Programm 2018 - 2019

31. August, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit dem Lunsentrio

Mit Hank Schmidt und Sebastian Kellig steuert der Teilzeit- Endorfer Nick McCarthy im „Lunsentrio“ durch andere Pop-Gefilde als mit seiner Welt-Erfolgsband „Franz Ferdinand“, die er, wie er sagt, im übrigen nicht ganz, sondern nur für eine Pause verlassen hat. Das Lunsentrio ist seit einem Auftritt im Jahre 2011, anlässlich eines Performance-Abend seiner Schwester Anna, sein Herzens- und Spaßprojekt. Dieses gewitzte, gewagte, gewinnende Projekt konnte sich nur deshalb so traumhaft gut entwickeln, weil drei musikbesessene Kumpels ohne finanzielle Absichten ihren Vorlieben und Albernheiten freien Lauf lassen durften. Da findet sich auf dem Album "Aufstehn" (Problembär Records) dann vieles, was die drei in den vergangenen Jahren so alles beschäftigt hat: Viel Offbeat mit Ska, Reggae und Dub ist darauf, das sei in London gerade die bunteste, offenste Szene, und sie hätten eben in der Jugend gerne Ska-Combos wie „Bluekilla“ gehört: "Da ist beste Tanzmusik für eine linke Szene." Man bewege sich mit der Platte auf den Spuren von Randale-Kollektiven wie „Ton Steine Scherben“. Da rufen sie schon mal in Gedenken an Yoko Onos und John Lennons "Bed In" hessisch babbelnd zum Lümmeln für den Weltfrieden auf, da wird das Scheppern der Abrissbirne im ehemaligen Wohlfühlviertel Shepperds Bush beklagt, und im Gedicht "Ihr englischen Sack" in Jandl'scher Vertracktheit gegen den Brexit gestänkert: "Hirnschlag ins Ecke / Hack ech ins Grinsl." Dagegen steht das Verschnarchte, schließlich ist die namensgebens "Luns" im Rotwelsch-Soziolekt das Bett. Die drei sind - weil hier aufgewachsen, "halbe Bayern" – und fallen deswegen oft in den Dialekt ihrer Jugend, besingen den Alpenblumenpflückrausch ebenso wie den seit Barockzeiten mahnenden morbiden Tanz vom Dirndl und dem Boandlkramer. "Wahrscheinlich mögen wir die Spießigkeit hier ja", sagt McCarthy, "es könnte nur etwas lockerer zugehen." Eine dadaistische Gaudi, wie die guten Sachen einst in der Neuen Deutschen Welle (Reservierung dringend, Einstandspreis 15 €).

5.September, Mittwoch, 20.30 Uhr, Kabarett mit Helmut A. Binsers neuem Programm Ohne Freibier wär das nie passiert...“

Endlich ist es soweit! Helmut A. Binser präsentiert sein nagelneues viertes Bühnenprogramm „Ohne Freibier wär das nie passiert…“ und man darf sich wieder auf allerlei skurrile Geschichten sowie herrlich absurde Lieder des Oberpfälzer Musikkabarettisten freuen.

Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig.

Es geht auf die 40 zu, eine späte Karriere als Profifußballer scheint immer unwahrscheinlicher zu werden. Dafür gesellt sich ein neuer Freund hinzu, den aber leider nur der Binser sehen kann. Wird er jetzt schon vollkommen narrisch oder ist das bereits die Midlife Crisis?. Das gilt es herauszufinden.

Dabei ist der Binser in gewohnt gemütlicher Manier, natürlich mit Schnupftabak und einer kühlen Halbe Bier, anzutreffen. Er ist ein Künstler zum Anfassen, ein geselliger Oberpfälzer, dem die spritzigen Pointen und saukomischen Wortspiele nur so aus dem Mund purzeln.

Der Zuhörer fühlt sich dabei wie in seinem Lieblingswirtshaus: Gemütlich, griabig, bestens unterhalten und einfach gut aufgehoben (Reservierung unumgänglich, 15).

14. September, Freitag, 20.30 Uhr, Geburtstagsfete

21. September, Freitag, 20.30 Uhr, Bumillo mit seinem neuen Programm „Die Rutsche rauf“.

Bumillo wuchs in Reit im Winkl auf und studierte von 2004 bis 2009 in München (Germanistik, Theaterwissenschaft). Er ist ein Dr. phil.. Seit Anfang 2007 tritt er regelmäßig bei Poetry Slams, Kleinkunstveranstaltungen und Literaturfestivals auf. Bumillo war bereits fünf mal qualifizierter Teilnehmer bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften.

Im Sommer 2008 inszenierte Bumillo an der Studiobühne der Theaterwissenschaft München mit Alles Geht ein von ihm so genanntes „Poetry-Drama“ mit Slam-Texten und Gedichten bekannter Slampoeten. Bumillo gewann mit dem WDR Poetry Slam und der Slam Tour mit Kuttner die beiden ersten fürs deutsche Fernsehen produzierten TV-Slams. Mit dem Team „PauL – Poesie aus Leidenschaft“, dem neben ihm noch Heiner Lange und Philipp Scharrenberg angehören, wurde er Deutscher Meister im Poetry Slam. Danach folgten noch eine Reihe von Kabarettpreisen

Als Solo-Künstler wurde Bumillo 2010 Deutscher Box Poetry Slam Meister. Seit April 2012 ist er Slam Master und Moderator des Schwabinger Poetry Slams im Münchner Lustspielhaus, seit 2013 moderiert er monatlich den Milla Song Slam im Milla Live Club. Sein erstes Kabarettprogramm VEIT CLUB hatte im Oktober 2014 im Münchner Vereinsheim Premiere. 2018 wurde er zu den Münchner Turmschreibern berufen, das war auch das Startjahr seines neuen Programms Die Rutsche rauf, das er hier in Hemhof aufführen will.

Wenn das keine Vita ist (Reservierung ist dringlich, Einstandspreis 15 €) !!

22. September, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Leiwaund“ und ihrer Programm „Austropop und Gustastückerl“

Seit einigen Jahren spielen da Hutzi (Hutter Martin von „Rohbau“), da Ossi, die Sandi, da Tom und die Vreni Konzert nach Konzert, immer vor vollen Häusern. So wie die letzten Jahre auch hier. Kein Wunder, sie sind einfach große Klasse und ihr Programm ist ein Programm, das Herz, Gemüt und Sangeslust erfreut, sie spielen Österreichs größte Lieder. Da Ambros, freilich, da Fendrich, da Danzer, STS, Dr. Kurt Ostbahn, da Goisern, Seer, da Brauer, da Cornelius um ein paar der Bekanntesten zu nennen, sie alle sind Programm, aber der Kenner weiß, welch Schätze sich noch finden und hofft, sie auch zu hören. Erwähnenswert mit Ausrufezeichen ist Sandi, ihre Stimme ist ein Klangerlebnis, sie singt tief, sonor, mit dem Wohlklang einer Ducati. Paah (13, Reservierung dringlich)!!

28. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit den Neurosenheimern

Fangen wir doch mal mit den Instrumenten an. Gespielt werden Gitarren, Klarinetten, Akkordeon, Hackbrett, Claves, Tröte, Ukulele, Nasenflöten, Waschbrett, Blockflöten, Melodika, Querflöte, Glockenspiel, Eiershaker, Wackerl, Tuba, Kontrabass und Cajon. Gesungen wird auch, freche Texte, witzig und einfach lebensnahe. Ein herrliches Gebräu an sprudelnder Musik.

Die drei Neurosenheimer Kati, Marita und Tobi, sowie die Altrosenheimerin Katrin, eine studierte Musikerin, haben sich über die Jahre ein erfrischendes Repertoire an Liedern erarbeitet. Stilsicher. Sie brillieren mit bayrischen Texten, ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrem Können, aber auch durch ihren Spielwitz und die feinen Ideen. Und der passenden Moderation, Information mit kabarettistischen Zügen. Mit genannten Qualitäten und ihrer Leidenschaft werden die Abende zu freudigen und das Programm zu einem mitreissendem. Sie sind – absolut verdient - sehr erfolgreich, füllen inzwischen Hallen. Doch das ist für sie nur ein Teilaspekt. Sie arbeiten nicht inflationär, schauen und finden immer wieder spezielle Räumlichkeiten. Mal sind sie wunderschön, mal ab- oder hochgelegen, mal lässig, mal urig. Mal bieten sie Platz für hunderte von Menschen, mal nur für einige wenige Zuschauer. Und sie beteiligen sich an menschlich wertvollen Ereignissen wie „Z`samrockn“, mit Musiker aus Flüchtlingsgebieten und heimischen wie Konstantin Wecker. Mit dem, was man gern macht, Gutes tun (16, Reservierung ist dringlich). Jawoi.

29. September, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit der „Folsom Prison Band“

Die Folsom Prison Band hält die Erinnerung an den legendären Johnny Cash wach und führt fort, was diesereinst schuf. Doch in diesem Programm steckt mehr: Die Lieder von Cash, die knapp die Hälfte des vielfältigen Programms einnehmen, werden umrahmt von Material seiner Weggefährten und derer, die den „King of Country“ beeinflusst haben. Man darf sich auf Willie Nelson freuen, auf Hank Williams, Elvis Presley oder Buddy Holly.

Gefühlvoll interpretiert Roman Hofbauer mit seiner einzigartigen Stimme die unsterblichen Songs der Legende Cash, unterlegt durch den stampfenden Rhythmus der Akustik-Gitarre. Der zweite Eckpfeiler der Band besteht aus dem Salzburger Ausnahmegitarristen Martin Langer. Wenige kennen die Musikgeschichte so gut wie er und ebenso wenige können dieses Wissen in einem grandios virtuosen Gitarrenspiel umsetzen. Dabei werden die Songs von Langer interpretiert, nicht einfach nur nachgespielt, sondern vielmehr mit dem eigenen Stempel versehen – eine tiefe Verneigung vor den Originaltiteln. Umgemünzt auf die Sologitarre bedeutet das, dass man neben den typischen Grooves auch immer wieder Einflüsse aus New Orleans – feinste Jazz-Nuancen- entdeckt. Diese bislang einmalige Kombination hebt die Folsom Prison Band ganz deutlich aus dem einfachen Genre „Country & Blues“ hervor, das Duo schafft damit seinen eigenen Stil.

Mit authentischem Sound und gefühlvollen Interpretationen kann man sich auf ein echtes Konzerterlebnis freuen, in dem die Tiefe und Schwere von Cashs Liedern glaubwürdig wiedergegeben wird. Umrahmt werden die Lieder mit spannenden Hintergrundgeschichten und lustigen Anekdoten über deren Entstehung und die Zeit in der sie geschrieben wurden. Erleben Sie einen Streifzug durch den amerikanischen Süden mit Unsterblichen Cash-Klassikern wie „Walk the line“, „Ring of Fire“ oder„Man comes around“ sowie Nummern von Wegbegleitern des „Man in Black“.

Beide Musiker sind seit Jahren zusammen unterwegs, unter anderem standen Sie schon als Support der Bellamy Brothers auf der Bühne und haben den Titelsong zum „Austrian King of Country“ aufgenommen. Ein Abend mit der Folsom Prison Band ist eine musikalische Zeitreise zu den Wurzeln des Country, Blues und Rock`n Roll und deren Vertreter. Ein echtes Konzerterlebnis wartet auf Sie (Reservierung angeraten, 14 €)

5. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Geburtstag

6. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Manuela und der Wolf – Variationen über das Thema „Liebe“

In der Begegnung der unterschiedlichen Persönlichkeiten mit der jeweiligen musikalischen Geschichte, entsteht etwas völlig neues Gemeinsames, frei von Stilen und Zuordnungen. Aus dieser Findung heraus entstand wunderbare Musik und Texte, die eigene, selbst erfühlte und erlebte Herzensthemen behandeln und dadurch auch sehr persönlich und authentisch sind. Der musikalische Bogen spannt sich von lyrischen, feinsinnigen Liedern hin zu eleganten, soulig gefärbten Songs. Manuela Orth ist hier die bezaubernde Sängerin und Texterin, Günter Wolf textet ebenfalls und gibt mit seinem einfühlsamen Klavierspiel den Stimmungen und deren Nuancen weiche und warme Verliermöglichkeiten und auch Halt. Ralf Oelschlegel sorgt durch präzise, variantenreiche Schlagzeugbegleitung für den Puls des Liebesleben. (Reservierung könnte wichtig sein, Einstandspreis 10 €)

12. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Ralf Winkelbeiner und seinem Programm „Habedere“.

Der sympathische Oberbayer lässt keine Fragen offen:

Wie sieht ein oberpfälzer Bierfahrer aus?

Was reden Männer auf der Toilette?

Wie kann ein Hund berufsunfähig werden?

Es gibt Antworten von diesem gewitzen, robusten bayerisches Original. Ralf ist spitzfindig und er grantelt gerne, aber mit einem Augenzwinkern. Wie es so schön heißt: „Ned gschimpft is schließlich globt gnua“. Solche und auch andere boarische Lebensweisheiten nimmt er, bei aller Liebe zu seinem Heimatdialekt, gekonnt auseinander und amüsiert sein Publikum mit verdrehten Gedanken und seltsamen Logiken. Sein von ihm gepriesenes Halbwissen könnte, sollte es wer praktizieren wollen, zu katastrophalen Folgen führen! Winkelbeiner liebt die absurden Dinge und

Situationen des Alltags, man findet sich darin und, oder man lacht darüber: Vom

falsch verstandenen Selfie bis hin zum Klopapier mit Bildern darauf, welches man am

Ende des Abends braucht um sich die Lachtränen aus dem Gesicht zu wischen (Reservierung erscheint wichtig, Einstandspreis 13 €).

Die Presse : Ralf ist der heißeste neue Comedian aus Bayern“ (Comedy Lounge Ingolstadt)

...Ralf Winkelbeiner zählt ohne Zweifel zu den besten seiner Zunft“ (DonauKurier)

...er begeisterte die Gäste, die sich vor Lachen kaum halten konnten. Mit seiner Art

kann er es locker mit Profi-Comedians aufnehmen.

...einer der inzwischen gestandenen Profis ernsthafte Konkurrenz machen kann

und das Publikum wirklich zu Lachsalven und heftigem Applaus verleitete.“ (Hallertau.info)

Oberbayer, oberlustig“ (Fürther Nachrichten)

punktgenau gesetzte Pointen“ (Mittelbayerische)

Er verstand es, den restlos ausverkauften Saal zum Lachen zu bringen, der

Funke sprang ab der ersten Sekunde seines Auftritts über.“ (PfaffenhofenerKurier)

13. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der acapella Formation „Chaingang“ - leider schon ausgebucht!

Tradition liebäugelt mit der Moderne, die Volksmusik schmust mit Rock und Pop, die bayrische Mundart setzt glanzvolle Perlen, authentisch und unverfälscht:

das ist die 9 köpfige A-capella Gruppe „chaingang“ aus dem bayerischen Chiemgau.

Im Herbst 2015 erschien ihr Debütalbum „duad guad“, wobei von einem Debüt schon längst nicht mehr die Rede sein kann. Nach ihrem vielbeachteten und vom BR übertragenen Auftritt bei den bekannten Wirtshausmusikanten beim „Hirzinger“ im Frühjahr 2016 ging es nämlich schnell steil bergauf für die neun Musiker.

Kennengelernt und zusammengeschlossen haben sich die Musiker schon vor über 15 Jahren. Eine Geburtstagseinlage im Stil der Comedian Harmonists war sozusagen die Geburtsstunde der chaingang, deren Name von dem Lied, „chaing gang“ des US-amerikanischen Sänger Sam Cooke stammt, das die die Gruppe bei ihren ersten Auftritten immer als Einzugslied gesungen hatte. Mit ihren kreativen und innovativen Neuarrangements und Eigenkompositionen bekannter Stücke aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres - von Volks- und Blasmusik über österreichische, deutsche und amerikanische Popmusik bis hin zu Gospel, Soul und Rock

- und deren Umsetzung in die bayerische Mundart haben sie mittlerweile einen festen Platz in der bayerischen Musikszene erlangt und sind auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. Und zwar so bekannt, dass sie 2016 zu dem renommierten

österreichischen TV-Format „Die große Chance der Chöre“ geladen wurden, bei dem sie bis zum Halbfinale kamen. Zu Beginn des Jahres 2018 wird ihr zweites Album mit dem Titel„Auszeit“ erscheinen. Und nicht nur solo ist die chaingang unterwegs. Mit dem

oberbayerischen Kabarettisten Stefan Kröll treten Sie in einer Mixed Show auf - musikalische Unterhaltung und Kabarett auf höchstem Niveau.(Reservierung dringlich, 16 €).

19. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Latcho Due“

Latcho Due ist ein Gypsy Jazz Projekt. Es besteht aus zwei jungen Gitarristen, den 21-Jährige Andreas Köckerbauer und der erst 14 Jahre alte Etienne Wittich, die gerne und oft die Regensburger Innenstadt mit ihrer Straßenmusik beleben und sich dort großer Beliebtheit erfreuen. Beide spielen Gitarre seitdem sie Denken können. Ihr größtes Vorbild ist der einst in Frankreich lebende und 1953 verstorbene Jazzgitarrist und Komponist Django Reinhardt, der seinerzeit den Stil des Jazz Manouche maßgebend geprägt hat. Im Programm der jungen Formation finden sich vor Allem Djangos Gypsy-Swing Klassiker, es weist aber durch modernere Einflüsse auch abwechslungsreiche Rhythmen und Themen auf. Mit ihrem Auftritt beim Regensburger Jazzweekend 2017 sorgten sie als jüngste Band für Furore.

Am Bass werden sie von Etiennes Papa Frank Wittich begleitet, der seinerseits ein gefragter Musiker in Jazz und Klassik ist. (13 €)

20. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr , Premiere, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 10 €)

26. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 14 €)

27. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Hurricane Hoagascht“

Bayrische Texte, Blues-Gitarre, Tuba und Schlagzeug – das klingt im ersten Moment

ziemlich abgedreht...“ Und genauso soll es auch sein. Als Pelle Ericson, der jahrelang nur wilden Rock´n´Roll gemacht hat, mit Hurricane Hoagascht begann, wollte er genau

das erreichen. Einen ungeschliffener Sound, kombiniert mit Texten, die er so schreibt wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Und das Ganze mit dem großen Ziel, nicht wie noch eine Band zu klingen, die eigentlich zu jung für Schlager und zu kreativ für Klischee-Gehabe ist. Heraus gekommen ist irgendwas zwischen Blues, Rock´n Roll und Pop, mit Songs, die von mild bis wild und von frustig bis lustig alles bedienen was einfach mal gesagt werden muss oder nie jemand sagen würde (12 €, Reservierung könnte von Vorteil sein).

31. Oktober, Mittwoch, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 14 €)

2. November, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 14 €)

3. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de „Heischneida“ aus Traunstein

In sechs Tagen schuf er die Welt – Himmel, Erde, Tier, Pflanzen, Mensch und Musik

Am 7. Tag besah er bei einem Weißbier seine Schöpfung: Guad, de Trachtler hatten ihre Blechmusik, die Teenager ihren Pop, die Rebellen ihren Rock und die Sandler ihren Gypsy-Blues. Doch etwas fehlte – die Kombination, eine Zusammensetzung aus alledem. In Gedanken versunken legte er sich nieder und es reifte eine Idee und – es war morgen und da war „Heischneida“. Und diese „Heischneida“ sind inzwischen eine der angesagtesten Gruppen, weil s einfach großartige Stimmung machen, der Feierbereich überwiegt, aber sie sind auch Großmeister der Melancholie. Laut „Puls“ eine hervorragende Liveband irgendwo zwischen LaBrassBanda und Django 3000, eine Band, die es mit allen neuzeitlichen Mundartmusikgruppen aufnehmen kann. Das zeigt auch, dass sie auf Anhieb beim Chiemsee Summer Festival zur besten neuen Band gewählt wurden. Die Beatles mögen sie, Guns`n`Roses, ELO, die Ziach wechselt mit dem Synthie. Wenz Karger, ein Typ zwischen Bud Spencer und Che Guevara, ist ihr Frontmann, der Sänger bestimmt das Bild, großes Können an den Instrumenten den Klang, die Lust auf Stimmung und gute Laune das Geschehen und ihre großartige Kondition die Länge der Nacht. Mit dabei noch Mane Wimmer (Gitarre Gesang), Chris Maier (Gitarre, Akkordeon, Bouzouki, Gesang), Simon Pfab (Trompete), Vali Thannbichler (Bass, Gesang) und Tobias Geschke (Schlagzeug). (Eintritt 15, Reservierung dringlich).
 

9. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit dem Zither-Manä Trio.

Zither Manä spielt seit vielen Jahren alles, was ihm gefällt und das ist halt nicht nur bayrisches Liedgut. Neben Volksliedern und Landlern spielt er Rock, Tango, Blues, irischen Folk und Balladen - vom Kiem Pauli bis Pink Floyd nutzt er die Zither als Universalinstrument. Ein kritischer Mensch zu sein und sich über die Missstände seiner Zeit öffentlich Gedanken zu machen, ist neben der Musik die zweite Seite des Zither Manä. Er spielt, was er will und sagt, was er denkt. Er hat in seiner 38-Jährigen Karriere schon viele Ehrungen erfahren, wie etwa den Ehrenpreis der goldenen Zither und sogar die Turmschreiber haben ihm den Bayrischen Poetentaler für seine Impulse an die bayrische Volksmusik verliehen. Er ist bekannt, er ist ein Großer – nur hier war er noch nicht. Diese Lücke wird nun gefüllt und zwar zu Dritt. Ferdl Eicher ist noch mit dabei, er begleitet ihn kongenial auf der Blues Harp, das Nämliche gilt auch für den exzellenten Gitarristen Frank Schimann (Reservierung dringlich, Einstandspreis 15 €)

10. November, Samstag, 20.30 Uhr, Rock `n Roll-Konzert mit Diner 49er

Diner 59er ist eine Rock´n´Roll- und Rockabilly-Band aus Oberbayern. Mit dabei Martine, die Wirtin vom Weißbräu in Bad Endorf. Die vier Musiker lassen mit viel Spaß und authentischem Sound die Hits der 50er Jahre wieder lebendig werden.

Die Rock´n´Roll-Klassiker von Carl Perkins, Johnny Burnette oder Elvis Presley befinden

sich genauso im Programm, wie Songs von Wanda Jackson, Connie Francis oder der

Spider Murphy Gang.

Diner 59er rockt jede die Bühne und die Freude, mit der die vier das tun, überträgt sich

sofort auf das Publikum. Da wird das Tanzbein geschwunden, mit den Hüften gewackelt

und nach Herzenslust mitgesungen – Long live Rock´n´Roll !!!

 

16. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Folks und ihrem Leonhard Cohen Programm.

Die Gruppe „Folks“ wurde von Claudia Rucker und Jörg Müller aus dem Taufbecken gehoben. Müller ist weithin bekannt ist als Tastenmagier, er spielt in vielen Formationen, unter anderem auch mit Julia Plank. Sie konnten für ihr Projekt zwei passende komplette und leidenschaftliche Musiker gewinnen, Ben Leinenbach und Robert Winkler, die beide auch an diversen anderen Bands und Projekten wie etwa „Trio mio“ beteiligt sind. „Folks“ spielen Songs von Leonard Cohen, lassen aber auch freie Lyrik des kanadischen Sängers, Songschreibers und Poeten einfließen. Sie gehen auf eine sinnliche und melancholische Reise durch sein Lebenswerk. Seine Lieder und Gedichte erzählen von einem gelebten Leben, vom Schmerz und vom Glück. Cohen liebt es, in die Abgründe und Nischen der menschlichen Seele zu gehen, er begegnet ihnen mit Achtung und Wärme. Er will auch den dunklen Seiten Raum geben, lyrisch beleuchtet er unsere Sehnsüchte und unser Scheitern. „Folks“ spielt Leonhard Cohen s schönste und seine berühmtesten Lieder, sie sind dem Ensemble angepasst, neu arrangiert – unberührt bleibt die Melancholie. Claudia, Gründerin und Sängerin, lebt und liebt diese Musik, diese Liebe spiegelt sich in ihren Ansagen und in der Intensität ihres Gesangs. Sie durfte Leonhard Cohen kennen lernen und lässt ihn, seine Genialität weiter leben (Reservierung angeraten, 15 €)

17. November, Samstag, 21.00 Uhr, Disco mit T.Rence Hill & Freunden

Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, daß Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ganz ohne Eintritt, Reservierung und Hut)

23. November, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 14 €)

24. November, Samstag, 20.30 Uhr, Soul-, Pop- und Countrykonzert mit den Mädchen von „CreamCake“ und Band.

Wunderschöne aktuelle aber auch altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch, gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von drei sehr hübschen, mädchengleichen Damen. Julia Schmarsel, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auch von Bands wie „Blues Blosn“, „Huraxdax“ und „Ladies in Swing“ und die herrlich verspielte und freudvolle Darbietung mit feinem Gespür für Bühnendramaturgie und anregender Moderation, begleiten einen genußvollen Abend. Da die Sängerinnen auch über eine gehörige Portion Schauspielkunst verfügen, Angie als Kabarettistin (Steckerlfisch und Schlagsahne), Irmi als Schauspielerin (Inntaler Bauernbühne) und Julia als Musicaldarstellerin (Jesus Christ Superstar), werden die Songs auch szenisch fein verarbeitet dargeboten. Abgerundet wird das Klangerlebnis von Musikern, die zu den besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier, Hermann Roth, Schlagwerk und Olli Hein, Gitarre. Schwierigste Passagen werden mit einer Leichtigkeit genommen, die sprachlos macht. Ihr Programm hat grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s Publikum über. Klass! Begeisterndes Ausspannen mit guter Unterhaltung und großer musikalischer Vielfalt (15, Reservierung ist dringlich).

30. November, Freitag, Geburtstagfest – ein 60er

1. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „Stereobugs“

Stereobugs sind 4 junge Alternative-Rocker aus dem Eggstätt und Bad Endorf, die sich 2012 zusammenfanden und seitdem mit eigenen Songs wie z.B. "Hello Misery", aber auch guten alten und aktuellen Coversongs die Bühnen unsicher machen.

Die „Stereobugs sind zu viert, Frontman und Showmaster ist Chris Bauer, Marinus Fischer spielt ein präzises, akzentuiertes Schlagzeug. Stimmakrobat Georg Hamberger pflegt ein äußerst aktives Bassspiel, hervorragend ergänzt von Lead Gitarrist Dominik Unterreitmeier, der ihn auch stimmlich kraftvoll unterstützt. Harte Gitarrensounds, prächtig erdende Baselines, mitreißende Drum-Beats und tiefgreifende Texte. Das ist das Grundrezept für Songs aus der Feder der Stereobugs. Hier in Hemhof gehen sie es etwas ruhiger an, sie spielen nicht voigas.
Ihr sound, ihre Musik ist vielschichtig, sie spielen
Rock, Pop, Punk, Power Ballade aber auch phasenweise Heavy Metal – es passt zusammen und in s Bild. Sie verlieren nie ihre eigene „Bugs-Note“, bleiben in unterschiedlichsten Stilrichtungen authentisch: Crossover Rock from Bavaria. Die „Stereobugs“ stehen für gute Laune, rockige Partyabende und purer Freude am Geschehen. Ihre erste EP "Timlezz EP" kam September 2013 heraus und überzeugt auf ganzer Linie, ihr neuestes Werk „breaking up with the silence“ ist ein schroff geschliffener Juwel (Reservierung könnt Sinn machen, braucht s aber vermutlich nicht – wer kommt, der kommt – Eintritt 5 €).

7. Dezember. Freitag, 20.30 Uhr, Soloauftritt von Erich Kogler

Erich Kogler ist als ausgezeichneter Musiker und auch als Komödiant ein bekannter Mann. Bei Roland Hefters BandIsarrider“ spielt er gemeinsam mit seinem Weggefährten Woife Hierl, mit dem er auch Mitglied beim legendären „Stimmungsbüro Kreitmeier“ war, ebenso bei den „Trouble Boys“ und aktuell noch bei Tobi Öllers Ciao Weiß Blau“. Man kennt ihn auch aus dem VideoHeid sauf i Di schee“ von Roland Hefter. Material, das sich aus vielen Jahren angesammelt hat, dazu einige neue Nummern, ergeben ein Soloprogramm, das es wert ist, einem breiteren Publikum vorgeführt zu werden. Und dass Erich Kogler das kann, das durften wir die beiden letzten Jahre freudvoll erleben. Für diesen Abend sind eine Menge neuer Nummern geplant. Kogler erzählt mit Komik, Wortwitz und gekonnter Mimik Geschichten aus dem Leben, singt mit hervorragender Stimme Covers und Eigenes, er füllt einen Abend mit durchwegs sympathischem Inhalt, er erhellt ihn und entlässt sein Publikum mit einem rundum guten Gefühl in die Nacht (Reservierung wird angeraten, 12).

8. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit MayBe, Rock, Pop, Covers

Niklas Mayer aus Höslwang, Florian Weinberger aus Endorf, Johnny Gottwald, Johannes Gottschal und Johannes Eisner - die jungen Männer sind um die 20, aber ihre Musik ist schon ganz außergewöhnlich gereift, starke Band, tolle eigene Songs, klasse CD und wirklich sympathische und gut aussehende Burschen. Sie haben ihren eigenen Stil geschaffen, spielen Rock, aber nicht brachial, mischen auch ruhige Nummern ins Programm. Neuerdings spielen sie, um einfach auch Laune zu machen, einige Covers, die Spass machen. Musikalisch ist für jeden was dabei, ohne dass mainstream angesagt ist. Sie haben auch schon vor grossem Publikum gespielt, unter anderem als Vorgruppe zu den Ohrbooten. Genau, ja und letztes Jahr war das Konzert hier ein voller Erfolg, was heißen will, volles Haus und Musik, die blendend ankam. Erwähnenswert noch, dass im Publikum fast alle Altersschichten vertreten waren, Gleichaltrige im gleitenden Übergang zur Generation der Eltern, also meiner Generation – Vergnügen pur (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, Eintritt 5 €).

14. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, bayrisches Musikkabarett mit „Sauglocknläutn“, 20-Jähriges Jubiläum

Ritsch Ermeier und Walter Zinkl machen bayrische Volksmusik und Kabarett in Union, durchaus auch christlich und sozial. Sie feiern ihr 20-Jähriges Jubiläum und zum Auftakt ihrer Tour kommen sie hierher. Sie zeigen in DAS BESTE“, Gstanzln, Landler und Zwiefache aus den sieben bisher erschienenen CD's. Da ist für jeden was dabei. Wie gewohnt in der Tradition der alten Wirtshausmusikanten, aber ohne Grenzen. Neue Texte zu alten Liedern, neue Volkslieder, die sich vermischen mit anderen Musikstilen, auch teilweise mit der Musik anderer Länder. Satirisch und kritisch, boarisch und politisch, weil:"glacht muaß wern, aa wenn de Welt no so schlecht is". Sie haben uns letztes Jahr recht erfreut, war echt witzig, voller Gmüat und einfach lässig. Eine bodenständige Kabaretttruppe, Manna im besten Alter, vareckt und einfallsreich - einfach wejde Hund mit Freid am Tun. Guade Musiker, starke Gesangseinlagen. Immer wieder auch mit neuen Liedern, die aktuelle Themen aufgreifen (14 €, Reservierung sollte dringlich sein).

15.Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Ozzham & die Assbrothers

Der Osterhammer, die Assbrüder, der Keller Maxi und der Seehauser Christoph spielen jedes Konzert, als würde es ihr letztes sein. Können: brilliant, Leidenschaft: begeisternd. Sie lassen die 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, Bands wie die „Rolling Stones“ oder „Led Zeppelin“ zeigen sich dabei in einem neuen Gewand. Sie legen großen Wert auf Eigeninterpretation und Live-Improvisation, so daß ein krachender Klassiker schon mal zur delikaten Jazzrock-Melange mit Reggaehäubchen wird. Sie sind unaufgeregt, echt lässig und es macht richtig Spaß, ihre weiblichen Fans zu beobachten. Trotz Vermeidung windiger Charthupferl sind sie sicherlich die wichtigste und durchschlagenste Partyband von … zumindest ganz schee weit ummadum. Als Gast wirkt mit großer Wahrscheinlichkeit der Bauer Uli mit (der wahre Ude) und manchmal auch Josef Steiner von Schotters Jazzhaufen (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, 10 €,)

26. Dezember, Dienstag, 20.30 Uhr, Weihnachtsverdauungslesung von und mit Uli Hannemann

Ein jährlicher Höhepunkt(Hut kreist – keine Reservierung möglich!)

11. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Vorpremiere von Stephan Zinner

Muß ich nix schreiben, ist so gut wie ausgebucht (16).

12. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit Roland Hefter

Da ist auch ausgebucht, ja, leider (17 €)

18. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Musikkabarett mit Teresa Rizos . alias Franzi Riedinger

Die Bühnenfigur Franzi Riedinger, vermeintliche Jodel-Dozentin aus Soacherding, ist das erste kabarettistische Bühnen-Alter Ego der Schauspielerin Teresa Rizos. In München geboren, sammelte sie erste Theatererfahrungen im Jugendclub der Münchner Kammerspiele. Wenig später folgte die erste Hauptrolle in der BR-Serie "Dahoam is Dahoam" wo sie seitdem regelmäßig als Gast zu sehen ist. Ihr komödiantisches Talent konnte Teresa erstmals in der Sat1 Serie „Der Cop und der Snob“ als charmant schusslige Kripo Assistentin „Kiki“ zeigen, und wenig später in der Kino-Komödie "Bocksprünge" als durchtrieben unschuldige "Valerie". Im Herbst 2018 kommt sie mit der hochgepriesenen Serie "Servus, Baby" im BR, die auf den Münchner Filmfestspielen hoch gelobt wurde.

Teresa Rizos entführt ihr Publikum als ihr Bühne-Alter Ego Franzi Riedinger leichtfüßig und charmant hintersinnig in ihre weißblaue Welt, in der scheinbar alles in Ordnung ist. Lächelnd in skurrilen Jugend-Erinnerungen schwelgend, erzählt von ihrer einäugigen Mutter, der Jodellegende Resi Riedinger, die ihr zum Schulbeginn statt dem Leberwurstbrot eine Zyankalikapsel in der Brotzeitbox mitgegeben hat. Oder berichtet von der Zeit, in der sie zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Heimat, den Landkreis Soacherding verlassen hat, um als Dozentin für Bayerisches Kulturgut tätig zu sein- vorwiegend in Hospizen. Jetzt ist an der Zeit, endlich auf den Bühnen dieser Welt ihr Glück zu versuchen. Sie möchte mit ihren Schilderungen und Übungen - auch auf Ihrer Bühne - möglichst viele Menschen dazu animieren, sich den ursprünglichen bayerischen Lebensstil anzueignen, weil der einfach glücklich macht. Teresas Vortrag ist wunderbar, sie entschleunigt, ist angenehm im Tonfall, nichts Schrilles, kein Plappern. Sie kann dem Publikum auf höchst sympathische Weise sanfte Gemeinheiten erzählen, die Leute wollen mehr davon. Sie ist echt und sie will Echtes und Unverfälschtes aufzeigen. Hat Jodeln eine angstlösende Wirkung? Kann es uns sogar dem Weltfrieden ein Stückchen näherbringen? - Wahr oder nicht wahr? – sie erfüllt mit ihrem Kulturprogramm einen Bildungsauftrag der Bayerischen Landesregierung. Sie macht das von Herzen gerne - vielleicht auch, weil eine nicht unerhebliche monetäre Vergütung vom Freistaat winkt. (Reservierung dringlich, Einstandspreis 14 €)

19. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`S“

Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. Dabei setzen "The YP's" auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Toto oder Prince. Lead-Sängerin Hanna mit ihrer tollen Stimme interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und unbekanntere Stücke, die beim Publik immer ankommen. Letztes Jahr war s bummvoll. Da heißt s ausräumen, damit das Publikum körperlich werden kann.
Die Stückauswahl und der Spannungsbogen im Programm können je nach Anlass variert werden. Schon durch die Abwechslung von verschiedenen Musikern als Sänger in den Stücken kommt beim Zuhören keine Langeweile auf. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist
)!

26. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball

Wie immer ein Spaß! Mit DJ Freddy und dadurch gesicherter Stimmung, durchgehend tanzbar. Masken dringend erwünscht. Eintritt 5 €, mit Pseudomaske 10 €, ganz ohne 15 € - Reservierung dringlich!!

1. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Andrea Limmer

Das Schweigen der Limmer - Psycho-Logik in Gaudi und Gesang

Hier die SZ-Kritik: „In Andrea Limmer brennt ein Reaktor, befeuert mit Herz und Geist, entzündet im Spannungsfeld des alltäglichen Irrwitzes. Natürlich ist es ein Widerspruch in sich, wenn sie mit ihrem Programmtitel "Das Schweigen der Limmer" suggeriert, sie hätte nichts zu sagen. Zwei Stunden lang bereitet sie mit Wortwitz und semantischer Akrobatik ihr Publikum auf den Moment der Stille vor - der über einen hereinbricht, wenn spät in der Nacht, als sie schon längst wieder nach Niederbayern abgereist ist, aus der Tiefe der Gehirnwindungen heraufdämmert, was sie da so alles gesagt, vor allem aber angedeutet hat. Allein die Erinnerung an die wirbelnden Gedanken eines Albtraums von Shakespeare'scher Wortgewalt, mit dem sie von ihrem Eintauchen in den Strudel des alltäglichen Sanifair-Wahnsinns erzählt, liefert den Stoff für schlaflose Nächte .... Wäre dies nicht schon kabarettistische Leistung genug, heißt es obendrein noch den Hut zu ziehen vor der musikalischen Kunst Andrea Limmers. Die Ausdruckskraft und Klarheit ihrer Stimme ist mitreißend im Sturm und Drang, berührend in der Lyrik und voll Leuchtkraft in den Melodien. Auf den Tönen einer Ukulele lässt sie ihren Gesang fließen, in bester Liedermacher- und Poetentradition eines Hannes Wader und mit dem sprachlichen Feingefühl eines Reinhard Mey. Da reift der Wunsch, mehr, mehr, mehr davon zu hören.“

Alle elf Sekunden:
• verliert sich jemand beim Barshippen.
• führt das Navi einen an der Nase herum.
• bedankt die Bahn sich für unser Verständnis.
• fragt Tinder: "Zum Mitnehmen oder Abwinken?"
• wird die Deutschlandcard als Reisepass benutzt.

Diese Flut von Blablabla, BILDern und Blödsinn verwandelt immer mehr Menschinnen und Menschen in neurotische Elendshäufchen. Da hilft weder Urschrei-Kartoffel, noch Blutwurz-Pille. Doch die junge Volksängerin und Kabarettistin Andrea Limmer hat ein Mittel gegen die kollektive, seelische Verstummung und -stimmung! Charmant, hintersinnig und stimmgewaltig richtet das niederbayrische Energiebündel ihrem Publikum die Wadeln wieder nach vorn und das Wurzelchakra auf Fortuna aus. Erleben Sie mit der Limmerin wie immer den ganz normalen Wahnsinn. In Stereo! (Reservierung sollte notwendig sein, 14)

2. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Blues4Use“

Das Bluesprojekt „Blues4Use" mit Mastermind Ulli Nathen-Berger (Gesang, Gitarren, Bluesharp) wurde vor fast zwei Jahrzehnten gegründet. Von T-Bone Walker, Robert Johnson, Ray Charles, B.B. King, Howlin Wolf, Eric Clapton bis Blood Sweat & Tears: Eigenwillig, mitreißend, emotional interpretiert „Blues4Use“ mit wechselnder Bandbesetzung - vom Akustik-Trio bis zur achtköpfigen Rhythm 'n' Blues Band mit Bläsersatz - bekannte oder weniger bekannte Songs aus dem unendlichen Fundus der Rhythm’n’ Blues-Musik der vergangenen 100 Jahre. „Wir leben unsere eigenen Gefühle in dieser alten Musikform aus, ohne die Emotionen der Bluesmusiker, die uns als Vorbild dienen, kopieren zu wollen.“ Mit zur Stammbesetzung des Projekts gehören Thomas Bogenberger aus Prien (Bass, Gitarre, Gesang), der Autor der „Hattinger“-Krimis; der Rhythmus-Magier Dietmar Baumanns (Schlagzeug); der Zauberer an den Keyboard-Tasten, Uli Bauer – „der wahre Ude“; seit vielen Jahren der Rosenheimer Radiochef Reinhart Knirsch, Garant für mitreißende Soli am Saxofon wie auch Willi Weiß (neu im Projekt); der Priener evangelische Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth (Posaune) und sein fränkischer Kollege Johannes Keller sowie Richard Prechtl (beide Trompete). Dazu öfter als Gastmusiker der renommierte Schauspieler August Zirner an der Querflöte.

Sie erzeugen ein „Blues Brothers“-feeling, Musik, die tief in die Poren dringt und kein Haar liegen lässt (15, Reservierung dringlich).

8. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Ecco Meineke und seinem Programm „Essen“

Wir alle essen. Das kann ganz einfach sein.

Man geht zum Schnellimbiss. Fertig. Oder man sieht was und kauft es. Manche kochen sogar was.
Menke nicht!

Denn Menke hat keine Ahnung und es ist ihm auch zu anstrengend. Alles.

Allein die gefühlt 2 Kilometer langen Kühlreihen von Milcherzeugnissen in Supermärkten
hält er für eine bodenlose Zumutung. Sein Kühlschrank ist weitgehend leer.
Bis auf einige prähistorische Exponate, deren Haltbarkeitsdatum nicht mehr lesbar ist.

Dass es Jahrerszeiten gibt, kann man angesichts des Klimawandels mit Fug und Recht anzweifeln! Egal: Lebensmittel sind davon unabhängig und definitiv immer da. Muss ja.
Viele Verpackungsfotos mit Fertiggerichten erinnern ihn an etwas. Ob auch drin ist, was draußen abgebildet ist? Ist ja auch egal - wenn es nach etwas schmeckt. Und das tut es ja immer…

Doch eines Tages packt ihn der Ehrgeiz, er will mehr – kann das gut gehen? Kaum. Ecco Meineke ist als Sänger und Musiker sehr erfolgreich, er nennt sich Ecco diLorenzo und ist mit seiner Band Innersoul grenzsprengend unterwegs. Ab 2004 war er bei der Lach- und Schießgesellschaft und schrieb fünf ihrer Programme. „Essen“ ist sein 4. Programm. Mit seinem Programm „Wasser“ war er auch schon zweimal hier und kam ausgezeichnet an (Reservierung dringlich, 15 €).

9. Februar, Samstag, 21 Uhr, Disco mit T.Rance Hill & Überraschungsgast

Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, daß Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ganz ohne Eintritt, Reservierung und Hut)

15. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Roverandom“

Die Musikerinnen und Musiker treten meist mit Videoinstallationen auf, die mit ruhender Kamera aufgenommen sind.

Sie spielen dabei oft hinter einem halbtransparenten Gazeschleier auf dem, im Raum schwebend, der Videofilm zu sehen ist. Der Originalton des Videos wie etwa Hundegebell, Wasserrauschen, Gesang des Taxifahrers wird dazu geblendet oder schweigt zur Musik.

Musikalische Improvisation und Inspiration

Die Musik ist keiner Stilrichtung zugeordnet. Klassische Musik, moderne Klassik, minimal music, Jazz und Popmusik, all das scheint durch. Bettina und Katharina kommen aus der klassischen Musik. Hans hat in der Band von Cecil Taylor in Manhattan und mit William Parker und Peter Kowald gespielt. Bernhard kommt aus der Weltmusik.

Durch das im Raum stehende Videobild entsteht eine Räumlichkeit, ist auch ein Theater oder ein Guckkasten angelegt und zu sehen mit besonderer Ästhetik.

Vordergrund

Die Gewohnheit des Sehens eines Konzertes wird durchbrochen, die Musiker sind nur zu ahnen oder teilweise zu sehen. Die Musik geht zusammen mit dem Videobild, interpretiert dieses Bild in sehr ungewohnter oder auch in detailgenauer Übersteigerung.

Etwas völlig Neues schält sich aus den Bestandteilen. Es hat aber auch den Hauch Laterna Magica und Hologramm, der ausgezeichnet zu der Dramatik, Feierlichkeit und dem Witz der durchkomponierten Musik mit kurzen Improvisationsfetzen des Roverandom Quartetts passt.

Besetzung

  • Die Instrumente: Geige, Cello, Trompete, Waldhorn, Muschelhorn, Alt-Saxophon, mehrstimmiger Gesang, E-Gitarre, Akkordeon, Percussion und Schlagzeug.

  • Die Musiker: Bettina Wojtalla, Katharina Müller, Hans Eberle und Bernhard Breitung (Reservierung sollte von Vorteil sein, 13 €)

5. März, Faschingsdienstag

9. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Lenze & de Buam“

Lenze & de Buam, das sind fünf Burschen aus dem Süden Bayerns – eben der Lenze, der Bene Mias, der A:tschi, der Wasti und wechselnde Trompeter.

Mit E-Gitarre, Bass, Tuba, Klavier, Schlagzeug, Posaune, Trompete und Akkordeon leben sie ihre Konzerte als währen sie selbst zum zuhören da, sie spielen für sich und geben den Leuten alles. Auf ihren Konzerten wird mal wild ums Schaf getanzt, zu Reggae entspannt, zu Songs wie „Wacken“ gerockt und bei stilleren Liedern wie „I nim di mid“ auch mal geschmust. Die Texte sind bayrisch, die Melodien international.

Am 23.11.2018 veröffentlichen die Burschen ihr neues Album auf SCHMUSI-RECORDS

2014 wurden „Lenze und de Buam“ mit dem Kulturförderpreis des Landkreises Rosenheim ausgezeichnet. Ein Jahr darauf durften sie bei der legendären „Bierzelttour 2015“ von „LaBrassBanda“ bei über 15 Konzerten in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich als Vorband aufspielen. Im Herbst 2016 veröffentlichten Lenze & de Buam zwei neue Alben mit den Titeln „Dua di ned obe“ und „I nim di mid – live“. Mix und Master Willy Löster ( The Notwist, MoopMama, Joris ). Das Video zum Song „Cabrio“ entwickelte sich zum Viralen Hit auf Facebook und Co. Songs wie „Wacken“ oder „Aloa Aloa“ haben bereits jetzt schon weit über 100.000 Aufrufe in den gängigen Streamingportalen.

Im Dezember 2017 haben die Jungs die Patenschaft für das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" am Gymnasium Raubling übernommen (Reservierung dringlich, 16 €).

15. März, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit „Steckerlfisch & Schlagsahne“ und ihrem Programm Und es geht heiter weiter!“

Angelika „AngieAschbacher und Christian Haller.

Die Bühnenpräsenz des Comedy-Duos ist seit 20 Jahren unerschütterlich. Seit 1998 sind sie unterwegs, haben also 2018 ein Jubiläum, das sie beflügelt – sie führen sich noch mehr auf. Das aktuelle Programm trägt den vielversprechenden Titel „Es kannt greißliger sei“. Sie spiegeln in ihren gesellschaftssatirischen Sketchen auf bayrisch die Tücken des Alltags wieder. Das Eheleben, Machos und Klischees werden aufs Korn genommen, immer mit einem Augenzwinkern, nie wirklich böse oder unter der Gürtellinie. unterhalten sie mit ihren Programmen bestens die Gegend. Sie sind längst auch überregional gefragt und kein Geheimtipp mehr. Angie als Vollblutmusikerin setzt in dieser Richtung Akzente, von Christian geschickt unterstützt. Mimisch sind beide von Haus aus eine Bank (eine alte Redewendung, stand damals für etwas stabiles und positives). Genial ihre Spiellust, sie wuseln über die Bühne, perfektes Tempo, das Publikum kommt kaum zum Schnaufen. Oder aber sie ziehen die Szene mit Lust, wie einen frischen, kurz angekauten Kaugummi mit Erdbeergeschmack. Angie und Christian haben Mut zur Häßlichkeit und wechseln im Zeitraffertempo ihre Rollen, ein weiterer Garant für ihre Kurzweiligkeit. Inzwischen sind sie ein fester Bestandteil der hiesigen Kabarettszene, die Landeshauptstadt buhlt um sie, der BR wurde auch schon auf sie aufmerksam. Ihre Aufführung sprachen und sprechen tausende von Besuchern an, die Aufführungssäle werden größer (außer hier) und ich freue mich, dass dieser Auftritt wieder mal zustande gekommen ist (15, Reservierung dringlich).

16. März, Samstag, private Geburtstagsfeier, ein 50er

22. März, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 14 €)

23. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwoa Bier“

»Zwoa Bier« sind zwei junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei Gaspedale – so hieß es immer. Aber diesmal kommen sie mit Band, die Ass Brüder Simon und Flo sind mit dabei und ein Keyborder. Sie spielen nicht das erste Mal mit Formation, sind schon ein eingespieltes Team auf der Bühne mit Showpartner Publikum. Spontan und doch bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßenen Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von der Couch runter reißt! Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche Revolution gegen das generelles Desinteresse und das Aussterben von Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur. Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von Rosamunde Pilcher bis Truman Show ist für jeden was dabei, wenn der Michi und der Sepp in die Saiten hauen, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt ein Morgen, bestimmt: mit Fernsehauftritten und Titelblättern und Frauen und Bier und, und, undDer Michi und der Sepp, die beiden Kindergartenfreunde, Hund sans scho! Da ist wirklich was gewachsen, super Songs, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show, sie fahren ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne. Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 15)!

29. März, Freitag, Konzert mit der“die gute A-Band“

Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Vielleicht die „RollerCoStars“? Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist der jährliche Feierhöhepunkt, Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ sorgt für so einen Abend, sie verjüngen die nacht und schaffen gemütkiche Feierathmosphäre. Die Auswahl der Songs läßt keinen Leerlauf zu. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepaßt. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, alles mit Pfiff. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein grossartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune (Reservierung dringlich, 10).

30. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „VAIT“

Das mit VAIT hat weit vor Bandgründung im Jahr 2011 begonnen. Im beschaulichen oberbayerischen Bad Aibling begann damals der nachdenkliche, oft wütende Ralf sein Leben in Lieder zu packen und beschloss, wie Dylan sein zu wollen. Nur wenige Straßen weiter probten Bassist Stefan und Schlagzeuger Paul in jugendlicher Spinnerei jede freie Stunde mit ihrer Band im mütterlichen Keller das zukünftige Rockstar-Dasein. Und im Nachbarort wusste klein Beni schon in jungem Alter, dass er mit seiner Gitarre und seinem musikalischen Gespür als Produzent große Platten machen wollte. Nichts hatten sie miteinander zu tun und einige Zeit musste vergehen, bis sich diese so unterschiedlichen Wege kreuzten. Irgendwann hatten ihre Mitmusiker aufgehört und nur sie wussten, dass es sich weiterzumachen lohnte - oder sie waren einfach die einzigen, die nicht erwachsen werden wollten. Seit vier Jahren machen Ralf, Beni, Paul und Stefan jetzt gemeinsam Musik. Was klein und vorsichtig begann, nahm mit dem zweiten Album unter dem Namen VAIT „Zwischen Verbergen und Verstehen“ 2012 Fahrt auf. Zuvor hatte Ralf bereits das Soloalbum „Wo ist zuhause“ als VAIT veröffentlicht.) „Zwischen Verbergen und Verstehen“ und 100 Live-Konzerte in 12 Monaten ermöglichte ihnen dann im Sommer 2013 zahlreiche Auftritte auf den großen Bühnen Deutschlands. Als Opening Act des „Chiemsee Rocks Festivals“, als regelmäßiger Support von LaBrassBanda und im Vorprogramm von so unterschiedlichen Künstlern wie Manfred Mann's Earth Band, Foreigner, Schmidbauer & Kälberer, Stefan Dettl, Django 3000, Kellner und Mark Forster wurden VAIT zu einer echten Band – einer Live- Band. Ob vor 60 oder 6.000 Zuschauern, immer feiern die Vier ihre Songs, ihreLeidenschaft für die Musik und nicht zuletzt ihre Zuhörer. 2014 erschien mit „Ab hier kann ich allein“ das dritte Album, das erste mit Unterstützung eines etablierten deutschen Indie-Labels. Mit der wuchtigen Produktion und den 14 tiefgängigen Songs konnten sie nur mehr als zufrieden sein, doch VAIT wären nicht VAIT, wenn ihnen „zufrieden“ genügt hätte. So starten sie jetzt in eine neue, erneut unabhängige und freiheitlichere Phase. „Sei dankbar“ heißt ihre neue Scheibe, Titel wie „Fuß von Pele“, „Neue Jeans“ oder „Parkbank“ sind darauf zu finden, ein neuer Geist, persönliche Reflexionen treffen auf die Schönheit der Welt in ihrer Gesamtheit und im winzigen Detail (Reservierung dringlich, 15)

5. April, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 14 €)

12. April, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … (Reservierung könnt schon dringlich sein, 14 €)

13. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Kupferdache

Die Band namens "Kupferdache", gibt es seit Frühling 2015. Sabine schreibt viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Wohlige Schauer, Tränen und Freude. Ergänzt und im Wechsel belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme von Sylvia, ebenfalls Gitarre, die, wie auch die anderen Mitglieder, komponiert und textet. Andrea, die Priener Friseurin, läßt ihre Zither perlen und singt eine feine Zweit- wie Drittstimme, die auch in Einzelparts geschickt als Kontrast gesetzt wird. Woife spielt den Bass, er erdet, betont und unterstützt gekonnt, er umsorgt alle Töne. Stefan singt ebenfalls, bläst aber hauptsächlich Flügelhorn, Trompete und Flöte. Seine Läufe und Gegenläufe bereichern ungemein, er zergliedert die Harmonien und führt sie spannungsgeladen wieder zusammen. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus Natürlichkeit, Können, Begeisterung und Leidenschaft. Wunderbar! A bißl Folk, a bißl Liedermacherei, im großen und ganzen aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust nach Harmonie und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder einem tiefschönen Sinn. Ihr Dreigesang ist gebündelter Jubel. Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Innerhalb ganz kurzer Zeit haben sie sich eine grosse Fangemeinde erspielt, mich einbezogen. Also absolut nachvollziehbar, es verwundert dennoch, dass so viele Menschen handgemachte Musik, die von Können und Begeisterung geprägt ist, derart schätzen. Schön! (Reservierung dringlich, 15)

19. April, Karfreitag

20. April, Ostersamstag, 19 Uhr, Fußballquiz von und mit Franz Hofstetter

Der Sieger der meisten der letzten Quize ist nun auch neuer Spielleiter – aber nur für dieses Jahr. Die Folgejahre sind noch nicht abgeklärt. Klar ist, dass uns wieder eine spannende Wissens- und Raterunde erwartet, wie Franz das Ganze angeht, ist noch sein Geheimnis. Schaut s vorbei, bringt s euch ein, qualifiziert euch – werd a Gaudi!

27. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Pang Gang“

Ganz klar, eine Lieblingsband! Gegründet wurde die „Pang Gang“ 2012, vom ehemaligen „Hot Nuts“-Musiker Patrick „Wawe“ Huber (Gitarre, Gesang, Harp, Wasserhahn), von der Tina (allerlei Trommeln), Klaus Kubiak ((Sax, Gitarre, Gesang, Glockenspiel), dem Jo (Tuba, Ziach) und Pati Sebald (Kontrabass, Kamm). Klaus ist weggefallen, dafür brilliert jetzt Hermann Bösl an Sax und Gitarre. Diese Fünf haben Musik im Blut, ein bißchen den Blues, sehr viel Spaß und kabarettistisches Talent. Manchmal klingt s fast a bißl wie „Insterburg & Co“, manchmal nach einer Trickfilmvertonung aus den 30ern. Das "easy listening" der 50er wird wieder lebendig und der wilde Enteckergeist, wie auch die spröde Eleganz eines Tom Waits. Und dazu noch schmachtende cubanische Liebeslieder, Boogie, show-Klassiker wie „Tweedly-Dee“ oder ein knarzendes „Big a Dog, big a Bite“. Ein durchwegs spannendes und begeisterndes Hörgefühl, bewirkt auch durch die Instrumentierung, zu der Flüstertüte (hört sich wie „Flash & the Pan“ an) und Kamm gehören, aber auch durch die Rauhfaserstimmen von Klaus und Wawe und dem charmanten Organ von Pati. Ihr Instrumentarium unterstützt die lockere Darbietung, den Spielwitz. Irgendwie ist das sperriger Swing. Captain Beefheart, Tom Waits und Johnny Cash hätten Spaß an den Versionen ihrer Lieder. Vielfalt wird lässig gepflegt und humorvoll behandelt. Ein wahres Musikvergnügen, Freude am Tun und Spaß mit dem Publikum (Hut kreist).

3. Mai, Freitag, 20.30 Uhr Vorpremiere von Stefan Kröll

Ja, da kann man jetzt noch nicht viel sagen – super werd s halt, des is klar. (Reservierung dringlich, 15 €)

18.Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Zoé

Die junge Zoé, zum Konzertzeitpunkt schon 22, singt ganz hervorragend. Sie hat eine volle, eine warme, eine reine und in den Höhen eine brillante Stimme. Das spezielle ist, dass in dieser sehr reifen Stimme fein nuanciert noch ihre Mädchenstimme mitschwingt. Außergewöhnlich reizvoll, dazu dieses enorme Klangvolumen. Sie covert, nur von ihrer Gitarre begleitet und beweist dabei Geschmack. Songs von Leona Lewis/Snowpatrol, Dana Glover, Skin, Pink, Celine Dion wechseln mit Filmmusiken und Lieder, die auch ein reiferes Publikum begeistern. Dass sie nicht nur außergewöhnlich gut singt, sondern auch außergewöhnlich hübsch ist, ist sicher kein Hindernis. Zoé Rucker ist ein Theaterkind, Mama Claudia singt (Folks) und spielt Theater (Herwegh, Herr der Räusche), der Papa Gerd Niedermayer ist ebenfalls ein gefragter Schauspieler (Inntaler Bauernbühne, Herwegh, Mierbeth, Herr der Räusche). Ziehvater Jörg Müller, ein wunderbarer Pianist, unterstützt wo er kann und darf. Auch wegen dieser Konstellation sind Auftritte von Zoé inzwischen ein Treff der Musiker- und Theaterszene. Ein schönes, weil emotional auch sehr nahes Konzert ( Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).