „Huraxdax“ und „Ladies in Swing“ und die herrlich verspielte und freudvolle Darbietung mit feinem Gespür für Bühnendramaturgie und anregender Moderation, begleiten einen genußvollen Abend. Da die Sängerinnen auch über eine gehörige Portion Schauspielkunst verfügen, Angie als Kabarettistin (Steckerlfisch und Schlagsahne), Irmi als Schauspielerin (Inntaler Bauernbühne) und Julia als Musicaldarstellerin (Jesus Christ Superstar), werden die Songs auch szenisch fein verarbeitet dargeboten. Abgerundet wird das Klangerlebnis von Musikern, die zu den besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier, Hermann Roth, Schlagwerk und Olli Hein, Gitarre. Schwierigste Passagen werden mit einer Leichtigkeit genommen, die sprachlos macht. Ihr Programm hat grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s Publikum über. Klass! Begeisterndes Ausspannen mit guter Unterhaltung und großer musikalischer Vielfalt (15, Reservierung ist dringlich).