Programm 2017 – 2018

 

15. September, Freitag, 20.00 Uhr, Geburtstagsfest, ein 30er!

 

22. September, Freitag, 20.30 Uhr, musikalisch-literarischer Abend mit Harald Helfrich und seinem Programm „Luja

In diesem Programm plaudert Helfrich aus dem Nähkästchen der großen,deutschen Volksschauspieler. Er tischt in seinem Programm überraschende, lustige und nachdenkliche Anekdoten von Gustl Bayrhammer, Erni Singerl, Maxl Graf und vielen anderen auf und garniert das Ganze mit witzigen Gstanzln und Liedern aus der Hoch-Zeit der Münchner Volkssänger. In der Rolle des Fensterputzer Kare plaudert der Schauspieler und Kabarettist aus dem Nähkästchen und erzählt Geschichten aus erster und zweiter Hand, da er den meisten dieser beliebten Stars noch persönlich begegnet ist. Ein fröhlich-musikalischer Abend, der die alten Zeiten wieder aufleben lässt (Einführungspreis 13 €, Reservierung angeraten).

 

23. September, Samstag, 20.30 Uhr, Vorpremiere, Kabarett mit Ludwig W. Müller und seinem Programm „Weltklapse“.

Wenn Ludwig W.Müller seinen legendären Sprachwitz in cerebraler Dauerextase hervorsprudelt, hat sich schon manch staunender Zuschauer gefragt, ob der österreichische „WORDaholic“ nicht den totalen Oberschaden hat. Aber etwas genauer betrachtet: haben wir nicht alle irgendwie einen an der Klatsche? Ist der Wahnsinn nicht ohnehin der Normalzustand der Welt? Klar, aber seiner ist lustiger. Die Fallbeispiele des täglichen Irrsinns bezieht Ludwig W. Müller problemlos aus typischen Stressgebieten wie Ehe, Schule oder der Bühne der Weltpolitik und natürlich Müllers Hausgemeinschaft in Wien-Ottakring. Auch das Fußballstadion, der Straßenverkehr oder das Büro sind Konfliktherde – es gibt überall Mitmenschen die dringende Fälle für eine Therapie wären. Und, weils wahr ist: unseren geliebten Lebenspartner wollten wir doch auch alle schon einmal dorthin schicken!
Aber wo fängt eine waschechte Paranoia an, und wo hört das altersübliche „Verfolgerl“ auf?
Wer hat den echten Burnout, wer ist nur ein bisserl depri oder agro und wer will einfach nur auf Kassenkosten mit einem Pharmacocktail in der 5-Sterne-Reha abhängen? Wer ist also wirklich reif für die Klapse?
Ludwig W. Müller geht mit gutem Beispiel voran und tritt schließlich selbst zum ADHS-Test an.

Ludwig W. Müller, der mehrfach preisgekrönte Künstler (u.a. Passauer Scharfrichterbeil und Salzburger Stier) gilt, neben bereits genannten Vorzügen, auch als Meister des Schüttelreims. Geboren in Innsbruck, aufgewachsen in Oberösterreich, schloss er das Studium der Rechtswissenschaften ab, um später in Wien Kabarettist zu werden. Als solcher lebt er heute mit seiner Familie in München, das durch die Liebe zur Cellistin Sissi Schmidhuber zu seinem Lebensmittelpunkt wurde. (15 €, Reservierung dringlich).


 

29. September, Freitag, 20.30 Uhr, Balladen, Blues, Jazz und Pop mit Helga Brenninger und Band - „mei Lebensgfui boarisch gsunga“.

Die bayrischen Texte zieht sie aus ihrer eigenen Lebensgeschichte. Poetisch und kraftvoll zugleich, voller Emotionen und Liebe. „D’Sunn scheint schee“ oder „Mitten im Lebn“- die Liebe zur Heimat, zu den Menschen, zur Musik und zum Leben. Es geht um persönliche Erfahrungen und Gefühle, bei denen schnell spürbar wird, dass sie ehrlich sind und geradewegs aus dem Bauch kommen. Helga läßt gern ein wenig Sozialkritik einfliessen, die Skandalsucht befremdet sie, besonders am Herzen aber liegt ihr der Umgang mit unserer Umwelt. Das Besondere daran? Mit ihrer hellen, klaren Gesangsstimme führt sie ihre Gedanken äußerst sensibel an das Publikum heran, vergisst aber nie, sie mit einer Prise Hoffnung zu versehen.

Helga begleitet sich selbst an der Akustikgitarre, der perfekt abgestimmte Sound ihrer Bandmusiker (Bertram Liebmann, Piano, Bass, Backing, Bernd Mayer, Cajon/Drums und Marcel Diehl, Bass, Guitar, Backing) stabilisiert, setzt musikalische Reize und unterstreicht das Besondere in jedem Lied– ohne dabei aber den Inhalt zu übertönen. Besonders bei „Boid bist wieder do“ und „Papa, was is passiert“, Lieder, die von Krankheit und Abschied erzählen, spricht sie aus, was andere nur denken und verpackt die Worte ganz unpathetisch in Musik voller Wärme und Kraft.

Musikalischen Stilrichtungen gegenüber ist sie offen, sie liebt die Abwechslung. In Liedern wie „Puzzlespui“ oder „I glaub i fliag“ singt sie von genau dieser Sehnsucht, dem Leben genügend Raum zu lassen und, um sich frei und ungehemmt zu entwickeln. Manchmal „woas i ned wos i wui“, meint sie; das Publikum schon: Noch mehr Helga Brenninger. Dagmar Golle auf Bayern 2 sieht das genauso, sie hat zwei Lieder von Helga fix im Repertoire (Einstandspreis 5 €, Reservierung könnte notwendig werden).

 

30. September, Samstag, 20.30 Uhr, Lesung aus Thomas Bogenbergers neuem Chiemseekrimi „Hattinger und die Schatten“, humoristisch begleitet und unterstützt von Uli Bauer

Bereits mit Chiemsee Blues – Hattinger und die kalte Hand“ und Hattinger und der Nebel“ hat Thomas Bogenberger im Krimiland Deutschland für Furore gesorgt. Jetzt legt er seinen dritten Fall für Kommissar Hattinger vor. Wie die Vorgänger zeichnet sich auch „Hattinger und die Schatten“ durch viel bayerisches Lokalkolorit und Situationskomik aus. Die ersten beiden Kriminalromane mit dem schrulligen, aber hochsensiblen Chiemsee-Kommissar wurden prominent verfilmt mit Michael Fitz in der Hauptrolle und hochkarätigen Schauspielern wie Edgar Selge, Ursula Karven, Jessica Schwarz, Bettina Mittendorfer oder Anna Maria Sturm. „Hattinger und die kalte Hand“ wurde in der Kategorie Bester Fernsehfilm zur Goldenen Kamera nominiert.

Thomas Bogenberger wurde in Traunstein im Chiemgau geboren, verlegte seinen Lebensmittelpunkt allerdings bereits nach einem Jahr an das Westufer des Chiemsees. Von Prien am Chiemsee aus machte er als Jugendlicher mit ersten Rockbands die Gegend unsicher. Nach längerem Umweg über ein abgeschlossenes Medizinstudium zog es den passionierten Musiker zurück auf die Bühne, wo er die nächsten Jahre auf Tournee mit dem legendären Münchner „Revuekabarett Blackout“ verbrachte.

Heute schreibt er Musik für Film, Hörspiel und Bühne und lebt wieder in seiner alten Heimat. Bei seinen Lesungen unter anderem auf dem Münchner Krimifestival, bei Mord am Hellweg (Europas größtes Krimifestival), den Karlsruher Krimitagen, dem Speicherstadtmuseum Hamburg oder auf der Frankfurter Buchmesse – fühlt Thomas Bogenberger mit subtilem Humor zwischenmenschlichen Untiefen und Befindlichkeiten auf den Zahn und ist dialektsicher dem unorganisierten Verbrechen rund um den Chiemsee auf der Spur. Ein absolut mörderisches Vergnügen (Reservierung sollte dringlich sein, 12 €)

 

6. Oktober, Freitag 20.30 Uhr, Konzert und Gaudi mit den „die Neurosenheimer“, bayrisch-neurotische Lebensmusik.

Fangen wir doch mal mit den Instrumenten an. Gespielt werden Gitarren, Klarinetten, Akkordeon, Hackbrett, Claves, Tröte, Ukulele, Nasenflöten, Waschbrett, Blockflöten, Melodika, Querflöte, Glockenspiel, Eiershaker, Wackerl, Tuba, Kontrabass und Cajon. Gesungen wird auch, freche Texte, witzig und einfach lebensnahe. Ein herrliches Gebräu an sprudelnder Musik.

Die drei Neurosenheimer Kati, Marita und Tobi, sowie die Altrosenheimerin Katrin, eine studierte Musikerin, haben sich über die Jahre ein erfrischendes Repertoire an Liedern erarbeitet. Stilsicher. Sie brillieren mit bayrischen Texten, ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrem Können, aber auch durch ihren Spielwitz und die feinen Ideen. Und der passenden Moderation, Information mit kabarettistischen Zügen. Mit genannten Qualitäten und ihrer Leidenschaft werden die Abende zu freudigen und das Programm zu einem mitreissendem. Sie sind – absolut verdient - sehr erfolgreich, füllen inzwischen Hallen. Doch das ist für sie nur ein Teilaspekt. Sie arbeiten nicht inflationär, schauen und finden immer wieder spezielle Räumlichkeiten. Mal sind sie wunderschön, mal ab- oder hochgelegen, mal lässig, mal urig. Mal bieten sie Platz für hunderte von Menschen, mal nur für einige wenige Zuschauer. Und sie beteiligen sich an menschlich wertvollen Ereignissen wie „Z`samrockn“, mit Musiker aus Flüchtlingsgebieten und heimischen wie Konstantin Wecker. Mit dem, was man gern macht, Gutes tun (15 €, Reservierung ist dringlich). Jawoi.


 

7. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Ralf Müller mit seinem Programm „Herzsolo“ (Sänger und Texter von VAIT), solo, aber nicht allein!

Ralf Müller ist einer der Rastlosen, immer auf der Suche. Er geht auf endlos scheinenden Strassen in den Sonnenuntergang, wandert auf holprigen Wegen durch verwachsene Wälder, steigt über schroffe Gebirgspfade zu den Wolken. Er sucht fremde Welten, die die Heimat ergänzen und reibt sich an Kontrasten. Er hat viele Fragen und will Antworten. Ihn reitet die leidenschaftliche Jagd nach dem perfekten Moment, er will ihn spüren, einen Moment, in Musik getaucht.

Wer nicht los geht, kommt nicht an und wer keine Fragen hat, bekommt keine Antworten.

Er macht sich wieder auf den Weg, wieder von null, dieses mal alleine. Kein Flankenschutz, keine Distanz zum Publikum, kein Versteckspiel hinter lauten Boxentürmen. Weit weg von der lärmender Popkultur und dem inszeniertem Mitklatschentertainment. Ein Start alleine, umgeben von Ruhe.

Müller hat ungeheure Lust auf dieses Projekt, bei dem ihm die Kontrabasssistin Irmi Haager und der Pianist Stefan Grund unterstützen. Er stellt neue Fragen, liest Karten und steckt seine Routen ab. Eine berührende Reise im Schutze der Musik, ein enger Weg, der sich zusehends verbreitet, gepflastert mit Puzzlestücken aus Scheu, Liebesbegehr, Fragen, Antwortfraggmenten und intelligenten Irrungen. Die leisen Töne begehren auf, üben Druck aus, sie wollen raus und neue Türen öffnen.

Das war die wortreiche Ankündigung zum letzten Konzert hier – es war in der Tat innig, nahegehend und spannend. Und durchaus humorvoll. Auch a bißl radikal. Einer der Abende, an denen man mit Gästen und Akteuren noch bis 3, 4 Uhr in der Früh hockt, weil sich was angesammelt hat und raus will (Reservierung könnt dringlich sein, 10 €).


 

13. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und slam-Texte von Eva Niedermeier

Eva Niedermeier ist in der Slamszene inzwischen eine Größe. Ursprünglich machte sie Songtexte, ihr ist aber zu manchen Texten einfach keine Melodie eingefallen. Gesprochen hatten die Texte dagegen einen ganz eigenen Groove und so versuchte sie sich dann einfach mal als Slammerin und gewann nach ein paar Auftritten schon erste Preise. Und das mit 17! Sie ist auf bezaubernde Art überzeugend, bietet ausserordentliche Qualität, die Juroren verfallen ihr, das Publikum hängt an ihren Lippen. Worte, die unter die Haut gehen – das ist die Poesie von Eva Niedermeier, sie trifft damit mitten ins Herz. Sie hilft sich manchmal mit trauriger Musik oder einem Gläschen Wein, um in die rechte Stimmung zu kommen, zumeist aber braucht sie keine Stimulanz, um echte Tiefe zu erlangen, sie zu leben, sie zu erzeugen und sie auch zu vermitteln. Schöne Worte brauchen keine Show, die anmutige Autorin benötigt nur ein Mikrophon. Die rechte Hand am Mikro, die Lippen ganz nah daran, blickt die feengleiche (Zitat) Eva in das Publikum und erzählt, meist bedächtig, ihre Geschichten. Sie arbeitet und variiert viel mit ihrer Stimme, flüstert, ist energisch, gewitzt, wurstig, liebevoll, melancholisch und sanft. Ihre Texte wirken immer gefühlsecht, es kribbelt beim Hören, es knistert, kein Haar will liegen. Eva setzt meist auf ernstere Inhalte - lieber Tiefgang als Kalauer! Und, sie überrascht, lenkt den Zuhörer in die falsche Richtung, gaukelt ein Liebesgedicht vor und läßt es mit Bulimie enden. Sie ist zudem eine großartige Sängerin, ihre Stimme ist faszinierend und sie beherrscht es wie wenige, die Stimme mit ihrem Gitarrenspiel korrespondieren zu lassen. Stimmlagen und Spiel harmonieren traumhaft, Töne und gesungene Worte lieben und ergänzen sich (13 €, Reservierung notwendig).

 

14. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit „JanaJa“, drei junge Frauen, ein Schlagzeuger, farbige Songs aus einem bunten Leben.

Gegründet wurde „JanaJa“ im Herbst 2014 in Viechtach im Bayerischen Wald. Die Schwestern Susanne und Brigitte Meyer (früher „Jacuzzi“), dazu "Puls"-Autorin Christina Stimpel und Simon, ein hervorragender Schlagzeuger sie spielten eines der schönsten Konzerte, die ich hier erleben durfte. Diese natürlichen Mädchen, sie sind boarisch, kunstsinnig, sie sind auch klug, humorvoll, lässig und sehr überraschend. Sie zeigen, dass man eingängige Texte machen kann, raffiniert, mit sanftem Anspruch, mit Spaß, so dass man einfach nur gerne zuhört - zeigen, dass jedes Lied für sich ein Lieblingslied ist, einzigartig, schöne Melodien, abwechslungsreiche Arrangements. Kein Lied ist wie das andere, die Abwechslung hält einem bis zum Schluss freudig bei genußvoller Konzentration. Sie haben ganz hervorragende Ideen, die Ideen machen die Songs, sie wissen um die Qualität ihrer Stimmen, um ihre musikalischen Fähigkeiten und machen daraus mit leichter Hand diese musikalischen Perlen. Das Arrangement ist dienlich, übertüncht nie und das wäre auch schade, denn diese Perlen sollen in ihrer puren Schönheit glänzen. Enorm spannend ist das Spiel der Stimmen zueinander. Christinas schöne, präzise und helle Stimme gibt die Melodien vor und trägt die Texte, Brigittes rassige Stimme übernimmt einzelne Solo- und Ergänzungsparts und Susanne sorgt mit ihrer samtenen, vollen, dunklen Stimme für das Lied im Lied. Eine Stimme, die eine Adele erblassen lässt. Und da kann viel erblassen. Sie zeichnen und zeigen Gefühle auf ehrliche Art, setzten sie musikalisch eindringlich um und beweisen starkes Gespür für die richtigen Worte. „JanaJa“ rappen in englisch, singen tibetanisch, deutsch, französisch und am liebsten bayrisch. Vereinzelt zelebrieren sie ihre Texte, untermalen sie je nach Bedarf fein anskizziert und pointiert oder aber dicht und eindringlich. Absolut gekonnt. Dazu zeigen die jungen Frauen eine Bühnenpräsenz, die einem fetzigen Rockkonzert wie auch einem charmanten Chansonabend zur Ehre gereichen würde. Ein rundes, durchweg ansprechendes Programm. Etwas bayrischer Raggae, stimmungsvolle Balladen, Popperlen, hitverdächtig auf hohem Niveau. Zweistimmige Hymnen, voller grosser Gefühle und bewegender Momente. Die Moderation ist herrlich natürlich, fröhlich, charmant und voller Witz. Man kommt auch nicht umhin zu bemerken, dass ihre Optik jede Aktion, jeden Ton vergoldet. Bei „JanaJa“ geht die Sonne auf. Selbst Frauen, die zur Eifersucht neigen, werden sich der bunten Leuchtkraft und der reizvollen Spannung nicht entziehen können (14 €, Reservierung wohl notwendig).

 

20. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Franziska Wanninger und ihrem Programm „AHoibe“

In ihrem neuen Soloprogramm steht Franziska Wanninger vor der nächsten Herausforderung ihres jungen Künstlerdaseins. Auf der einen Seite den völlig humorlosen und auch noch „zuagroasten“ Manager aus München im Nacken, der sie zwingt, ein Programm über Kreuzfahrten zu schreiben und längst den vier Meter hohen Pappmaché-Dampfer bestellt hat. Auf der anderen Seite die äußerst bissgurkige Tante Elfriede, die sie zwar kostenlos beherbergt, dafür aber hinterlistig jede Menge Gefälligkeiten erwartet und sich unentwegt in ihr Leben einmischt. Kein Wunder also, dass der jungen oberbayerischen Kabarettistin so ziemlich alles durch den Kopf geht – außer die zündende Idee für ihr neues Programm. Aber wozu hat man ein Publikum? Gemeinsam erlebt man die kreativen, aber auch schier unglaublichen Abgründe eines Künstlerlebens, erfährt von den auf allzu mysteriöse Weise verstorbenen Ehemännern der Tante Elfriede und taucht ein in die skurril-amüsanten Untiefen eines bayerischen Stammtischgesprächs. Mit großer kabarettistischer Treffsicherheit, überzeugendem Schauspiel, viel Liebe und Gespür für ihre Figuren entlarvt Franziska Wanninger die Seilschaften, geheimen Wünsche und tiefen Abgründe einer von Perfektion und Außenwirkung besessenen Gesellschaft, für die vegane Pausensnacks, der Rasenmäherbulldog mit Getränkehalter und der lang ersehnte Thermomix nur drei kleine Pixel auf dem Weg zum perfekten Gesamtbild sind. Pointenreich, gnadenlos, aber immer voller Charme reißt Franziska Wanninger jeden mit hinein in ihre wilde, facettenreiche Mischung aus verschiedensten Figuren und Dialekten, immer gekrönt von den schier unerträglichen Weisheiten der Tante Elfriede und der Frage warum man heutzutage eigentlich alles auf einmal sein und auch können muss oder wann ist „guad“ endlich „guad gnua“ (Eintritt 14 €, Reservierung dringlich)?

 

21. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und a gmüatliche Gaudi mit m „Oimara“

Der "OIMARA“ ist ein bayerischer Liedermacher und moderner Gstanzler mit Hang zum Blues. Beni Hafner, wie er im bürgerlichen Leben heißt, ist ein außergewöhnlich lässiger Songschreiber. Seine Lieder über die „Lederhosn“ , das „Bierle in der Sun“ , den „Mann im Mond“ oder „Es sitzt ein Depp im weißen Haus“ sind humorvoll, kritisch, genießerisch und narrisch guad gsunga. Auch wie er die Lieder anbietet, ist eine Klasse für sich – er hat was vom Lenze, von einem Italowesternhelden, einem politischen Provokateur und einem Stammtischler. Dabei jung und gut aussehend. Kein Lied gleicht dem anderen und er setzt sie gern so in Szene, dass sie dem Inhalt gerecht werden. Auch seine Vidoes geistern im Netz, er untertitelt den Dalai Lama, der, weil ihm das bayrische Bier so schmeckt, gerne „7 Jahre Bayern“ hätte oder bricht als Donald Trump eine Lanze für die zollfreie Einfuhr von „Ripperl und Kartoffelknödl“. Das gefällt und brachte ihm einen Auftritt bei „Nuhr im Ersten“. Neu, witzig, originell, es wird nicht lange dauern - da muß man kein Prophet sein - dass er zu einer bayernweiten Größe wird, zurecht! Ich freu mich darauf (Reservierung notwendig, Einführungspreis 12 €)!
 

27. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, bayrisches Musikkabarett mit „Sauglocknläutn“

Ritsch Ermeier und Walter Zinkl machen bayrische Volksmusik und Kabarett in Union, durchaus auch christlich und sozial. Sie zeigen in DAS BESTE“, Gstanzln, Landler und Zwiefache aus den sieben bisher erschienenen CD's. Da ist für jeden was dabei. Wie gewohnt in der Tradition der alten Wirtshausmusikanten, aber ohne Grenzen. Neue Texte zu alten Liedern, neue Volkslieder, die sich vermischen mit anderen Musikstilen, auch teilweise mit der Musik anderer Länder. Satirisch und kritisch, boarisch und politisch, weil:"glacht muaß wern, aa wenn de Welt no so schlecht is". Sie haben uns letztes Jahr recht erfreut, war echt witzig, voller Gmüat und einfach lässig. Eine bodenständige Kabaretttruppe, Manna im besten Alter, vareckt und einfallsreich - einfach wejde Hund mit Freid am Tun. Guade Musiker, starke Gesangseinlagen. Immer wieder auch mit neuen Liedern, die aktuelle Themen aufgreifen (14 €, Reservierung sollte dringlich sein).

 

28. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der Ska- und Rockformation „Fehlzündung“

Als alternative Schulband wurde „Fehlzündung“ am 25. Februar 1988 im Südklo des Ludwig Thoma Gymnasium gegründet. Der Abschied vom Schulzirkus gelang rasch.
Die Anfänge der Band lagen eher im Indiepunkrock, bis sich mehr und mehr die Bläser durchsetzten und der Ska der two-tone-aera zum Zentrum ihres Spiels wurde. Bißchen 70er Rock dazu und etwas Hippiescheiß (Originalton) durfte einfliessen.
Die Grundlage für ihre Eigenkompositionen war geschaffen.
„Fehlzündung“ spielte in den 90igern so begeisternend, daß sie sogar Eingang fanden im Rockbuch Bayern („Fehlzündung“ zündet immer ...).
Die jetzige Formation ist nahezu identisch mit der der 90er Jahre. Zico, Wolle, Ulli, Peter, Regi und Tom prägten über viele Jahre den Sound, schufen Partystimmung – es ging immer voll ab. Neu kam Bread dazu, der Älteste ist nunmehr jüngstes Bandmitglied. Paßt natürlich blendend dazu.
Wer Klassiker mag wie „a message to you, Rudy“, wer die „specials“ oder „madness“
mag und hören will, was sie sonst noch so drauf haben – auf geht s! Bei all den Konzerten der letzten Jahre war immer ordentlich was los, beste Stimmung, ausgelassenes Feiern und Tanzen ( Hut kreist, Reservierung nicht möglich)!!

 

31. Oktober, Dienstag, 20.30 Uhr, Konzert mit KellerSteff solo

Er war KfZ-Mechaniker, Landschaftsgärtner, Schlosser, Seilbahn-Schaffner und Marionettenschnitzer. Ein wahres Multi-Talent, auch auf der Bühne. Er spielt mit Big Band, in kleinerer Formation und auch mal solo – so wie hier! Seine Hits kennt nahezu jeder. „Bulldogfahrer“ und „Kaiwe ziagn“ waren die Karriereöffner, er hat was daraus gemacht. Er verbreitet gute Stimmung, macht sehr viel Spaß, es gelingt ihm aber spielerisch, die Stimmung zu wechseln und echte Tiefe, Melancholie und ruhige Poesie einkehren zu lassen. Man fühlt sich ihm vertraut, sieht ihn als Freund, will seine Stimmungen teilen. Er bringt sich ein, beim Filmprojekt „Hinterdupfing“ war er mit von der Partie und schrieb den Titelsong. Schöne Stimme, gute Moderation, feines Spiel – schon ein Guter (14 €, Reservierung ist nötig)!

 

3. November, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Christine Eixenberger und ihrem Programm „Lernbelästigung“

Auch in ihrem zweiten Solo-Programm holt die Schlierseer Kabarettistin Christine Eixenberger ihr wahres Leben auf die Bühne. Das Staatsexamen ist geschafft, nun muss sie sich als Referendarin durch den Bildungsdschungel kämpfen, als Teamchefin einer Mannschaft von 23 Rotzlöffeln, die mit einem Bein noch im Sandkasten, mit dem anderen schon in der Pubertät stecken. Und im Unterholz lauern die PISAPrüfer, DAX-Unternehmen schürfen nach Humankapital, und das alles in Christines beschaulicher Grundschule. Am Ende der 4. Klasse wartet der Übertritt, und die Eltern fordern schon zähnefletschend "Gymnasium!", das Ministerium empfiehlt Gruppenpädagogik, Schulbusfahrer Sepp hingegen "a Trumm Fotzen, scho rein prophylaktisch". Kommen Sie, staunen Sie, Eltern, Kinder, Sensationen...

Bei "Lernbelästigung" gerät die Grundschule zum Hexenkessel der gesellschaftlichen Emotionen. Hier ist der Kunde König, hier regieren die Schüler, den Elterngenerationen zum Trotz, und so mancher Kindermund tut die sprichwörtliche Wahrheit kund. Während Politiker und Wirtschaftsverbände sich ins abstrakte Bildungslatein faseln, wird tatsächlich auch gelernt und gesungen: In ihren Liedern lehrt Frau Eixenberger ihrem Publikum das Lehrereinmaleins, und aus Mozart-Melodien wird kindgerechter Gangster-Rap. Auch die Lehrerin selbst bleibt von Lernbelästigungen nicht verschont: Als Single unter Muttertieren bleibt ihr nur die Flucht nach vorn, und da tummelt sich so manches männliche Alpha-Tier. Sexuelle Auslese: Mangelhaft.

Die „Eixi“ kennt man hier von zahlreichen Auftritten, solo wie auch mit Tobi Öller, sie war Teil meines Musicals „Danz Matilda“ (mit Roland Hefter, Achim Schelhas, Christine Hötzelsberger, ich und einer super Band), moderiert im BR die schalkhafte Wissens- und Rateserie „Habe die Ehre“ und war Star des ZDF-Zweiteilers „Maria und das Feuer“ (Reservierung ist notwendig, 14 €).


 

4. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de „Heischneida“ aus Traunstein

In sechs Tagen schuf er die Welt – Himmel, Erde, Tier, Pflanzen, Mensch und Musik

Am 7. Tag besah er bei einem Weißbier seine Schöpfung: Guad, de Trachtler hatten ihre Blechmusik, die Teenager ihren Pop, die Rebellen ihren Rock und die Sandler ihren Gypsy-Blues. Doch etwas fehlte – die Kombination, eine Zusammensetzung aus alledem. In Gedanken versunken legte er sich nieder und es reifte eine Idee und – es war morgen und da war „Heischneida“. Laut „Puls“ eine hervorragende Liveband irgendwo zwischen LaBrassBanda und Django 3000, eine Band, die es mit allen neuzeitlichen Mundartmusikgruppen aufnehmen kann. Das zeigt auch, dass sie auf Anhieb beim Chiemsee Summer Festival zur besten neuen Band gewählt wurden. Die Beatles mögen sie, Guns`n`Roses, ELO, die Ziach wechselt mit dem Synthie. Wenz Karger, Sänger und Frontmann, ein Typ so zwischen Bud Spencer und Che Guevara, bestimmt das Bild, grosses Können an den Instrumenten den Klang, die Lust auf Stimmung und gute Laune das Geschehen und ihre großartige Kondition die Länge der Nacht. Mit dabei noch Mane Wimmer (Gitarre Gesang), Chris Maier (Gitarre, Akkordeon, Bouzouki, Gesang), Simon Pfab (Trompete), Vali Thannbichler (Bass, Gesang) und Tobias Geschke (Schlagzeug). (Eintritt 14, Reservierung dringlich).

 

10. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit Christoph Weiherer

Weiherer ist längst eine Institution. Der anarchistische Poet startete heuer seine Tour zum 15-Jährigen Bühnenjubiläum mit einer gewaltigen Anzahl von Auftritten die auch zeigen, welche Beliebtheit er sich erarbeitet hat und welchen Spaß er an den Auftritten hat. Er ist auch ein gesuchter Partner, spielt mit Söllner oder Fink, hatte mit Dietmayr ein Duo (Wechselhaare), er ist aus dem deutschen Liedermachergeschehen nicht mehr wegzudenken. Die einen vergleichen ihn gern mit Hans Söllner, die anderen mit Bob Dylan – er mag alles, hat sich aber eine völlig eigenständige Schiene geschmiedet. Klarer Gesang, klare Gitarre, Roadsongs, Raggea, Gstanzl. Er ist nicht mehr nur Protestler, er sieht mehr, hat den Spaß für sich entdeckt und bringt ihn gut rüber. Seine Ernsthaftigkeit leidet kein bißchen, sein Spott wirkt weiterhin tief ein und was immer wieder wirklich beeindruckt : Seine Wortwahl, seine Poesie.

Durch seine T-Shirts mit der Aufschrift „25441“ hat er sich zahlreiche Fernsehauftritte erarbeitet, er protestiert dabei gegen die Datensammlerei an der Supermarktkasse und rät allen, die PLZ 25441 für Brunsbüttel anzugeben.

Auch mit „Weiherer und die Dobrindts“ hat er sich einen Namen gemacht.

Preise hat er gewonnen, Nominierungen ersungen, er ist mit souveräner Lockerheit blendend dabei (Reservierung notwendig, 14 €).


 

11. November, Samstag, 21 Uhr, Disco mit T.Rence Hill & Freunden

Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, daß Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ganz ohne Eintritt, Reservierung und Hut)


 

17. November, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Tobi Öller und seinem Programm „Deppendämmerung“.

Deppendämmerung“ - unter diesem Titel präsentiert der Kabarettist Tobias Öller eine abwechslungsreiche Mischung aus Musikkabarett, Comedy und Bühnensatire. Der Mundartkünstler aus Miesbach wurde bereits mehrfach mit Preisen bedacht: Unter anderem erhielt er den 1. Niederbayerischen Kabarettpreis, der Regisseur Marcus H. Rosenmüller ehrte ihn mit dem Franz-Ringseis-Kulturpreis. Bissige Lieder, rustikale Romanzen und vielschichtiges Typenkabarett bietet das Repertoire des 41-Jährigen, der in den vergangenen Jahren vor allem als Autor und Produzent Erfolge feierte. Für seine Bühnenpartnerin Christine Eixenberger (BR – „Habe die Ehre“) schrieb er die Soloprogramme „Ballkontakt“ und „Lernbelästigung“, auch für das aktuelle Programm der preisgekrönten Nachwuchs-Kabarettistin Franziska Wanninger steuerte er Melodien und Liedtexte bei. Bekannt wurde der Miesbacher unter anderem als Produzent und Akteur in der Mixed-Show „Drei Kritische – Preisgekröntes Kabarett aus Bayern.“ Jetzt zeigt er mit seinem Solo „Deppendämmerung“ ein Best-Of-Potpourrie seines eigenen Schaffens: Da trifft bitterböse Politsatire auf bayerische Comedy, außerdem gibt es neue und alte Lieder zu hören, begleitet mit Gitarre und Ukulele.

Öllers Szenen sind oft kleine Mini-Dramen und Dialoge, in denen weiß-blauer Wahnwitz aufblitzt: Mal müssen sich die reumütigen Trinker im Caritas-Kurs auf den „Depperltest“ vorbereiten, mal kippt die Stimmung zwischen den allzu bodenständigen Redakteuren der Heimatzeitung. In seinen Liedern solidarisiert er sich mit den vermeintlichen Feinden: Der Pfarrer bekommt seine Liebesballade für den Ministranten, und auch die Bundeswehr hat eine neue Mitsing-Hymne: „Unsre Drohne heißt Simone“. Für diese humoristischen Sticheleien fand die Fachpresse große Vergleiche. Die Süddeutsche Zeitung nannte ihn einen „Nestbeschmutzer in der Tradition eines Gerhard Polt oder der Biermösl Blosn“, der Münchner Merkur attestierte: „Ein Kabarett-Gewitter“ (13 €, Reservierung sollte notwendig sein).


 

18. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Rosalie und Wanda.

Rosalie Eberle erzählt Geschichten über tanzende Apfelbäume, besingt Seltsames, Verlorenes und Momente in denen man sich für die Liebe bereit fühlt und sich wundert über Hunde, die bellen. Mit ihrer Band Wanda, bewegt sich die Singer/Songwriterin musikalisch zwischen Folk, Jazz und der Popwelt. Sie begegnen Kurt Weill, Opern-Diven und Swingmeistern. Ihre Arrangements sind feinsinnig gesponnen und bringen Gefühle pur, mit großer Tiefe und unverfälscht auf die Bühne. Wunderbar zum Träumen, zwischen Freude und Melancholie, voller Energie und Ehrlichkeit.

Rosalie Eberle stammt aus Bad Endorf, ihr Vater Hans ist homöopathischer Arzt und Musiker (Roverandom). Nach einer kleinen Babypause legt sie nun, voller neuer Eindrücke wieder los.

Rosalie hat 2009 und 2010 im Münchner Volkstheater die Konzertreihe „Zur schönen Aussicht“ geleitet, momentan macht sie Komposition und Theatermusik zum Spiel „Die Schneekönigin“ am bayrischen Staatstheater München, Filmapfel-Preis 2013, "Rosalie und Wanda" erhalten den Filmapfel Preis für die Musik von "Drei Stunden“ (Reservierung wird angeraten, Eintritt 14).
 

24. November, Freitag, 20.30 Uhr, Soul-, Pop- und Countrykonzert mit den Mädchen von „CreamCake“ und Band.

Wunderschöne aktuelle aber auch altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch, gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von drei sehr hübschen, mädchengleichen Damen. Julia Schmarsel, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auch von Bands wie „Blues Blosn“, „Huraxdax“ und „Ladies in Swing“ und die herrlich verspielte und freudvolle Darbietung mit feinem Gespür für Bühnendramaturgie und anregender Moderation, begleiten einen genußvollen Abend. Da die Sängerinnen auch über eine gehörige Portion Schauspielkunst verfügen, Angie als Kabarettistin (Steckerlfisch und Schlagsahne), Irmi als Schauspielerin (Inntaler Bauernbühne) und Julia als Musicaldarstellerin (Jesus Christ Superstar), werden die Songs auch szenisch fein verarbeitet dargeboten. Abgerundet wird das Klangerlebnis von Musikern, die zu den besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier, Hermann Roth, Schlagwerk und Olli Hein, Gitarre. Schwierigste Passagen werden mit einer Leichtigkeit genommen, die sprachlos macht. Ihr Programm hat grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s Publikum über. Klass! Begeisterndes Ausspannen mit guter Unterhaltung und grosser musikalischer Vielfalt (15, Reservierung ist dringlich).

 

25. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Leiwaund“ und ihrer Programm „Austropop und Gustastückerl“

Seit einigen Jahren spielen da Hutzi (Hutter Martin von „Rohbau“), da Ossi, die Sandi, da Tom und die Vreni Konzert nach Konzert, immer vor vollen Häusern. So wie die letzten Jahre auch hier. Kein Wunder, sie sind einfach große Klasse und ihr Programm ist ein Programm, das Herz, Gemüt und Sangeslust erfreut, sie spielen Österreichs größte Lieder. Da Ambros, freilich, da Fendrich, da Danzer, STS, Dr. Kurt Ostbahn, da Goisern, Seer, da Brauer, da Cornelius um ein paar der Bekanntesten zu nennen, sie alle sind Programm, aber der Kenner weiß, welch Schätze sich noch finden und hofft, sie auch zu hören. Erwähnenswert mit Ausrufezeichen ist Sandi, ihre Stimme ist ein Klangerlebnis, sie singt tief, sonor, mit dem Wohlklang einer Ducati. Paah (10 €, Reservierung dringlich)!!
 

1. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Vorpremiere von Helmut A. Binsers neuem Programm Ohne Freibier wär das nie passiert...“

Endlich ist es soweit! Helmut A. Binser präsentiert sein nagelneues viertes Bühnenprogramm „Ohne Freibier wär das nie passiert…“ und man darf sich wieder auf allerlei skurrile Geschichten sowie herrlich absurde Lieder des Oberpfälzer Musikkabarettisten freuen.

Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig. Es geht auf die 40 zu, eine späte Karriere als Profifußballer scheint immer unwahrscheinlicher zu werden. Dafür gesellt sich ein neuer Freund hinzu, den aber leider nur der Binser sehen kann. Wird er jetzt schon vollkommen narrisch oder ist das bereits die Midlife Crisis?. Das gilt es herauszufinden. Dabei ist der Binser in gewohnt gemütlicher Manier, natürlich mit Schnupftabak und einer kühlen Halbe Bier, anzutreffen. Er ist ein Künstler zum Anfassen, ein geselliger Oberpfälzer, dem die spritzigen Pointen und saukomischen Wortspiele nur so aus dem Mund purzeln. Der Zuhörer fühlt sich dabei wie in seinem Lieblingswirtshaus: Gemütlich, griabig, bestens unterhalten und einfach gut aufgehoben.

(Reservierung unumgänglich, 15).

 

2. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „Fainted Fairies & the Drowzy Dudz

Eine Geschichte erzählen, ein Märchen teilen und das mit allen musikalischen wie stimmlichen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Die Fairies und ihre Dudz wollen ihr Publikum ein kleines bisschen verzaubern, bewegen und entführen, ob auf ein knorriges altes Piratenschiff auf hoher See oder aber in die bunte Großstadtszene. 3 wilde Frauen und 3 starke Männer stehen auf der Bühne, sie wollen ihrem Publikum eine fetzige, frische Mischung aus Bluegrass, Rockabilly, Blues, Swing und Jazz darbieten.

Die Fairies haben seit ihrer Entstehung auf vielen verschiedenen Veranstaltungen im Chiemgau gezeigt, wie wandlungsfähig sie sind. Sie sind die Hausband am Schellenberg, den die Manja führt. Ihren Nummern verleihen die Musikerinnen und Musiker eine wahrhaftig einzigartige Würze, nicht zu scharf und schon gar nicht bitter, aber sehr raffiniert. Es entstanden spannende und prickelnde Arrangements mit frechen Instrumentalsolos. Die Songauswahl ist allgemein querbeet und in etwa so wild, wie die Bandmitglieder und ihre Art, diese Musik anzupacken. Im Vordergrund steht auf jeden Fall der Spaß und diesen wollen die Musiker auch versprühen. Trotzdem scheuen sie sich nicht, in ihren eigenen Stücken ernstere Themen anzusprechen und dem Publikum damit etwas Tiefe zu vermitteln und Denkanstösse zu bieten. Bei einem Konzertbesuch der Fainted Fairies & The Drowzy Dudz erwartet einem mitreissende Dynamik, Power und melodischen Temperament.

Simone: Gesang, Gitarre

Manja: Gesang, Akkordeon, Kazoo, Löffel

Theresa: Gesang, Saxophon, Klarinette, Gitarre, Ukulele

Wolfgang: Gesang, Klavier

Flo: Kontrabass, E-Bass

Ingo: Gesang, Schlagzeug

(Reservierung macht Sinn, Einführungspreis 13 €)

 

8. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Rock, Blues und Swing mit Bernd Rinser

Tief aus dem Süden der Republik, aus den imaginären Sümpfen von Marktheidenfeld, kommt ein erstaunlich guter Bluesmusiker mit in der Tat sensationellen KritikenBernd Rinser. Da ist die bayrische Herkunft ebenso echt und ehrlich wie Texas, Louisiana oder Mississippi. Bernd Rinser lebt ein Leben für seine Musik, ist auf Tour, so oft es gerade geht, und wenn er sich einer CD-Produktion widmet, dann tut er es ganz und gar. Er packt seine gesamte Persönlichkeit mit allen Kanten, aber auch mit aller versteckten Weichheit in seine Musik. Das ist Blues, das sind SingerSongWriter angehauchte Balladen, das ist Swamp-Country, das ist grenzüberschreitend vielseitig, aber immer "Roots", originär und tief authentisch. Erfüllt von der rauhen Wärme dieser hör- und spürbar erfahrenen Stimme, atmen Rinsers Songs eine Reife und Weite, die Staunen macht. Er singt und spielt den Blues nicht nur - er hat ihn. Und er kopiert keine Note, kein Klischee, sondern sucht und findet den Blues im Hier und Heute, im Musikeralltag, im täglichen Leben, en detail, vor seiner Haustür. Von diesem Musiker geht so etwas wie Magie, ja eine eigenwillige Faszination aus. Wie er mit seinen Instrumenten hantiert, wie er sprachlich Brücken zwischen den Songs entstehen lässt und dies, in einer ihm eigenen Mischung aus amerikanischem Slang und deutschen Wortfetzen tut, zwingt zum genauen Hinhören. Erst recht dann, wenn er eine seiner gefühlvollen Balladen "aus dem Staub von tausend Straßen" und wie man aus den "Zitronen des Lebens köstliche Limonade machen könnte", zu erzählen weiß. Dann klettert seine Stimme in traurige Abgründe hinab und eine seiner Gitarren – er hat viele schöne Stücke dabei - weint den Blues schluchzend dazu. Slidegitarre, Fingerpicking, Mundharmonika, Footstamping auf der Trommel mit dem einen, und einem Tambourine mit dem anderen Fuß und nicht zuletzt die fantastische Stimme (Eintritt 13 €, Reservierung könnte nötig sein)...

 

9. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit MayBe, Rock, Pop, Covers

Niklas Mayer aus Höslwang, Florian Weinberger aus Endorf, Johnny Gottwald, Johannes Gottschal und Johannes Eisner - die jungen Männer sind um die 20, aber ihre Musik ist schon ganz außergewöhnlich gereift, starke Band, tolle eigene Songs, klasse CD und wirklich sympathische und gut aussehende Burschen. Sie haben ihren eigenen Stil geschaffen, spielen Rock, aber nicht brachial, mischen auch ruhige Nummern ins Programm. Neuerdings spielen sie, um einfach auch Laune zu machen, einige Covers, die Spass machen. Musikalisch ist für jeden was dabei, ohne dass mainstream angesagt ist. Sie haben auch schon vor grossem Publikum gespielt, unter anderem als Vorgruppe zu den Ohrbooten. Genau, ja und letztes Jahr war das Konzert hier ein voller Erfolg, was heißen will, volles Haus und Musik, die blendend ankam. Erwähnenswert noch, dass im Publikum fast alle Altersschichten vertreten waren, Gleichaltrige im gleitenden Übergang zur Generation der Eltern, also meiner Generation – Vergnügen pur (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, Eintritt 5 €).

 

15.12. Freitag, 20.30 Uhr, Soloauftritt von Erich Kogler

Erich Kogler ist als ausgezeichneter Musiker und auch als Komödiant ein bekannter Mann. Bei Roland Hefters BandIsarrider“ spielt er gemeinsam mit seinem Weggefährten Woife Hierl, mit dem er auch Mitglied beim legendären „Stimmungsbüro Kreitmeier“ war, ebenso bei den „Trouble Boys“ und aktuell noch bei Tobi Öllers Ciao Weiß Blau“. Man kennt ihn auch aus dem VideoHeid sauf i Di schee“ von Roland Hefter. Material, das sich aus vielen Jahren angesammelt hat, dazu einige neue Nummern, ergeben nun ein Soloprogramm, das es wert ist, einem breiteren Publikum vorgeführt zu werden. Und dass Erich Kogler das kann, das durften wir im letzten Jahr freudvoll erleben. Er erzählt mit Komik, Wortwitz und gekonnter Mimik Geschichten aus dem Leben, singt mit hervorragender Stimme Covers und Eigenes, er füllt einen Abend mit durchwegs sympathischem Inhalt, er erhellt ihn und entläßt sein Publikum mit einem rundum guten Gefühl in die Nacht (Reservierung wird angeraten, 12).

 

16.Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Ozzham & die Assbrothers

Der Osterhammer, die Assbrüder, der Keller Maxi und der Seehauser Christoph spielen jedes Konzert, als würde es ihr letztes sein. Können: brilliant, Leidenschaft: begeisternd. Sie lassen die 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, Bands wie die „Rolling Stones“ oder „Led Zeppelin“ zeigen sich dabei in einem neuen Gewand. Sie legen großen Wert auf Eigeninterpretation und Live-Improvisation, so daß ein krachender Klassiker schon mal zur delikaten Jazzrock-Melange mit Reggaehäubchen wird. Sie sind unaufgeregt, echt lässig und es macht richtig Spaß, ihre weiblichen Fans zu beobachten. Trotz Vermeidung windiger Charthupferl sind sie sicherlich die wichtigste und durchschlagenste Partyband von … zumindest ganz schee weit ummadum. Als Gast wirkt mit großer Wahrscheinlichkeit der Bauer Uli mit (der wahre Ude) und der Josef Steiner von Schotters Jazzhaufen (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, entweder 5 oder 10 €, ist noch nicht heraus)

 

26. Dezember, Dienstag, 20.30 Uhr, Weihnachtsverdauungslesung von und mit Uli Hannemann

Ein großartiger Schreiber ( 5 Bücher, taz) und Vortragskünstler, volles Haus, blendende Stimmung. Gut?
 

5. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Wohlfühlkonzert mit Kanapée De Luxe

Wer kennt in der Gegend nicht „No Trust“? Sie haben einige Male auf dem Endorfer Dorffest begeistert, beim MSC oder anderen Festivitäten. Hier in Hemhof waren die Mannen um Flo Schlosser auch schon, ohne schweres Gerüst, mehr Jam-session. Sie haben nun daraus eine neue, eine zweite Bandrichtung entwickelt, die sie „Kaffeekranzl de Luxe“ benannt haben, ein Name, der genau das verspricht, was die Band auch hält. Die Akkustik minimal verstärkt, spielen sie völlig entspannt Songs de Luxe. Sie jammen ein wenig bei prächtiger Instrumentenführung und tollem Gesang. Pur zum Wohlfühlen. Clapton, Foreigner, Eagles, Mellencamp, Genesis, GAGA, James Brown, Extreme, Tom Petty, Steve Miller, Everlast und viele andere mehr. Eine der bestbesuchtesten Veranstaltungen hier. Zur Info, die Musik passt auch zu Bier, Wein und Schorle (5 €, Reservierung fast nicht machbar).
 

6. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Kabarettabend mit Martin Frank , Vorpremiere des neuen Programms

Martin Frank ist sich auch im echten Leben nicht ganz sicher, ob er Sänger, Schauspieler oder Kabarettist sein will - er ist alles, dazu aber noch ein einzigartiger Komödiant. Seine „Jerry Lewis“-Mimik, sein glucksendes Lachen, seine gekonnte Naivität, die linkischen Bewegungen sind ausserordentlich mitreissend, man fühlt sich mit ihm verschmitzt aber auch verloren. Erst unlängst hat er den Publikumspreis beim Kufsteiner Salzfassl gewonnen und auch Moni Gruber ist schon auf sein Talent aufmerksam geworden. Ein gemeinsamer Auftritt war die Folge. Da ist einer herangewachsen, an dem wir in diesem Leben noch viel Freude haben werden (Eintritt 15, Reservierung notwendig).
 

12. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Gaudi mit Roland Hefter

Roland ist der Inbegriff des guten Unterhalters. Er schreibt tolle Lieder, ist bestens gelaunt, schlagfertig, er liebt, was er tut, weiß bärige Geschichten, hat starke kabarettistische wie auch komödiantische Fähigkeiten und ein Repertoire, dass der Abend a Zeitl dauern kannt. Besser kann man es sich nicht wünschen, er bringt die Leute in eine herrlich unbeschwerte Feierlaune. Die Zeit verfliegt, das Publikum ist ihm verfallen, hängt an seinen Lippen, trinkt. Er ist fantasiereich, seine Geschichten voller überraschendem Witz und freundlicher List, die Lieder eingängig, humorig, mit Weitblick, Tiefgang und Herz. Dazu immer wieder ordentliche Stimmungskracher. Zur näheren Identifikation, falls ihn wer nicht kennt, oder nicht mehr genau weiß, um wen es sich hier handelt: Roland hat in meinem Musiktheater „Danz Mathilda“ den Dorfbegatter Anton gegeben, er spielt regelmäßig mit seiner Band, den „Isarrider“ auf zahlreichen Festen und Festivals, auf Floßfahrten, in Afrika, USA und Mexiko oder auf dem Oktoberfest in Kambodscha, er spielt im „Kaiser von Schexing“ den Chef der Straßenarbeitercrew und ist auch in einer Rolle bei „München 7“ zu sehen. Zur Zeit kursieren auch einige Videos, die er mit Monika Gruber aufgenommen hat (17, Reservierung dringlich).

 

13. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de Wegara“

Kraftvollen Rock in einer Mischung aus aktuellen und klassischen Coversongs sowie eigenem Material präsentieren De Wegara aus Übersee in ihrem aktuellen Programm.
Die ausdrucksvolle Stimme von Sänger Dominik "Pi" Denk wird dabei unterstützt von Helmut Greisinger an den Drums, Robert Greisinger und Christian Lechner an den Gitarren sowie Schorsch Klampfleuthner am Bass. In ihren Konzerten präsentieren De Wegara aktuelle Songs von Jake Bugg, den Babyshambles, Libertines, Kasabian, Kaiser Chiefs und Kings of Leon neben den bewährten Boogies von ZZ Top, Reggae-Nummern von Sublime bis hin zu Titeln von Stereophonics, Eagles und The Doors.
Die Instrumentalisten dürften den älteren Semestern von der Band "Take off" bekannt sein. Bei "De Wegara"-Konzerten werden die Lieder nicht abgearbeitet, sie improvisieren, sind kreativ und voller Spielfreude, eine Freude, die sich direkt auf das Publikum überträgt. De Wegara entdeckten im Sommer 2016 bei einigen Engagements am Chiemseeufer ihre akustische Seite. So werden sie natürlich auch beim Hubbi ihre Akustik Gitarren auspacken und einige Stücke fast “unplugged” präsentieren. Für Gitarrenliebhaber - hier kommen schönste und äußerst rare Instrumente zum Einsatz (Klasse, hier kreist der Hut).

 

20. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball

hier ist, aus chaosbremsenden Gründen eine Reservierung dringlich, Eintritt 5 €, ohne Maske oder alibimässig maskiert 10 €)

 

26. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Max von Milland auf seiner „I bin do“-Tour

Der Künstlername Max von Milland bezieht sich auf den Heimatort des Südtiroler Musikers. Von Milland trat im Vorprogramm der Sportfreunde Stiller und Söhne Mannheims auf, begleitete die bayerische Liedermacherin Claudia Koreck auf ihrer Tour 2011 und war Teil der Tour von Fiva & Das Phantom Orchester 2012. 2011 erhielt er den Bayerischen Förderpreis für junge Liedermacher.
Anfang 2013 erschien das Debütalbum „Woher i eigentlich kimm“. Die erste Single „Leg di her“ kam im Juni 2012 auf den Markt und wurde zu seinem ersten Hit, den er auch bei „Inas Nacht“ präsentieren durfte. Inzwischen gibt es aus seiner Zweitalbum die Auskoppelung „I bin do“, das Album erscheint dann im Juli. Max ist ein hochsympathischer Sänger, gutaussehend, er singt ausgezeichnet, pflegt seinen Dialekt, schafft Melodien, die in die Tiefe gehen. Seine Texte sind von Sehnsucht, Hoffnung und Bodenständigkeit geprägt, von grosser Liebe und zärtlichem Humor. Inzwischen füllt er Hallen, Wirtshäuser (Hirzinger), sein Auftritt hier vor Jahresfrist war ein Genuss
(Reservierung wichtig, 15).

 

27. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Tilda“

Die Gebrüder Micklitz (Swappers) und die Gebrüder Ass (Ozzham & the Assbrothers) haben gemeinsam eine Band gegründet, sie „Tilda“ genannt und eigene Songs eingespielt. Die Chiemseer Alternativerockband zeichnet ihre Spielfreude wie auch ihr dreistimmiger Harmoniegesang aus. Die authentischen Musiker, deren Show die echte Leidenschaft ist, zeigen druckvollen, aber auch verspielten, vertrackten und variantenreichen Rock, durchsetzt mit experimentellem Pop und feinen Breaks. Wie sie es schaffen, dass die Songs von Anfang an ins Ohr gehen, ist ihr Geheimnis. Wenn man einordnen will, so zwischen „white stripes“ und der Countryphase der Stones (far away eyes). Beim Bandcontest der MIR schafften sie auf Anhieb den 2. Platz. Durchgehend heiß und dennoch erfrischend (5 €, Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt).

 

17. Februar 2018, Samstag, Kabarett, Vorpremiere von Christine Eixenberger und ihrem neuen Programm „Fingerspitzenlösung“

Christine Eixenberger hat sich solo und mit Tobi Öller bereits einen Namen als komödiantische Nahkampfwaffe“ gemacht. Ihr schauspielerisches Talent hat der studierten Grundschullehrerin auf Anhieb die Hauptrolle in der ZDF-Herzkino-Reihe „Marie fängt Feuer“ eingebracht. Seit 2014 moderiert sie die BR-Comedy-Talkshow „Habe die Ehre“ zusammen mit dem Kabarettisten und Parodisten Wolfgang Krebs.

Ab Frühjahr 2018 ist die junge Schlierseerin auf Tour mit ihrem neuen Soloprogramm. Darin hält Frau Eixenberger ihre pädagogische Spürnase in die aufgeschlagenen Knie der Gesellschaft – eine Pausenaufsicht der Extraklasse, die nie außer Acht lässt, wo sie herkommt, wo sie hingeht und wann es 13 Uhr ist. Aber auch Grundschullehrerinnen brauchen mal eine „große Pause“. Raus aus der Schule, weg von „Lernbelästigungen“ jeglicher Art – hinein in den Tempel von Meditation und Moorbehandlung. Ein Wellness & Spa Hotel scheint genau der richtige Ort zu sein, um die Seele baumeln zu lassen. Oder befindet sich Frau Eixenberger hier eher in einem pädagogischen Piranha-Becken? Eine Pädagogin in freier Wildbahn - da ist guter Rat teuer! Wie viel Einmischung ist gut und wo hat das Ganze seine Grenzen – ab wann wird man zum „Gscheidhaferl“, zur Besserwisserin? Ist es gescheiter, gescheit zu sein und dem Anderen gegenüber lieber mal ein Blatt vor den Mund zu nehmen? Oder ist es nicht oft auch wichtig, über den Rand hinauszuschreiben? Intervenieren oder lieber meditieren? Fingerspitzengefühl oder lieber voll auf die Zwölf? Und - muss man sich überhaupt mit vermeintlichen Optimierungen auseinandersetzen, man könnt doch auch einfach mal sagen: „Von mir aus – macht’s doch, was ihr wollt’s! Mia is wurscht“?

(15, Reservierung ist dringlich)

 

23. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit „Steckerlfisch und Schlagsahne“

Angelika „AngieAschbacher und Christian Haller.

Die Bühnenpräsenz des Comedy-Duos ist seit 20 Jahren unerschütterlich. Seit 1998 sind sie unterwegs, haben also 2018 ein Jubiläum, das sie beflügelt – sie führen sich noch mehr auf. Das aktuelle Programm trägt den vielversprechenden Titel „Es kannt greißliger sei“. Sie spiegeln in ihren gesellschaftssatirischen Sketchen auf bayrisch die Tücken des Alltags wieder. Das Eheleben, Machos und Klischees werden aufs Korn genommen, immer mit einem Augenzwinkern, nie wirklich böse oder unter der Gürtellinie. unterhalten sie mit ihren Programmen bestens die Gegend. Sie sind längst auch überregional gefragt und kein Geheimtipp mehr. Angie als Vollblutmusikerin setzt in dieser Richtung Akzente, von Christian geschickt unterstützt. Mimisch sind beide von Haus aus eine Bank (eine alte Redewendung, stand damals für etwas stabiles und positives). Genial ihre Spiellust, sie wuseln über die Bühne, perfektes Tempo, das Publikum kommt kaum zum Schnaufen. Oder aber sie ziehen die Szene mit Lust, wie einen frischen, kurz angekauten Kaugummi mit Erdbeergeschmack. Angie und Christian haben Mut zur Häßlichkeit und wechseln im Zeitraffertempo ihre Rollen, ein weiterer Garant für ihre Kurzweiligkeit. Inzwischen sind sie ein fester Bestandteil der hiesigen Kabarettszene, die Landeshauptstadt buhlt um sie, der BR wurde auch schon auf sie aufmerksam. Ihre Aufführung sprachen und sprechen tausende von Besuchern an, die Aufführungssäle werden größer (außer hier) und ich freue mich, dass dieser Auftritt wieder mal zustande gekommen ist (14, Reservierung dringlich).

 

24. Februar, Samstag, 21 Uhr, Disco mit T. Rence Hill (Jörg Schülein) und Gästen

Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, daß Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ganz ohne Eintritt und Hut)

 

2. März, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarettkonzert mit dem „Vogelmayer“ und seinem Programm „DAHOAM“

Mit seinem 4. Programm steht der Vogelmayer wieder auf den Bühnen Bayerns, wo er „DAHOAM“ ist. So heißt auch das neue Programm, des aus Funk und Fernsehen bekannten Musik-Kabarettisten. Das neue Programm des vitalen gutaussehenden Niederbayern ist eine unterhaltsame Mischung aus Gesellschaftskritik und Heimatverbundenheit, aufbereitet mit sehr viel Humor und gewitzter Rhetorik. Eben was für Hirn, Herz und Spaßbedürfniswie man es vom Vogelmayer kennt. Ein kurzweiliger Abend ist garantiert. Vogelmayer, vor nicht allzu langer Zeit noch ein Geheimtipp, hat sich inzwischen fest in der süddeutschen Kleinkunstszene etabliert. Ob sich der Abend zum typischen Kleinkunstabend oder gemütlichen Wirtshausabend entwickelt, hängt oftmals vom Publikum und natürlich auch vom vogelwilden Musiker selber ab – sein Gespür für die richtige Mischung macht den Charme des unkomplizierten und teils unbequemen, aber sympathischen jungen Kabarettisten aus. Der Vogelmayer ist ein Künstler, der mit Kleinkunst für s Großhirn seine Zuhörer begeistert, sich aber dennoch völlig bodenständig und charmant mit viel Witz und Humor präsentiert. Ein bayerisches Original, das man erlebt und gesehen - und vor allem gehört haben muss (Reservierung sollte dringlich sein, Einführungspries 13 €).

 

3. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Blues4Use“

Das Bluesprojekt „Blues4Use" mit Mastermind Ulli Nathen-Berger (Gesang, Gitarren, Bluesharp) wurde vor fast zwei Jahrzehnten gegründet. Von T-Bone Walker, Robert Johnson, Ray Charles, B.B. King, Howlin Wolf, Eric Clapton bis Blood Sweat & Tears: Eigenwillig, mitreißend, emotional interpretiert „Blues4Use“ mit wechselnder Bandbesetzung - vom Akustik-Trio bis zur achtköpfigen Rhythm 'n' Blues Band mit Bläsersatz - bekannte oder weniger bekannte Songs aus dem unendlichen Fundus der Rhythm’n’Blues-Musik der vergangenen 100 Jahre. „Wir leben unsere eigenen Gefühle in dieser alten Musikform aus, ohne die Emotionen der Bluesmusiker, die uns als Vorbild dienen, kopieren zu wollen.“ Mit zur Stammbesetzung des Projekts gehören Thomas Bogenberger aus Prien (Bass, Gitarre, Gesang), der Autor der „Hattinger“-Krimis; der Rhythmus-Magier Dietmar Baumanns (Schlagzeug); der Zauberer an den Keyboard-Tasten, Uli Bauer – „der wahre Ude“; seit vielen Jahren der Rosenheimer Radiochef Reinhart Knirsch, Garant für mitreißende Soli am Saxofon wie auch Willi Weiß (neu im Projekt); der Priener evangelische Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth (Posaune) und sein fränkischer Kollege Johannes Keller sowie Richard Prechtl (beide Trompete). Dazu öfter als Gastmusiker der renommierte Schauspieler August Zirner an der Querflöte.

Sie erzeugen ein „Blues Brothers“-feeiling, Musik, die tief in die Poren dringt und kein Haar liegen läßt (13 €, Reservierung dringlich).
 

9. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „VAIT“

Das mit VAIT hat weit vor Bandgründung im Jahr 2011 begonnen. Im beschaulichen oberbayerischen Bad Aibling begann damals der nachdenkliche, oft wütende Ralf sein Leben in Lieder zu packen und beschloss, wie Dylan sein zu wollen. Nur wenige Straßen weiter probten Bassist Stefan und Schlagzeuger Paul in jugendlicher Spinnerei jede freie Stunde mit ihrer Band im mütterlichen Keller das zukünftige Rockstar-Dasein. Und im Nachbarort wusste klein Beni schon in jungem Alter, dass er mit seiner Gitarre und seinem musikalischen Gespür als Produzent große Platten machen wollte. Nichts hatten sie miteinander zu tun und einige Zeit musste vergehen, bis sich diese so unterschiedlichen Wege kreuzten. Irgendwann hatten ihre Mitmusiker aufgehört und nur sie wussten, dass es sich weiterzumachen lohnte - oder sie waren einfach die einzigen, die nicht erwachsen werden wollten. Seit vier Jahren machen Ralf, Beni, Paul und Stefan jetzt gemeinsam Musik. Was klein und vorsichtig begann, nahm mit dem zweiten Album unter dem Namen VAIT „Zwischen Verbergen und Verstehen“ 2012 Fahrt auf. Zuvor hatte Ralf bereits das Soloalbum „Wo ist zuhause“ als VAIT veröffentlicht.) „Zwischen Verbergen und Verstehen“ und 100 Live-Konzerte in 12 Monaten ermöglichte ihnen dann im Sommer 2013 zahlreiche Auftritte auf den großen Bühnen Deutschlands. Als Opening Act des „Chiemsee Rocks Festivals“, als regelmäßiger Support von LaBrassBanda und im Vorprogramm von so unterschiedlichen Künstlern wie Manfred Mann's Earth Band, Foreigner, Schmidbauer & Kälberer, Stefan Dettl, Django 3000, Kellner und Mark Forster wurden VAIT zu einer echten Band – einer Live- Band. Ob vor 60 oder 6.000 Zuschauern, immer feiern die Vier ihre Songs, ihreLeidenschaft für die Musik und nicht zuletzt ihre Zuhörer. 2014 erschien mit „Ab hier kann ich allein“ das dritte Album, das erste mit Unterstützung eines etablierten deutschen Indie-Labels. Mit der wuchtigen Produktion und den 14 tiefgängigen Songs konnten sie nur mehr als zufrieden sein, doch VAIT wären nicht VAIT, wenn ihnen „zufrieden“ genügt hätte. So starten sie jetzt in eine neue, erneut unabhängige und freiheitlichere Phase. „Sei dankbar“ heißt ihre neue Scheibe, Titel wie „Fuß von Pele“, „Neue Jeans“ oder „Parkbank“ sind darauf zu finden, ein neuer Geist, persönliche Reflexionen treffen auf die Schönheit der Welt in ihrer Gesamtheit und im winzigen Detail (Reservierung dringlich, 10 €)

 

10. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`s“

Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. Dabei setzen "The YP's" auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Toto oder Prince. Lead-Sängerin Hanna mit ihrer tollen Stimme interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und unbekanntere Stücke, die beim Publik immer ankommen. Letztes Jahr war s bummvoll. Da heißt s ausräumen, damit das Publikum körperlich werden kann.
Die Stückauswahl und der Spannungsbogen im Programm können je nach Anlass variert werden. Schon durch die Abwechslung von verschiedenen Musikern als Sänger in den Stücken kommt beim Zuhören keine Langeweile auf. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist
)!

 

16. März, Freitag, 21 Uhr!!, Konzert und Tanz mit der „die Guten A-Band“

Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Vielleicht die „RollerCoStars“? Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist der jährliche Feierhöhepunkt, Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ sorgt für so einen Abend, sie verjüngen die nacht und schaffen gemütkiche Feierathmosphäre. Die Auswahl der Songs läßt keinen Leerlauf zu. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepaßt. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, alles mit Pfiff. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein grossartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune (Reservierung dringlich, 10 ).


 

17. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Woas Mas?“, Rock n Roll n Soul mit guade boarische Texte

Wie alles begann - ja man weiß es! Die fünf Burschen von haben nur ein Interesse: Musi macha! „Woas Mas?“ ist eine Band aus dem schönen Inntal, die sich Ende August 2012 gegründet hat. Sie haben sich überzeugend durch diverse Bandcontest- und Festivalbühnenauftritte (Chiemsee Summer, Vorband von Ohrboten und Cubaboarischen, Sieger Audio Popcontest) quer durch Bayern gerockt. Ihr Erfolgsrezept lässt sich recht einfach zusammenfassen: handgemachter bayerischer Rock, so gschmackig wie ein klassischer Schweinsbraten und so erfrischend und voller Seele wie eine kühle Halbe. Die humorigen Liedtexte auf bayerisch in Kombination mit knackiger Rockmusik, gefühlvollem Soul, harmonischem Pop und beruhigendem Raggae zaubert den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht und stimuliert den Körper. Es ist ihr Geheimnis und es ist ein Faszinosum – man hört ein Lied und es bleibt haften, man hört ein weiteres … die Lieder gehen direkt ins Zentrum und verlassen dich nicht mehr, so, als würde man die Gruppe, ihre Lieder schon lange kennen und lieben. Sie haben mit ihren Songs Spaß auf der Bühne, verkörpern und spiegeln ihn wie auch die bayrische Mentalität, sie sind schlichtweg ansteckend. Im Juli 2015 erschien ihr Debutalbum mit dem Titel "CANABÄ". Eine interessante und abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Pop, Soul und Reggae, bei der auch eine Ballade nicht fehlen darf. Die Fangemeinde wächst unaufhaltsam, ich wage die Prognose – ein Konzert reicht und man will sie immer wieder hören und sehen. Für kraftvoll-elegante Qualität stehen: Michael Wildgruber, Gesang + Akustik Gitarre, Christoph Rauscher, Bass, Michael Reitberger, E-Gitarre und Gesang, Sebastian Neumeyer, Keyboard, Akkordeon und Gesang, so wie Tobias Hainer am Schlagzeug (reservieren könnt dringlich sein, Stimmungspreis 14).


 

23. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Angela Appenzeller, Robert Staudinger & eventuell Freunde

Die Austro-Pop-Band Appenzeller, Staudinger & friends (ob und wieviele der Freunde mitkommen ist noch nicht klar), präsentiert ihre musikalische Mischung aus folkloristischen und klassischen Elementen erstmals dem Publikum in Bayern. Robert Staudinger, bekennender Chaot, wird als erfahrener Entertainer, Sänger und Gitarrist durch den Abend führen. Die geheimnisvolle und überaus charmante Angela Appenzeller spielt virtuos auf dem diatonischen Akkordeon (Steirische), sie singt voller Gefühl und sorgt für Gänsehautmomente. Die Band hat mit „Ahoi – Die Reise beginnt!“ im Jahre 2017 ihre erste CD präsentiert, schöne Melodien, spannende Arrangements und Texte voller Erkenntnis aber auch Humor prägen die Lieder dieser schönen Scheibe. Radio Oberösterreich wurde auf die noch junge Formation aufmerksam, die Band durfte sich dort in der Sendung „G`sungen & g`spielt“bereits präsentieren (Einführungspreis 13 €, Reservierung sollte Sinn machen).


 

24. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Lenze & de Buam“

Lorenz Schmid (Astl) aus Oberaudorf ist ein junger umtriebiger Musiker, man kennt ihn aus der Formation „Bavarobeat“, als Chorsänger bei „Soultrain“ oder von Django 3000“. Er schrieb den Hit „Heidi“ und stieg dann aus. Mit „Lenze & de Buam“ seiner jetzigen Formation, hat er schon außergewöhnliche gute Songs eingespielt hat. Lenze ist der Kopf, „de Buam“ sind das Fundament, namentlich Waste Huber (Bass), Korbinian Weber (LaBrassBanda,Trompete), Christoph Atschinger (Schlagzeug) und Bene Mias an Ziehharmonika, Keyboard und Trompete. Ein erfrischend origineller Mix aus ein bißchen Volksmusik, Pop, Chanson, Stimmungskracher, discobeat und elektrofunk, manchmal unterlegt von sphärischen Teppichen. Diese Musik chillt, groovt, versprüht Zigeunerromantik, ist immer tanzbar. Grundiert wird sie durch erdige bayrische Mundart, stoisch, wortkarg, wie bei „er mog ned redn“. Selten erzählend. Geschickt werden Wiederholungen benutzt, Chöre eingesetzt, die den Songs Mystik,Würze aber auch Leichtigkeit verleihen und manchmal eine medidative Schleife ziehen. Die Texte sind dabei ebenso originell wie die Musik. Der „salod“ wird gelobt, herrlich funkig, rhythmisch und witzig über den Bruder mit dem“Moped“ berichtet, es gibt den „KuaBua“ den die Mamma vor dem Teufel warnt, er will aus Langeweile Nasen bohren, er lügt und verweigert seine Hilfe, kann ohne sein Haustier „Franze“ nicht sein und plant jubelnd den Bierzeltbesuch. Und endlich gibt es auch ein neues Geburtstagslied! Dazu findet er nie sein „Schafe“. Sensationell ist auch die neue Scheibe geglückt, betitelt „Dua di ned obe“. Die besten Titel daraus, also alle, werden wir ebenfalls hören. Lenze - ein bißchen Road-Romantik, Mehrstimmigkeit und eine Lässigkeit, die gerne an „HMBC“ einnern darf (15, Reservierung dringend).

 

31. März, Ostersamstag, Fussballquiz mit den Gebrüdern Saldivar

Ein Fest des Wissens, der assoziativen Kraft des Gedächtnisses, der hintersten Gehirnwindungen. Spieler, Tabellen, Ranglisten, Stadien, Regeln und vieles mehr, erfrischend in Szene gesetzt. Es moderiert Andi Feichtner, unterstützt von einer noch geheimen Assistentin.
 

6. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Zoé

Die junge Zoé, zum Konzertzeitpunkt schon 21, singt ganz hervorragend. Sie hat eine volle, eine warme, eine reine und in den Höhen eine brillante Stimme. Das spezielle ist, dass in dieser sehr reifen Stimme fein nuanciert noch ihre Mädchenstimme mitschwingt. Aussergewöhnlich reizvoll, dazu dieses enorme Klangvolumen. Sie covert, nur von ihrer Gitarre begleitet und beweist dabei Geschmack. Songs von Leona Lewis/Snowpatrol, Dana Glover, Skin, Pink, Celine Dion wechseln mit Filmmusiken und Lieder, die auch ein reiferes Publikum begeistern. Dass sie nicht nur außergewöhnlich gut singt, sondern auch außergewöhnlich hübsch ist, ist sicher kein Hindernis. Zoé Rucker ist ein Theaterkind, Mama Claudia singt (Folks) und spielt Theater (Herwegh, Herr der Räusche), der Papa Gerd Niedermayer ist ebenfalls ein gefragter Schauspieler (Inntaler Bauernbühne, Herwegh, Mierbeth, Herr der Räusche). Ziehvater Jörg Müller, ein wunderbarer Pianist, unterstützt wo er kann und darf. Auch wegen dieser Konstellation sind Auftritte von Zoé inzwischen ein Treff der Musiker- und Theaterszene. Ein schönes, weil emotional auch sehr nahes Konzert ( Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).

 

7. April 2018, Samstag, Geburtstagsfest, ein 40er!

 

13. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Michi Dietmayr, Hits und witzige Songs von und mit Michi Dietmayr.

Der Oberschleißheimer Kulturpädagoge Michi Dietmayr spielte als Jungmann in der Band Drunken Angels, bei Suspekt und Common Leach. 1992 war sein erster öffentlicher Auftritt. Seit 1995 trat er bisweilen auch solo auf, 2006 begann er professionel sein Programm „auszeit“ zu spielen. 2007 folgte „Herz im Süden!“, im März 2010 das Programm "Weiber-WG" und 2012 „Heimat? München!“. Im November 2008 gelang ihm mit dem Lied „Schatz, bitte nicht jetzt!“ erstmals ein Fernsehauftritt in der Sendung Ottis Schlachthof im Bayerischen Fernsehen.

Von 2008 bis 2011 trat Dietmayr mit dem Programm „Wechselhaare“ auch gemeinsam mit Christoph Weiherer auf.

Seit 2009 gibt es außerdem das Projekt "3 Männer - nur mit Gitarre" welches aus der Formation Roland Hefter, Keller Steff und Michi Dietmayr besteht. Diese Kombination sorgt inzwischen bayernweit für regelmäßig ausverkaufte Konzerte.

Seit 2009 sah man ihn sowohl als Schauspieler, wie auch als Musiker und Kabarettist in verschiedenen TV-Formaten. Der BR 3-Moderator Matthias Matuschik spielt seit Ende 2010 Dietmayr's "Liebeslied in Ost-Dur" wöchentlich in seiner Sendung, was den Bekanntheitsgrad des Münchners enorm steigerte.

Er hat einige Hits geschrieben, einer davon, „Es gibt koa Bier mehr“, untermalte im Soundtreck des Films „Hinterdupfing“ eindringlich eine ganz prekäre Situation. Dietmayr ist ein ausgezeichneter Sänger und Gitarrist, er mag es kraftvoll. Seine Texte sind phantasiereich mit einem Hang zum Derben, hat dabei aber ausgezeichnete poetische Eingaben und ausgezeichnet ist wörtlich zu nehmen. Vitrinen und Schubladen sind voll mit Plaketten und Pokalen (14 €, Reservierung angeraten).

 

14. April, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit den „Clubstas“

Für ihre Musik gibt es koa Schublon und keine Schablon, es ist ein Rock und Reggaegemisch, GEMAfrei, Offbeats werden eingesetzt, die ja beim Hörer das Bedürfnis nach rhythmischer Bewegung erzeugen, weil das Unterbewusstsein durch eine Bewegung vom vorgezogenen Akzent hin zum unbetonten Beat beide miteinander verbinden will, um so das Auseinanderfallen von Beat und Akzent zu „heilen“. Und getanzt kann werden. John, Michi und Steve waren sich nicht sicher, ob wer ihre Musik hören will, sie schreiben selbst nach dem Motto „ois is möglich und nix is aa scho wos“ und es passierte einiges. Sicherheitshalber haben sie sich die Dani samt Saxophon geschnappt, damit bei Nichtgefallen zumindest die Optik paßt. Woife kam dann auch noch dazu um mit seinen Bass zu stabilisieren. Inzwischen haben sie schon ordentlich Erfahrung, haben viele Konzerte und Festivals gespielt, wie auf dem Chiemsee Reggae Fest oder dem Lugstockfestival, machen ordentlich Spaß und haben sich eine lässige Fangemeinde erspielt, möglicherweise die stressfreiste und witzigste, die ich hier über die Jahre bewundern durfte (Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).

 

20. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert, Show und Spaß mit „Ciao Weiß Blau“.

Ein absolutes Hochlicht, eine der besten Gruppierungen, die jemals hier war. Bayerisches Kabarett gepaart mit virtuoser Musik bietet das Trio „Ciao Weiß-Blau“, bestehend aus dem mehrfach preisgekrönten Kabarettisten Tobias Öller und den Musikern Erich Kogler und Wolfgang Hierl („Stimmungsbüro Kreitmeier“). Mit gezielten Schlägen zapfen sie den großen Banzen der bajuwarischen Hochkultur an: Ob roter Pressack oder Patrona Bavariae, ob Trachtenfest oder Touristennepp – die Postkartenidylle des Freistaats bekommt einen neuen Kabarett-Anstrich von drei Meistern der Saitenkunst.
Musikalisch schöpfen „Ciao Weiß-Blau“ dabei aus dem großen Fundus der Weltmusik: Ein druckvoller Kontrabass und präzise Gitarrenarbeit bilden das Fundament der Stücke, die zwischen Rock und Tango, zwischen Folk und Schlagerparodien changieren und dabei textlich wie musikalisch ein breiten Spagath schlagen zwischen Heimatsound und Welttheater. Aussergewöhnlich sind ihre gesanglichen Qualitäten, sie singen miteinander, gegeneinander, dreistimmig, im Kanon und kreiiren dazu, auch mittels Loop, einen Sound, der, wenn es die Szenerie erbauen kann, auch mal surround Breitwand ist. Herrliche Moritate, witzige Szenen – drei Herren, die das Komödiantische im Blut haben. Hier lebt das echte Bayern, kraftvoll, intelligent, künstlerisch und sensibel – weg vom eher tumben „mir san mir“(15
, Reservierung sollte dringlich sein).

 

21. April, Samstag, 20.30 Uhr, Folk, Pop, Swing und bayrische Musik mit „Kupferdache“

Die Band namens "Kupferdache", gibt es seit Frühling 2015. Sabine schreibt viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Wohlige Schauer, Tränen und Freude. Ergänzt und im Wechsel belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme von Sylvia, ebenfalls Gitarre, die, wie auch die anderen Mitglieder, komponiert und textet. Andrea, die Priener Friseurin, läßt ihre Zither perlen und singt eine feine Zweit- wie Drittstimme, die auch in Einzelparts geschickt als Kontrast gesetzt wird. Woife spielt den Bass, er erdet, betont und unterstützt gekonnt, er umsorgt alle Töne. Stefan singt ebenfalls, bläst aber hauptsächlich Flügelhorn, Trompete und Flöte. Seine Läufe und Gegenläufe bereichern ungemein, er zergliedert die Harmonien und führt sie spannungsgeladen wieder zusammen. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus Natürlichkeit, Können, Begeisterung und Leidenschaft. Wunderbar! A bißl Folk, a bißl Liedermacherei, im großen und ganzen aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust nach Harmonie und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder einem tiefschönen Sinn. Ihr Dreigesang ist gebündelter Jubel. Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Innerhalb ganz kurzer Zeit haben sie sich eine grosse Fangemeinde erspielt, mich einbezogen. Also absolut nachvollziehbar, es verwundert dennoch, dass so viele Menschen handgemachte Musik, die von Können und Begeisterung geprägt ist, derart schätzen. Schön! (Reservierung dringlich, 15)

 

27. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit DIE PLANK“, Julia Plank und Jörg Müller mit dem Programm „Zurück mit neuer Note & mit Mann am Klavier“.

Fünf Jahre lang war sie bayernweit mit ihrer Band PLANKTON unterwegs. Dann wurde es ruhig um die kleine Frau mit der großen Stimme. Jetzt legt Julia Plank ihre wundervollen Songs mit dem bekannten Pianisten Jörg Müller am Klavier neu auf und kehrt mit abendfüllendem Konzertprogramm als DIE PLANK auf die Bühne zurück. Sie war abgetaucht, hat neue Songs geschrieben und über das Leben nachgedacht. Die tiefsinnige Heiterkeit und das inspirierende Augenzwinkern in ihren Songs bleiben. Aber sie ist gereift und an der Zusammenarbeit mit Jörg Müller gewachsen. Die neue musikalische Note und der Piano-Sound stehen ihr gut. Klangvoller, leichter, direkter ist sie geworden und ihre Stimme glänzt über den fantasiereichen Arrangements, die Müller um sie herum legt. „Jörg zu finden, war ein echter Glückstreffer“, verrät sie. „Er hat so ein gutes Gespür für meine Songs, dass ich jedes Mal staune, was er an Groove, Rhythmus und harmonischen Stimmungen herausarbeitet. Meine alten Songs klingen jetzt so wunderbar frisch und die neuen sind für mich sowieso etwas ganz besonderes“. Doch was sind die Erlebnisse, die hinter den Songs stecken? Im neuen Programm rückt Plank auch die Song-Geschichten in den Mittelpunkt und erzählt, welche Begebenheiten sie beim Schreiben inspiriert haben. Man darf sich freuen und gespannt sein auf DIE PLANK und auf ein unvergessliches musikalisches Erlebnis…(14 €, Reservierung angeraten).

 

4. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Barbara Weinzierl und ihrem ProgrammWir müssen reden – Sex, Geld und Erleuchtung“

Die Schauspielerin, Kabarettistin und Autorin Barbara Weinzierl geht in ihrem Programm vielen Fragen nach: Gab es echte Freunde auch schon vor Facebook? Ist veganes Leben moralisch vertretbar? Es geht um Anti-Aging und ums Geld horten, um Erleuchtung mittels Fengshui wie auch mittels Gstanzln singen. Kann auch ein Laie das Internet löschen? Was geschieht, wenn Wissenschaftler ein Medikament erfinden, ihnen aber keine passende Krankheit dazu einfällt? Wenn ich so alt bin, wie ich mich fühle, warum darf ich dann keinen Kinderteller Pinocchio bestellen? Barbara Weinzierl, die auch eine schöne Rolle im Schmidbauerfilm „Austreten“ gespielt hat, präsentiert mit ihrem Solo in vielen unterschiedlichen Rollen und Typen eine ausgefallene Mischung aus Kabarett und Comedy, gewürzt mit Improeinlagen, bei denen das Publikum bestimmt, wie es weiter geht. So ist jeder Abend ein Unikat. Barbara Weinzierl startete bereits mit 19 Jahren ihre erfolgreiche Schauspiel- und Kabarettkarriere als Mitglied der legendären Machtschattengewächse, zusammen mit Manfred Krause, Günter Knoll, Wose Sell und Ottfried Fischer. In unzähligen Engagements als Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen sowie in vielen Kabarettprogrammen hat sie seither ihr Publikum begeistert (Reservierung scheint dringlich, 14 €).
 

5. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwoa Bier

»Zwoa Bier« sind zwei junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei Gaspedale. Ein eingespieltes Team auf der Bühne mit Showpartner Publikum. Spontan und doch bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßenen Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von der Couch runter reißt! Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche Revolution gegen das generelles Desinteresse und das Aussterben von Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur. Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von Rosamunde Pilcher bis Truman Show ist für jeden was dabei, wenn der Michi und der Sepp in die Saiten hauen, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt ein Morgen, bestimmt: mit Fernsehauftritten und Titelblättern und Frauen und Bier und, und, undDer Michi und der Sepp, die beiden Kindergartenfreunde, Hund sans scho! Da ist wirklich was gewachsen, super Songs, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show, sie fahren ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne. Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 14)!
 

11. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Kabarett mit „Vaginas im Dirndl“

Das war vor 5 Jahren ein Wunschkonzert von mir, zum 30er Jubiläum. Die österreichischenVaginas im Dirndl“ sind manchen vielleicht bekannt durch ihrem Hit „Was mei Vulva olles kann“. Zwei junge Frauen waren das damals, Sina Heiß und Franziska Fleischanderl, die inzwischen als Hackbrettvirtousin ihren Weg gemacht hat und ausgestiegen ist. Sina hat sich zwei neue Vaginas ins Boot geholt. Gemeinsam mit Anna Anderluh und Ursula Anna Baumgartner läßt sie nicht nur alte VID "Klassiker" in neuer Harmonie auf der Bühne erklingen, es gibt auch etliche neue Songs und Frechheiten und viele neue Szenen! Das abendfüllende Programm ist ein musikalischer Aufklärungsabend für Erwachsene und bietet Momente zum Nachdenken, Staunen, Lachen, Mitfühlen und Wundern. Ganz sicher gibt es auch für alte VID Fans einiges Neues zu entdecken! Ihr Programm ist eine musikalisch-szenische Collage rund um „Sie“, mit anspruchsvollen und unterhaltsamen Eigenkompositionen in Mundart, Popstyle oder Volksliedform und einem Potpourri an wunderbaren Klängen – durchwebt von interessanten, berührenden und hirnanregenden Fakten über die Vagina. Dabei überrascht die spezielle und witzige Instrumentierung genauso, wie die Geschichten und Mythen vom „heiligen Ort“ bis hin zum „Teufelsmal“. Ihr Schauspiel, Witz, die Musikalität und die szenische Aufarbeitung sind schlichtweg grandios, mit viel Leichtigkeit, aber zur rechten Zeit auch sehr tief.

Es gibt so viele Fragen und so viele Löcher in den Antworten. Wie sehen vor Ort die Frauen und Mädchen ihre Sexualität, aber auch in anderen Ländern - wo liegen Gemeinsamkeiten? Kann sich die Frau Fremden öffnen, wenn sie sich selbst gegenüber noch immer verschließt?

Vaginas im Dirndl“ starten den unverschämt frechen Versuch, eine Verschlußsache wieder ins Gespräch zu bringen. Und wie bringt man in heimischen Bereichen das Thema leichter an Mann und Frau – genau, sie tragen Dirndl! Das ist fesch und hat Stil, Geschichte und Tradition. Wie die Vagina auch. Das Trio spricht sich mutig für ein positives Selbstverständnis von Frauen, weiblicher Sexualität und intimer Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft aus. Das abendfüllende Programm bietet ganz sicher auch für alte VID Fans einiges Neues!

Sie erleben einen Abend voller Musikalität, prägnanter Szenen voller Einfühlsamkeit, Humor und Witz, Liebe und Wissen. Lachen und staunen sie über die Geheimnisse der Vagina, ihre Ängste, Erlebnisse, frei jeder Peinlichkeit, denn – unter jedem Dirndl steckt eine Vagina (Reservierung notwendig, Eintritt 15)!
 

12. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de „Wuidn Hena“ !!!!

Karin ist Drehbuch- und Buchautorin, sie hat für die Rosenmüllerfilme „Beste Gegend“, „Beste Zeit“ und „Beste Chance“ die Textvorlage geschrieben und mit „Rosa macht blau“ und „Auch unter Kühen gibt es Zicken“ zwei sehr helle und bewegende Bücher geliefert. Mit Anni Reisberger schreibt sie seit einiger Zeit Lieder, Ausgangspunkt war ihre gemeinsame Liebe, die Alm. Inzwischen haben sich die Beiden aber ein breites Spektrum an Texten erarbeitet, es geht um Leben, Spaß und Herz, um Ernsthaftigkeit, Leichtsinn und Leichtigkeit. Mit ihren schönen Stimmen, aus denen oft eine Portion Frechheit und Gewitzheit blitzt, der Zweistimmigkeit, den eingängig harmonischen und oft raffinierten Melodien, bieten sie einen Abend an, der fröhlich ist, manchmal leise, dann wieder voller überschäumender Lebendsfreude. Immer mehr kristallisiert sich dabei ihr komödiantisches Talent heraus, sie spielen ihre eigene Vorgruppe (Mare & Mare), geben kabarettistische Einlagen und machen den Auftritt zu einer erfrischenden Revue spassiger und szenarischer Einfälle. Natürlich wird auch erzählt, von der Alm, von seltsamen Begebenheiten, beide moderieren, zum Teil gleichzeitig, es macht einfach Spaß (Reservierung dringlich, 13).

Pfingsten

14. September, Freitag, 20.30 Uhr, Musikkabarett mit Robert Alan und seinem neuen Programm

5. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Öller & Rinn und ihrem Programm „Schwarz ohne Zucker“

11. Januar 2019, Freitag, 20.30 Uhr, Vorpremiere von Stephan Zinner

16. März, Samstag, private Geburtstagsfeier, ein 50er

 

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