Programm Herbst 22 +

 

Reservierungen unter info@hubbi.net – Einlass bei den Veranstaltungen ist 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr (bei Disco und Fasching jeweils eine halbe Stunde später). Wenn die Veranstaltung beginnt, verfällt die Reservierung, dann können Wartende nachrücken.

16. September,
Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Stefan Noelle plus musikalischer Verstärkung
Am 23. September 2022 veröffentlicht Stefan Noelle sein zweites Album als Liedermacher. Auf „Wie es mich zieht" verschmilzt seine Poesie mit dem musikalischen Input von über 35 Kolleginnen und Weggefährten. Ein Who-Is-Who der Münchner Szene kam zu ihm ins Studio, darunter das Ensemble Quadro Nuevo, der Filmkomponist Gerd Baumann, die Songwriterin Vera Klima oder die E-Bass-Legende Wolfgang Schmid. So facettenreich wie die Gäste auf dem Album klingt auch Noelles Musik – mit Einflüssen aus Pop und Folk, samtigen Holzbläsern, Country-Gitarren und ein paar jazzigen Tupfern. Textlich mag es der Münchner lieber leise als laut, lieber selbstironisch als boshaft, lieber fein als grob. In berührenden Bildern erzählt er von den Mon-Cheri-Weihnachtstellern seiner Kindheit oder von der vorletzten Waschmaschine seines Lebens. Er setzt dem Untergrund des Olympiaparks ein Denkmal und weigert sich, sein Deutsch-Sein von den Rechtsradikalen vereinnahmen zu lassen. Und wenn er sich von Septemberwespen oder Totholz inspirieren lässt, streifen seine Alltagsbeobachtungen auch das Melancholisch-Philosophische. Mehr als einmal wurde Stefan Noelle mit Reinhard Mey verglichen. Ein Abend in bester Liedermacher-Tradition, begleitet von Max Braun an Bassklarinette und Altflöte. Und - Noelle war schon mal hier, mit Alex Haas und der Formation „Unsere Lieblinge“ (Reservierung dringlich, Einstandspreis 15 €).
17. September, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Christoph Theussl und Band
Christoph Theussl ist gebürtiger Steirer und lebt heute in München. Er arbeitet als Theater- und Liedermacher, Schauspieler, Musikkabarettist, und Lesebühnenautor. Theussl ist Preisträger des Förderpreises der Liederbestenliste 2014, sowie des Förderpreises der Hanns Seidel-Stiftung 2015 und Stammmitglied der Münchner Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“. Unter dem Berliner Plattenlabel "Periplaneta" hat er bisher drei Alben veröffentlich ("Antilogie I" 2010, "Endlich - Lieder für alle, die noch leben" 2014, "Antiromantika" 2021). Bei seinem Record Release Konzert zu "Antiromantika" hat er erstmals Unterstützung von einer Band bekommen. Die Zusammenarbeit hat so gut funktioniert, dass man beschlossen hat, es auch zukünftig weiterhin miteinander zu probieren. Daher wird am 17. 9. Theussl auch wieder mit seiner Band zu hören sein, die aus dem Schlagzeuger Fred Rosenstand, dem Bassisten Andi Kristall und der Violinistin Saskia Götz besteht. Hier in Bad Endorf war Theussl zuletzt bei einem Benefizkonzert zugunsten der Ukraine in Marias Kino zu bewundern, er kam blendend an. Davor war er einmal mit der Kabarettistin Andrea Limmer hier, einer schöner Abend (Reservierung dringlich, Einstandspreis 17 €).
23. September, Freitag, 20.30 Uhr, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Maxi „Ping“ Pongratz (Kofelgschroa)
Maxi Pongratz, der Akkordeonspieler, Texter, Liedschreiber und ein Kofelgschroa der ersten Stunde, ist ein Pendler zwischen Groß- und Kleinstadt, zwischen München-Obergiesing und Oberammergau, zwischen dem großen Ganzen und dem oft übersehenen, wunderlichen Kleinen. Seit Anfang 2019 macht Kofelgschroa Pause, und Maxi Pongratz ist mit seinem Akkordeon wieder solo unterwegs. Der „druckfrisch“-Musiker des Monats erzählt in „Leiden“ von der manchmal schieren Unmöglichkeit Entscheidungen zu treffen, auch der sonnige Sonntag kann ihn ins grübeln bringen. Er hat da so seine Blickwinkel, sieht in der scheinbaren Realität tiefe Risse und lässt uns irritiert, mitgerissen oder schmunzelnd zurück. Akkordeon oder Klavier dienen als Taktgeber in seiner Dramaturgie. Schnellen Schrittes, stockend oder auch schleppend schafft er die musikalische Basis für seine oft lakonischen Gedanken, die gleichermaßen faszinierend, immer originell, witzig und gern auch verschroben sind. Man lacht bei ihm gern und oft, aber es geht nicht immer.
Pressezitate:
„…Natürlich gibt es auch wieder die typisch lakonischen Daseinsbetrachtungen, die davon künden, dass Haupttexter Maximilian Pongratz eine angenehm andere Definition von Zeit, Dringlichkeit und Notwendigkeit als viele andere Menschen seiner Generation hat.“ Das schreibt das Rockmagazin „Rolling Stone“
„..Das Maxi-Pongratz- Akkordeon leiert ergreifend und die akustische Gitarre scheppert ein bisschen. Und plötzlich entwickelt das eine Schönheit, die’s nicht nur ums Herz ganz warm werden lässt, sondern auch ums Hirn.“ Süddeutsche Zeitung
„Man kann Tanzen und schmelzen. Die schräg polternde Poesie der Texte passt wunderbar zur herzzerreißenden Lieblichkeit der Melodien. Das Leben ist so schön, wenn man das hört.“ so schreibt die Abendzeitung München und der Musikexpress: „… so raubeinig, authentisch und groovy hat kaum jemand das Lebensgefühl zwischen Berufsbucklerei, Biergarten und Berg bespielt.“ (Reservierung dringlich, 15 € Einstandspreis). https://www.youtube.com/watch?v=_PGagQyn_yc
24. September, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Leiwaund“
Seit einigen Jahren spielen da Hutzi (Hutter Martin von „Rohbau“), da Ossi, die Sandi, da Tom und die Vreni
Konzert nach Konzert und immer ist was los. Seit 10 Jahren auch hier und es jedesmal a Fetzn Gaudi. Bremse Pandemie, freilich, aber die Zeit wurde genutzt und s Repertoir erweitert, genaueres hören wir an diesem Samstag. Sie sind sehr beliebt und das ist kein Wunder, sie sind einfach große Klasse und ihr Programm ist ein Programm, das Herz und Gemüt erfreut und Lust macht, mitzusingen. Sie spielen einige internationale spritzige Oldies, in der Hauptsache aber Österreichs größte Lieder und da gibt es viele, auch aus neuerer Zeit. Der Ambros, freilich, Fendrich, Danzer, STS, Dr. Kurt Ostbahn, v. Goisern, Seer, Arik Brauer, Cornelius um ein paar der Bekanntesten zu nennen und um nicht zu viel zu verraten, sie alle sind Programm. Dazu eben die speziellen Schmankerln, der echte Liebhaber luust auf, er erkennt und staunt, ja, "Leiwaund" gräbt herrliche Schmankerl aus und aus Erinnerungsskizzen werden farbige Bilder - mei, is des schee! Sie frotzeln, scherzen und haben mächtig Spaß, in den das Publikum ohne Berührungsangst sofort mit einsteigt, die gute Stimmung verdichtet sich, wird fast greifbar - stundenlang Genuss! Erwähnenswert mit Ausrufezeichen ist Sandi, ihre Stimme ist ein Klangerlebnis, ein Alleinstellungsmerkmal, sie singt tief, sonor, mit dem Wohlklang einer Ducati. (15 €, Reservierung dringlich!)!
30. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Black Patti“
Benannt nach einem obskuren US-Plattenlabel, haben sich BLACK PATTI ganz der akustischen schwarzen Roots- und Bluesmusik verschrieben. Der mit diversen Preisen ausgezeichnete Gitarrist und Harpspieler PETER CROW C. ist seit vielen Jahren auf Europas Blues-und Jazzbühnen zuhause und egeistert nicht nur durch virtuoses Gitarrenspiel und markanten Gesang, sondern auch durch seine Entertainer-Qualitäten. Sein perfekter Partner Ferdinand Jelly Roll Kraemer hat neben Gitarre und Gesang das fast vergessene Bluesinstrument Mandoline zu bieten.
„BlackPatti“ wird hochgelobt, ihr neues Album, frisch auf dem Markt, setzt noch eines drauf! Das „Red Tape“ ist direkt aus dem vollen Leben gefrästes Material, es birgt augenzwinkernde Begegnungen mit gezinkten Spielkarten, verlorenen Perücken, berüchtigten Straßenecken, besorgten Müttern, geldgierigen Bänkern und zeternden Geliebten. Black Patti präsentieren in bester Blues- und Oldtime-Manier, virtuos und zweistimmig, ein großartiges Werk, sie stecken bis zum Hals im Zeitgefühl der Songs und zelebrieren meisterhaft die kleinen Formen, weitab jeder akademischen Relevanz. Dafür spielen sie direkt aus dem vollen Leben, mit all seiner Freude, Lust, Leid und Mut (Reservierung dringlich, 15 €).
1. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Schariwari“
Schariwari ist Folkrock pur! Songs, die Geschichten erzählen und dabei Gefühle und
Erlebnisse beschreiben. Die beiden Komponisten und Texter Günther Lohmeier und Hans Reupold gründeten im Jahre 1977 die Formation „Schariwari“ und
begannen Songs in ihrer eigenen Sprache zu schreiben. Den Bandnamen (französisch: Charivari = Durcheinander) wählten sie, da es sich hierbei um eine bayerische Preziose handelt und sich darunter die unterschiedlichsten Musikstile vereinen lassen. Ihr musikalisches Wirken wurde mit der Auszeichnung
„Preisträger der Deutschen Phonoakademie“ sowie die Verleihung des „Preis für Songpoeten“ geehrt. Bekannt sind sie natürlich auch wegen ihrer Rauhnacht und ihrem Hit „Sommernacht“
https://www.youtube.com/watch?v=JQV-Gy7eJnA (Reservierung dringlich, 17 €)

7. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Johnny & the Yooahoos“
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It's Folk – it's Country – it's Bluegrass!
Johnny & the Yooahoos“ lautet der Name des Quartetts um Johnny Schuhbeck (Mandoline, Gesang), Bastian Schuhbeck (Banjo/ Dobro, Gesang), Bernie Huber (Akustikgitarre/ Mundharmonika, Gesang) und Jonas Kollenda (Kontrabass, Gesang). Bluegrass ist amerikanische Folklore in einer seiner traditionsreichsten und emotionalsten Formen: Hohe mehrstimmige Gesangspassagen, dazu schnelle und virtuose Soli der Instrumentalisten. Das sind natürlich auch die Charakteristiken dieser rein akustischen Formation, sie ergeben flirrende, spannende und stimmungsvolle Kombination aus Stimmen und auf Holz vibrierenden Saiten.Die 2016 gegründete Formation „Johnny & the Yooahoos“ spielt sowohl Klassiker des Genres als auch Eigenkompositionen. Die 4 Musiker bleiben dem Bluegrass in seiner Ursprünglichkeit treu, streuen aber auch gern moderne Kompositionselemente ein.So bekommt der Zuhörer neben „rasanten Stampfern“ hier und dort auch schon mal eine Ballade, ein Instrumentalsolo oder gar eine Acapella-Darbietung geboten.Die vier Musiker spielen sensationell, dazu grandioser 4-stimmiger Gesang, humorige Ansagen, tolle Stücke - Cover wie Eigenkompositionen. Mit viel Gefühl, Geschwindigkeit, Präzision, Showelementen und lachenden Gesichtern bringen die ausnehmend sympathischen Burschen die Stimmung zum Kochen – sie schaffen ein leidenschaftliches Fest. Ein Hörerlebnis für den Liebhaber von handgemachter, ehrlicher Musik (Reservierung dringlich, 17 €).

8. Oktober, Samstag, privates Geburtstagsfest

14. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr Konzert mit Coconami
Kult, im schönsten, besten Sinn. COCONAMI – das sind Miyaji und Nami.Die eine, vom Sommer noch verbliebene Mücke, setzt den Saugrüssel ab, die Spinne vergisst auf ihr Netz und lässt sich baumeln, es ist ruhig, eine warme Ruhe, die in einem kleinen Raum in Hemhof Breiten- und Längengrade sanft verwebt, meditativ, hypnotisch, nur der leicht feuchte Hauch der entspannt arbeitenden Lunge streicht zärtlich durch Nasenhaare - das Konzert kann beginnen.
Ja, Coconami ist eine Band zum entspannen, zum verlieben, zum genießen. Liebevoll im Detail, ohne dick aufzutragen, verspielt und originell, auch bei der Auswahl ihrer Lieder. Einige sehr schöne Eigenkompositionen, Richard Oehmann (Dr. Döblinger, Nockherberg) steuert bei, das König Ludwig Lied, eine Ode an München, Adriano Celentano, Ray Stephens (Turn your radio on), Ramones und - wunderbar - Liesl Karlstatt singt chinesisch. Nami macht das wunderbar, sie singt sehr sehr gut, sie trifft exakt, ihre Läufe sind taktgenau, ihr Ton schwebt fein oder er trägt kraftvoll und klingt wundervoll aus. Sie singt vom Haifischbaby, von Roten Schuhen oder von den sommerlichen Senioren in der Stadt. Miyaji spielt virtuos seine wunderschöne Gitarre, eine umgebaute Zigarrenkiste, er springt mit souveräner Lässigkeit von Stil zu Stil, stützt, verziert, untermalt, gestaltet. Die Lieder gehen oftmals richtig ans Herz, kitzeln ernstere Gehirnstrukturen und erzeugen überraschtes Lachen, getragen auch von der geschickten Inszenierung. Und dann kommt noch Stargast Ken, er gibt sich als musikalischer Anfänger, ist unsicher, nervös, das Publikum fiebert mit und er überrascht sich selber, es gelingt doch einiges - feine Komik, er sorgt für flächendeckendes Gelächter. Die Leichtigkeit geht wieder in erwähnte warme Ruhe über und ein offenes hungriges, aber nie gieriges Publikum lässt sich erneut von diesem gemütvoll gesteuerten Gesamtkunstwerk vereinnahmen. Sehr schöne Instrumente, Blockflöte, Ukulele, sonst kaum ein Normalinstrument, viel Selbstgebasteltes, Kinderlerninstrumente, die passend und pointiert eingesetzt wurden. All das, wie auch andauernd neue Klangerlebnisse heben diese Formation deutlich ab, sie sind nicht zu vergleichen, brauchen aber auch mit ihrer sympathischen Darbietung keinen Vergleich zu scheuen - Mimik minimal, stoischer Witz, null Aufhebens, kein Versuch, das Publikum zu irgendetwas zu stimulieren - man verfällt ihnen auch so. Ein entscheidender Teil des Coconami-Prinzips ist, dass lustvoll in verschiedensten Musikgenres gewildert wird, die ganz eigen arrangierten Stücke aber eine erstaunlich berührende Würde behalten. Das Bayerische lieben sie, sie interpretieren es auf ihre Weise mit viel Humor, stilsicher, ohne dass man im entferntesten an Verarsche denken möchte - märchenhaft schön (Reservierung notwendig, 16 €)!

15. Oktober, Samstag,
20.30 Uhr, Konzert mit „Vero Reiser & The Pretty Damn Amazing“.
Lebhaft und emotionell geht es zu in den Songs Ihrer EP: Ein Stalker, nicht sichtbar, aber nur zu deutlich spürbar, hinterlässt unerwünschte Liebesbeweise. Emotionelle Schiffbrüche werden erlitten, Schwankungen gelebt und ungelebte Fantasien des wilden Lebens geträumt, dazu Leute beleuchtet, die endlich mal wirklich klarkommen müssen, mit der Welt, am besten aber mit sich selbst und bald.Vero Reiser & The Pretty Damn Amazing, das sind Kontra- und E-Bassistin Betty Akhigbe, Lex Miller an Banjo und E-Gitarre, Keyborder Simon Pater, Schlagzeuger Paul Schmitz und Vero Reiser, singende und schreibende Namensgeberin der Band. Seit 2017 entwickelte sich aus ihren Stilen diese eigensinnige Mischung aus tiefem Soul, dunklem Blues, kauzigem Rumpel-Jazz und weitgereistem Gypsy-Americana. (Reservierung notwendig, Einstandspreis 15 € ).

21. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Gaudi mit m „Weiherer“
Von Anfang an auf Du und Du mit dem Publikum, präsentiert Weiherer eine Art unvorbereitete Plauderei mit Toneinlage. Ein kritisch spähender Geschichtenerzähler, der es mit seiner genialen und mehrfach preisgekrönten Mischung aus Liedermacherei und Kabarett wie kaum ein Zweiter beherrscht, bei seinen Zuhörern eine schmunzelnde Nachdenklichkeit zu erzeugen. Ein Querkopf mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Mit Gitarre, Mundharmonika und seinem unvergleichlich niederbayerischen Mundwerk, geizt Weiherer dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und deftigen Sprüchen. Kompromisslos, respektlos, meist politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt.
Er kniet sich in seine Lieder hinein, lebt sie, packt sie, schmiedet sie während des Vortrags, es sind heiße Eisen dabei, aber auch glühende Bekenntnisse zur Schaffung einer intakten Welt durch gemeinschaftliches Tun, einer Welt, die uns alle verbindet. Im Wechsel dazu, manchmal auch im Kontrast, gibt es eben diese kabarettistische Erzählungen, er ist lebendig, nimmt das Publikum mit, es ist eine wahre Freude, ihm zuzuhören. Der ungezügelte Redeschwall wird nur unterbrochen von ein paar Liedern, die er mit schleifend näselnden Stimme und breitestem Dialekt vorträgt, frei von Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut, Lieder, die bis ins Mark dringen. Tiefsinnig und absurd zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie verbittert. Jedem alternativ geprägten Geist dürfte das Herz aufgehen bei diesen Songs. Lieder mit viel Engagement und nicht selten mit richtig ehrlicher Wut, stets heimatverbunden und für ein bewusstes und respektvolles Miteinander einstehend. Pamphlete gegen dummdreiste Stammtischpolitiker und ignorante Landschaftsverschandelung, gegen
 verblödende Touchscreen-Wischerei und für echte Kommunikation. Oder von der selbstkritischen Bilanz des Scheiterns an den eigenen Idealen. Und in bester Liedermacher-Tradition beherrscht Weiherer auch die leisen Töne, in denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe durchblicken lässt. Der Weiherer ist einer, der gern hinter Fassaden schaut, um die Ecke denkt. Ihn interessiert das große Ganze, das Hinschauen und Hinlangen, auch wenn s mal weh tut. Als Zuhörer sitzt man mit ihm in einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch diesen ganzen Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten. Ein faszinierender Sturschädel (Reservierung dringlich, 15 €)

22. Oktober,
Sams
tag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „Sundowner“ - Akustiksound für Freunde der handgemachten Livemusik
Das Trio
Sundowner“ ist eine Band aus dem Chiemgau mit den Musikern Markus Maier, Thomas Dittmar und Maggy Linner. Die drei haben sich dem natürlichen Klang von Saiteninstrumenten verschrieben, den sie mit mehrstimmigem Gesang paaren. Viel Wert legen sie dabei auf individuelle Arrangements, nuancierte Interpretation und Einfühlunsvermögen. Die ausdrucksstarken Stimmen von Maggy und Thomas, sowie allerlei Gitarren, Mandoline, Akustikbass, Dobro, Fiddle und Mundharmonika ermöglichen den abwechslungsreichen Sound dieser begeisternden Formation. In der Playlist finden sich Songs aus Rock und Pop, sowie aus dem Country- und Folkbereich - bekannte Stücke, aber auch unbekanntere Schätze. Ja, die Sonne ist etwas schönes und wenn sie stattfindet, dann gibt es auch einen Sonnenuntergang, einen "sundowner". Ein weltweiter Genuss, herrlich farbenfrohe Momente, die tief ins Innere dringen, die Sinne anregen und auch äußerlich für rote Backen und glänzende Augen sorgen. Diese Momente hat die Band "Sundowner" in ihren handverlesenen Coverliedern (die guten ins Kröpfchen ...) eingefangen, es sind magische, betörend schöne Momente, Bewegung in der Ruhe mit wohlig gleitendem Übergang in die Melancholie, in die Wärme der Dämmerung und in den Schutz der Nacht. Sie lassen in ihrer Musik diese speziellen Momente sprechen, Augenblicke, die das Herz hüpfen lassen, sie kitzeln die Sinne, verbreiten Sonne, Harmonie und bisweilen eben auch Melancholie. Es sind gute Gefühle, warme Gefühle, die auf den Zuhörer übergehen, sie pegeln ihr Publikum auf freudvoll bis freudig erregt ein, mit begeisternden Ausrutschern nach oben, und halten diese Stimmung bis tief in die lange, schützende Nacht. - Noch ein kleiner Überblick über die Songs: Tom Petty, Madison Violet, Sheryl Crow, Simon & Garfunkel, Rod Stewart, Don Henley, Suzanne Vega, Dixie Chicks, John Cougar, REO Speedwagon, Fleetwood Mac, John Mayer, Little River Band, Alabama, Keith Urban, Eagles, Common Linnets, Eric Church, Kid Rock, Matchbox 20, Southern Gothic, Jason Mraz, Alison Krauss, Kenny Loggins, Darius Rucker, Walk off the earth (Reservierung braucht s, 14 €)
28. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Buchvorstellung, Premierenlesung mit dem Autor Jörg Schülein und seinem Werk „Seecafé“
Jörg Schülein, selber leidenschaftlicher DJ, erzählt spannend und einfühlsam in seiner fiktiven Geschichte den Werdegang eines Szene-Diskjockeys, mit all den Startschwierigkeiten, den Highlights, den Wachhaltern, den familiären und beziehungstechnischen Problemen. Er lässt seine Geschichte in der Welt, der Großstadt aber zum Teil auch in unserer Gegend spielen, er erdet die Geschichte geschickt, gibt musikalische Einblicke mit der dazu gehörenden Stimmung und lässt Szenerien entstehen, die fast jeder in ähnlicher Form schon erlebt hat (Reservierung erwünscht, Eintritt frei).
29. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit „Cream Cake“
Wunderschöne aktuelle aber auch altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch, gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von drei sehr hübschen, mädchengleichen Damen. Julia Schmarsel, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auchvon Bands wie „Blues Blosn“, „Huraxdax“ und „Ladies in Swing“ und die herrlich verspielte und freudvolle Darbietung mit feinem Gespür für ühnendramaturgie und anregender Moderation, begleiten einen genußvollen Abend. Da die Sängerinnen auch über eine gehörige Portion Schauspielkunst verfügen, Angie als Kabarettistin (Steckerlfisch und Schlagsahne), Irmi als Schauspielerin (Inntaler Bauernbühne) und Julia als Musicaldarstellerin (Jesus Christ Superstar), werden die Songs auch szenisch fein verarbeitet dargeboten. Abgerundet wird das Klangerlebnis von Musikern, die zu den besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier, Hermann Roth, Schlagwerk und Olli Hein, Gitarre. Schwierigste Passagen werden mit einer Leichtigkeit genommen, die sprachlos macht. Ihr Programm hat grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s Publikum über. Klass! Begeisterndes Ausspannen mit guter Unterhaltung und großer musikalischer Vielfalt (15 €, Reservierung ist dringlich).
4. November, Freitag, 20.30 Uhr, Solokonzert mit m KellerSteff
Er war KfZ-Mechaniker, Landschaftsgärtner, Schlosser, Seilbahn-Schaffner und Marionettenschnitzer. Ein wahres Multi-Talent, auch auf der Bühne. Er spielt mit Big Band, in kleinerer Formation und auch mal solo – so wie hier! Seine Hits kennt nahezu jeder. „Bulldogfahrer“ und „Kaiwe ziagn“ waren die Karriereöffner, er hat was daraus gemacht. Er verbreitet gute Stimmung, macht sehr viel Spaß, es gelingt ihm aber spielerisch, die Stimmung zu wechseln und echte Tiefe, Melancholie und ruhige Poesie einkehren zu lassen. Man fühlt sich ihm vertraut, sieht ihn als Freund, will seine Stimmungen teilen. Er bringt sich ein, beim Filmprojekt „Hinterdupfing“ war er mit von der Partie und schrieb den Titelsong. Schöne Stimme, gute Moderation, feines Spiel – schon ein Guter (17 €, Reservierung ist nötig)!
5. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Andy & the Shwertells“
Gut, die gemeinsamen Auftritte im Volksmusik-Dreigesang sind schon ein paar Jahre her (Kolberer Kinder, unvergessen). Trotzdem hat die Musik die Geschwister Schwerdtel nie losgelassen. Während Bruder Georg seinen Schaffensdrang mit Bands wie Kreuzwort oder Shortcut auf der Bühne auslebt, waren Evi und Markus lediglich unter der Dusche oder bestenfalls auf Familienfeiern zu hören. Jetzt aber Re-Union!Zusammen mit Andi (das einzige Nicht-Familienmitglied der Truppe!) an der Gitarre und dem eigenen Musiker-Nachwuchs Anna und Marinus spielt sich die Truppe quer durch die Geschichte der Rock- und Populärmusik. Egal ob von Billy Idol, Nena, Howard Carpendale, Portugal the Man, Rio Reiser, Britney Spears oder den Thompson Twins, die Shwertells geben den (bevorzugt etwas unbekannteren) Songs neuen Kick -- Bayern 1 auf Speed, sozusagen. Vor zwei Jahren war das Konzert ein richtig schönes Fest, ein außergewöhnlich sympathisches Publikum war vor Ort und heuer können wir natürlich auch noch mit weiteren Schmankerln rechnen (Hut kreist, Reservierung dennoch dringlich!).

11. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Jimmy B.
Was kommt dabei heraus, wenn sich ein Musical-Komponist und Songwriter, ein Hardrocker, ein Jazzmusiker und ein Straßenmusiker treffen? Musik, und zwar gute Musik – authentisch, wandlungsfähig, virtuos. Jimmy B. eben.
Jimmy B macht Musik, die in keine Schublade passt. Fast alle Songs sind Eigenkompositionen; mal feinfühlig und sentimental, mal kraftvoll und energiegeladen. Hier und da streuen die vier Musiker, die allesamt über viele Jahre Bühnenerfahrung verfügen, Covers ein, die sie entweder mit neuen bayerischen Texten versehen oder eigenwillig interpretieren.Die musikalischen Stilrichtungen von Jimmy B sind ebenso vielfältig und verschieden wie die vier Bandmitglieder. Und doch kann jeder der Akteure bei den Auftritten seine ganz persönlichen Vorlieben ausspielen — ob temperamentvoller Bossa Nova, lässiger Reggae, impulsiver Funk, erdiger Südstaaten-Blues, pulsierender Rap oder gefühlvolle Ballade.Die Instrumentierung von Jimmy B ist minimalistisch: Zwei Akustikgitarren, ein Akustikbass und ein Cajon als Percussionsinstrument – mehr braucht es nicht, um — je nach Bedarf akustisch oder unpluggend — ausdrucksstarke Musik zu machen. Dabei ist es die Leichtigkeit des Könnens, mit der das Quartett das Gefühl und die Leidenschaft für die Melodie und den Rhythmus aufnimmt und an das Publikum weitergibt (Reservierung angeraten, 15 €).

12. November, Samstag, 21 Uhr, Disco mit den DJs T. Rence Hill und Alex Hoeff
Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, dass Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ohne Reservierung, 5 € Unkostenbeitrag).

19. November, Samstag, privates Fest.
25. November, Freitag, 20.30 Uhr, scharfes Puppenkabarett mit Joe Heinrich, seinem Wolpert und diversen Puppen, die unseren Alltag prägen.
Deutschlands berühmtester Wolpertinger, der Wolpert, ist sauer, denn seine Freunde und Kollegen benehmen sich in seiner Show wie die Deppen: Die mächtigsten Politiker der Welt machen nur noch Kaschperltheater, ein Österreicher geht an die Grenzen des guten Geschmacks, das Kifferkaschperl will Entspannung für alle und ein seniler Darth Vader will aus der Welt einen neuen Todesstern machen. Dazu macht sein Assistent, der Heinrich, alles falsch, sein Manager, der Leberkäs-Bob, stiehlt ihm die Show und sein Liebhaber nervt ihn mit ständigen Anrufen! Das zweite Programm von dem "Puppenspieler vom BR" Joe Heinrich ist bayrisch-bissiges Kabarett, mit schrägenComedy-Einlagen und hinterfotzigen Couplets. Heinrich‘s Polit-Puppen Ilse Aigner und Markus Söder oder auch Angela Merkel waren über viele Donnerstage der krönende Abschluss der Sendung „quer“, im Bayerischen Fernsehen! Zuletzt war Joe Heinrich Finalist bei den „RTL-Puppenstars 2017“ und zu Gast bei „Wir in Bayern“ (Reservierung dringlich sein, 15 €).
26. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Heischneida“
In sechs Tagen schuf er die Welt – Himmel, Erde, Tier, Pflanzen, Mensch und Musik.Am 7. Tag besah er bei einem Weißbier seine Schöpfung: Guad, de Trachtler hatten ihre Blechmusik, die Teenager ihren Pop, die Rebellen ihren Rock und die Sandler ihren Gypsy-Blues. Doch etwas fehlte – die Kombination, eine Zusammensetzung aus alledem. In Gedanken versunken legte er sich nieder und es reifte eine Idee und – es war morgen und da war „Heischneida“. Und diese „Heischneida“ sind inzwischen eine der angesagtesten Gruppen, weil s einfach großartige Stimmung machen, der Feierbereich überwiegt, aber sie sind auch Großmeister der Melancholie. Laut „Puls“ eine hervorragende Liveband irgendwo zwischen LaBrassBanda und Django 3000, eine Band, die es mit allen neuzeitlichen Mundartmusikgruppen aufnehmen kann. Das zeigt auch, dass sie auf Anhieb beim Chiemsee Summer Festival zur besten neuen Band gewählt wurden. Die Beatles mögen sie, Guns`n`Roses, ELO, die Ziach wechselt mit dem Synthie. Wenz Karger, ein Typ zwischen Bud Spencer und Che Guevara, ist ihr Frontmann, der Sänger bestimmt das Bild, großes Können an den Instrumenten den Klang, die Lust auf Stimmung und gute Laune das Geschehen und ihre großartige Kondition die Länge der Nacht. Mit dabei noch Mane Wimmer (Gitarre Gesang), Chris Maier (Gitarre, Akkordeon, Bouzouki, Gesang), Simon Pfab (Trompete), Vali Thannbichler (Bass, Gesang) und Tobias Geschke (Schlagzeug). (Eintritt 15 €, Reservierung dringlich).
3. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Kaffeekranzl de Luxe“
No Trust“ ist Legende. Teile dieser starken Rockband spielen jetzt bei den „Radiobeats“, pflegen aber auch – als schönes Hobby – ihr „Kaffeekranzl de Luxe“. Sie spielen Lieblingslieder zwischen Melancholie, Wohlgefühl und Euphorie, pflegen den gemütvollen Groove. Die Mannen um den Rankhamer Bassist, Sänger und Moderator Flo Schlosser sind hervorragende Musiker, Thomas Bartsch glänzt an der Gitarre, Klaus Ruppert ist ein begnadeter Sänger, sicher mit der Beste, der jemals hier Ohren beglücken wollte und Christian Voggenauer Pertl ein äußerst variabler und präziser Schlagzeuger. Tolle Songs, originell arrangiert - von Tom Petty über Iggy Pop, Oliver Onions, Foo Fighters, Johnny Cash, Tenacious D, Lenny Kravitz zu Bon Jovi, the Beatles, White Stripes, Wild Cherry, Doobie Brothers, James Brown, Lady Gaga und Pink Floyd. Sie machen das hier seit Jahren, das Publikum ist immer begeistert! Zur Info, die Musik passt auch zu Bier, Wein und Schorle. (Wohlfühlpreis - ganze 5 €, Reservierung ist dringlich).
10. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de „Strawanza“
Aus „Woas mas?“, die der eine oder andere vielleicht von Ihrem Herbstfest-Hit „Madl im Dirndl“ von 2015 kennt und „Projekt Süden“ ist nun über einige Sessions die Band „Strawanza“ entstanden.
Dabei sind Lead-Sänger, Haupt-Texter und Gitarrist Tobias Neumeyer und sein Bruder, Keyboarder Sebastian, sowie ihr Cousin, Percussionist Matthias Neumeyer, Schlagzeuger Tobias Hainer, Gitarrist Michael Reitberger und Bassist Christoph Rauscher. Die bayrischen Texte leben vom strawanzen, von Bewegung, vom unterwegs sein, vom erleben, musikalisch sind sie vielfältig, mit Tendenz Austropop und fetzigen Rockansätzen. A gführige Musi, die wohlig pulsierend in Körper und Bluad übergeht (Einführungspreis 15 €, Reservierung notwendig).
16. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert, Gschichtn, Kabarett mit Erich Kogler solo und seinem 3. Programm, „So is as Lebn“.
Erich Kogler ist als ausgezeichneter Musiker und auch als Komödiant ein bekannter Mann. Bei Roland Hefters Band „Isarrider“ spielt er gemeinsam mit seinem Weggefährten Woife Hierl, mit dem er auch Mitglied beim legendären„Stimmungsbüro Kreitmeier“ war, ebenso bei den „Trouble Boys“ und aktuell noch bei Tobi Öllers „Ciao Weiß Blau“, die jetzt „die drei Kritischen“ heißen. Man kennt ihn auch aus dem Video „Heid sauf i di schee“ von Roland Hefter. Material, das sich aus vielen Jahren angesammelt hat, dazu viele eigens geschaffene Nummern ergeben nun schon das dritte Soloprogramm, mit Gemüt und Witz präsentiert. Erich Kogler versteht es, Leute zu unterhalten, das Publikum zu binden, das durften wir vor Corona freudvoll erleben. Kogler erzählt mit Komik, Wortwitz und gekonnter Mimik Geschichten aus dem Leben, singt mit hervorragender Stimme Covers und Eigenes, er füllt einen Abend mit durchwegs sympathischem Inhalt, er erhellt ihn und entlässt sein Publikum mit einem rundum guten Gefühl in die Nacht (Reservierung dringlich, 14 €).

17. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Ozzy & the Assbrothers
Der Osterhammer, die Assbrüder, der Keller Maxi und der Seehauser Christoph spielen jedes Konzert, als würde es ihr letztes sein. Können: brilliant, Leidenschaft: begeisternd. Sie lassen die 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, Bands wie die „Rolling Stones“ oder „Led Zeppelin“ zeigen sich dabei in einem neuen Gewand. Sie legen großen Wert auf Eigeninterpretation und Live-Improvisation, so daß ein krachender Klassiker schon mal zur delikaten Jazzrock-Melange mit Reggaehäubchen wird. Sie sind unaufgeregt, echt lässig und es macht richtig Spaß, ihre weiblichen Fans zu beobachten. Trotz Vermeidung windiger Charthupferl sind sie sicherlich die wichtigste und durchschlagenste Partyband von … zumindest ganz schee weit ummadum. Als Gast wirkt mit großer Wahrscheinlichkeit der Bauer Uli mit (der wahre Ude) und manchmal auch Josef Steiner von Schotters Jazzhaufen (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, 10 €)
26. Dezember, Montag, 20.30 Uhr Weihnachtsverdauungslesung mit Uli Hannemann
30. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit „Steckerlfisch & Schlagsahne“
So schreiben sie : Wir erquicken euch im Jahre 2022 mit „Liebe im Büro“! Unser neuer Programmtitel verspricht „heißblütige“ Szenen aus der Arbeitswelt. Wir betrachten unterschiedliche Charaktere aus verschiedensten Perspektiven. Freut euch auf die wollüstige Chefsekretärin, den hilflosen Boss, und die überforderte Karrierefrau. Ihr erlebt böswillige Lästereien, eine geheime Liebelei und viele Emotionen zwischen Computertastenspiel und Kaffeepause. Und - musikalisch sind wir natürlich auch diesmal. Die treue Ukulele hilft Miseren zu besingen, wie etwa die allgegenwärtige Handysucht und den überhandnehmenden Medienkonsum. Das arienhafte "Mond-Lied" ist Ironie pur. Und „ Alle woll ́n nur meinen Körper “ präsentiert uns standesgemäß selbstbewusst. "Füttern verboten!", unser Klassiker, der muss einfach dabei sein. In diesem Stück wird das eigene Diätvorhaben der resoluten Ehefrau "Mausi" sehr individuell interpretiert, was ihrem Ehemann gar nicht schmeckt. Lust auf Liebe und Heiterkeit? Wir sind bereit für euch, eure Angie und euer Christian (a Mordsgaudi - Reservierung dringlich – 15 €)!
7. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Roland Hefter
Ohne Kommentar – man kennt ihn, liebt ihn – Bayerns bester Unterhalter, Humorgenie, Münchner Stadtrat mit starkem sozialen Engagement (Reservierung dringlich, 18 €)
14. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Yps“
Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. In den letzten Jahren binden sie mehr und mehr junge Musiker ergänzend mit ein und bieten ihnen die Chance, vor gar nicht so kleinem Publikum zu brillieren. Die "The YP's" setzen auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Cure, Pink Floyd, J.Geils Band , dazu noch Monty Pyton, Rocky Horror oder Prince. Lead-Sängerin Hanna mit ihrer tollen Stimme interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und nicht ganz so bekanntere Stücke, die beim Publik immer ankommen und – die Jahre vor Corona war es hier bummvoll. Da heißt s ausräumen, damit das Publikum körperlich werden kann. Die Stückauswahl und der Spannungsbogen im Programm können je nach Anlass variert werden. Schon durch die Abwechslung von verschiedenen Musikern als Sänger in den Stücken kommt beim Zuhören keine Langeweile auf. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist )!

21. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball - eventuell?

16. Februar, Unsinniger Donnerstag
20. Februar, Rosenmontag
21. Februar, Faschingdienstag
18. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Kupferdache“
1. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Jalopy Cat“
Jalopy Cat“ ist verspielt und verträumt, manchmal kratzig, manchmal innig. Wie die wilden Schwestern von Nora Jones schwelgen zwei Soulstimmen in inneren Untiefen und beschreiben das ewige Ringen mit sich selbst, das selten verloren geht, oft unentschieden endet und manchmal gar siegreich. „Jalopy Cats“ besteht aus vier breit interessierten Musikerinnen und Musikern und daher weit gefächerten Einflüssen, die sich in der oberbayerischen Szene bereits in verschiedenen Projekten ausgetobt haben. Ihr musikalischer Fundus besteht im Kern aus Rock und Soul der letzten 50 Jahre, angereichert mit Versatzstücken aus europäischen und südamerikanischen Stilen. Beim schreiben der Lieder wählt die Band auch Wege, die unorthodox sind und so kann ein psychedelisches Walzer-Lied auch mal in den Doom Metal abdriften. Ihr Spektrum reicht von wild bis gechillt, lädt manches Mal ein zum Tanz, schenkt aber auch Momente, die es ermöglichen, sich in Gefühlen zu verlieren (Reservierung macht s sicher, 15 €).
7. April, Karfreitag
8. April, Karsamstag
9. April, Ostersonntag
28. Mai, Pfingstsonntag
5. Januar 2024, Kabarett mit Helmut A. Binser
Endlich ist es auch hier soweit! Helmut A. Binser präsentiert sein gut eingeführtes fünftes Bühnenprogramm und man darf sich wieder auf allerlei skurrile Geschichten sowie herrlich absurde Lieder des Oberpfälzer Musikkabarettisten freuen.Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig. Er hat jetzt die 40 gestreift, eine späte Karriere als Profifußballer scheint immer unwahrscheinlicher zu werden, die Bühne hat ihn ganz, sie nimmt ihn ein, er sieht Menschen, einen Freund, den aber leider nur er sehen kann. Packt es ihn, wird er vollkommen narrisch oder ist das bereits die Midlife Crisis?. Das gilt es herauszufinden.Dabei ist der Binser in gewohnt gemütlicher Manier, natürlich mit Schnupftabak und einer kühlen Halbe Bier, anzutreffen. Er ist ein Künstler zum Anfassen, ein geselliger Oberpfälzer, dem die spritzigen Pointen und saukomischen Wortspiele nur so aus dem Mund purzeln.Dem Zuhörer, taugt s, er fremdelt sicher nicht und fühlt sich wie in seinem Lieblingswirtshaus: Gemütlich, griabig, bestens unterhalten und einfach gut aufgehoben (Reservierung unumgänglich, 15 €).
Die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist in Kraft getreten, die die Verarbeitung personenbezogener Daten regelt.
Dazu uns Europäern erst amoi ois Guade! Und - Hemhof ist in Europa.Viele Personen, die die Programmpunkte auf dieser homepage lesen, sind bei mir mit Ihrer E-Mail-Adresse im Verteiler registriert, der Sie zusätzlich über meine Veranstaltungen und andere Neuigkeiten informiert. Schön! Da ich Sie auch in Zukunft gern mit aktuellen Hinweisen informieren möchte, würde ich Sie bitten, nichts zu tun.Ja, denn wenn Sie meinen Newsletter weiterhin erhalten möchten oder ihn zumindest nicht ablehnen, müssen Sie nichts weiter unternehmen.Sie erteilen mir somit die Genehmigung, den Newsletter weiterhin an Sie zu übersenden, bei einigen Adressen trifft das ja eh sehr selten zu.Ihre E-Mail-Adresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet, ist passwortgeschützt abgespeichert und wird selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben.Die erteilte Einwilligung zur Speicherung Ihrer E-Mail-Adresse, sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie natürlich jederzeit widerrufen.Des Weiteren können Sie den Newsletter auch durch eine entsprechende Nachricht per E-Mail an info@hubbi.net abbestellen.