Programm 2018


 

17. Februar 2018, Samstag, Kabarett, Vorpremiere von Christine Eixenberger und ihrem neuen Programm „Fingerspitzenlösung“ leider schon ausgebucht !!

Christine Eixenberger hat sich solo und mit Tobi Öller bereits einen Namen als „komödiantische Nahkampfwaffe“ gemacht. Ihr schauspielerisches Talent hat der studierten Grundschullehrerin auf Anhieb die Hauptrolle in der ZDF-Herzkino-Reihe „Marie fängt Feuer“ eingebracht. Seit 2014 moderiert sie die BR-Comedy-Talkshow „Habe die Ehre“ zusammen mit dem Kabarettisten und Parodisten Wolfgang Krebs.

Ab Frühjahr 2018 ist die junge Schlierseerin auf Tour mit ihrem neuen Soloprogramm.

Darin hält Frau Eixenberger ihre pädagogische Spürnase in die aufgeschlagenen Knie der Gesellschaft – eine Pausenaufsicht der Extraklasse, die nie außer Acht lässt, wo sie herkommt, wo sie hingeht und wann es 13 Uhr ist. Aber auch Grundschullehrerinnen brauchen mal eine „große Pause“.

Raus aus der Schule, weg von „Lernbelästigungen“ jeglicher Art – hinein in den Tempel von Meditation und Moorbehandlung. Ein Wellness & Spa Hotel scheint genau der richtige Ort zu sein, um die Seele baumeln zu lassen. Oder befindet sich Frau Eixenberger hier eher in einem pädagogischen Piranha-Becken?

Eine Pädagogin in freier Wildbahn - da ist guter Rat teuer! Wie viel Einmischung ist gut und wo hat das Ganze seine Grenzen – ab wann wird man zum „Gscheidhaferl“, zur Besserwisserin? Ist es gescheiter, gescheit zu sein und dem Anderen gegenüber lieber mal ein Blatt vor den Mund zu nehmen? Oder ist es nicht oft auch wichtig, über den Rand hinauszuschreiben? Intervenieren oder lieber meditieren? Fingerspitzengefühl oder lieber voll auf die Zwölf? Und - muss man sich überhaupt mit vermeintlichen Optimierungen auseinandersetzen, man könnt doch auch einfach mal sagen: „Von mir aus – macht’s doch, was ihr wollt’s! Mia is wurscht“?

(15 €, Reservierung ist dringlich)
 

23. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit „Steckerlfisch und Schlagsahne“ auf ihrer Jubiläumstour „Und es geht heiter weiter!“

Angelika „Angie“ Aschbacher und Christian Haller.

Die Bühnenpräsenz des Comedy-Duos ist seit 20 Jahren unerschütterlich. Seit 1998 sind sie unterwegs, haben also 2018 ein Jubiläum, das sie beflügelt – sie führen sich noch mehr auf. Das aktuelle Programm trägt den vielversprechenden Titel „Es kannt greißliger sei“. Sie spiegeln in ihren gesellschaftssatirischen Sketchen auf bayrisch die Tücken des Alltags wieder. Das Eheleben, Machos und Klischees werden aufs Korn genommen, immer mit einem Augenzwinkern, nie wirklich böse oder unter der Gürtellinie. unterhalten sie mit ihren Programmen bestens die Gegend. Sie sind längst auch überregional gefragt und kein Geheimtipp mehr. Angie als Vollblutmusikerin setzt in dieser Richtung Akzente, von Christian geschickt unterstützt. Mimisch sind beide von Haus aus eine Bank (eine alte Redewendung, stand damals für etwas stabiles und positives). Genial ihre Spiellust, sie wuseln über die Bühne, perfektes Tempo, das Publikum kommt kaum zum Schnaufen. Oder aber sie ziehen die Szene mit Lust, wie einen frischen, kurz angekauten Kaugummi mit Erdbeergeschmack. Angie und Christian haben Mut zur Häßlichkeit und wechseln im Zeitraffertempo ihre Rollen, ein weiterer Garant für ihre Kurzweiligkeit. Inzwischen sind sie ein fester Bestandteil der hiesigen Kabarettszene, die Landeshauptstadt buhlt um sie, der BR wurde auch schon auf sie aufmerksam. Ihre Aufführung sprachen und sprechen tausende von Besuchern an, die Aufführungssäle werden größer (außer hier) und ich freue mich, dass dieser Auftritt wieder mal zustande gekommen ist (14 €, Reservierung dringlich).
 

24. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und a gmüatliche Gaudi mit m „Oimara“

Der "OIMARA“ ist ein bayerischer Liedermacher und moderner Gstanzler mit Hang zum Blues. Beni Hafner, wie er im bürgerlichen Leben heißt, ist ein außergewöhnlich lässiger Songschreiber. Seine Lieder über die „Lederhosn“ , das „Bierle in der Sun“ , den „Mann im Mond“ oder „Es sitzt ein Depp im weißen Haus“ sind humorvoll, kritisch, genießerisch und narrisch guad gsunga. Auch wie er die Lieder anbietet, ist eine Klasse für sich – er hat was vom Lenze, von einem Italowesternhelden, einem politischen Provokateur und einem Stammtischler. Dabei jung und gut aussehend. Kein Lied gleicht dem anderen und er setzt sie gern so in Szene, dass sie dem Inhalt gerecht werden. Es war ein Ereignis im Oktober, begeistertes Publikum, volles Haus - eine Einheit, wie es wenige schaffen. Mit einer Lässigkeit, die nur mit der eines Stephan Zinners vergleichbar ist, greift er Themen ab, spannende, heimische, interessante - weit weg vom ewigen "Freiheits"-gedümpele und ohne jeden Verbesserungsvorschlag an eine Menschheit, die nur auf kluge Liedermacher wartet, um sich zu finden. Auch seine Vidoes geistern im Netz, er untertitelt den Dalai Lama, der, weil ihm das bayrische Bier so schmeckt, gerne „7 Jahre Bayern“ hätte oder bricht als Donald Trump eine Lanze für die zollfreie Einfuhr von „Ripperl und Kartoffelknödl“. Das gefällt und brachte ihm einen Auftritt bei „Nuhr im Ersten“. Neu, witzig, originell, es wird nicht lange dauern - da muß man kein Prophet sein - dass er zu einer bayernweiten Größe wird, zurecht! Ich freu mich darauf (Reservierung notwendig, 14 €)!

2. März, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarettkonzert mit dem „Vogelmayer“ und seinem Programm „DAHOAM“

Mit seinem 4. Programm steht der Vogelmayer wieder auf den Bühnen Bayerns, wo er „DAHOAM“ ist. So heißt auch das neue Programm, des aus Funk und Fernsehen bekannten Musik-Kabarettisten. Das neue Programm des vitalen gutaussehenden Niederbayern ist eine unterhaltsame Mischung aus Gesellschaftskritik und Heimatverbundenheit, aufbereitet mit sehr viel Humor und gewitzter Rhetorik. Eben was für Hirn, Herz und Spaßbedürfnis – wie man es vom Vogelmayer kennt. Ein kurzweiliger Abend ist garantiert. Vogelmayer, vor nicht allzu langer Zeit noch ein Geheimtipp, hat sich inzwischen fest in der süddeutschen Kleinkunstszene etabliert. Ob sich der Abend zum typischen Kleinkunstabend oder gemütlichen Wirtshausabend entwickelt, hängt oftmals vom Publikum und natürlich auch vom vogelwilden Musiker selber ab – sein Gespür für die richtige Mischung macht den Charme des unkomplizierten und teils unbequemen, aber sympathischen jungen Kabarettisten aus. Der Vogelmayer ist ein Künstler, der mit Kleinkunst für s Großhirn seine Zuhörer begeistert, sich aber dennoch völlig bodenständig und charmant mit viel Witz und Humor präsentiert. Ein bayerisches Original, das man erlebt und gesehen - und vor allem gehört haben muss (Reservierung sollte dringlich sein, Einführungspries 13 €).

3. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Blues4Use“

Das Bluesprojekt „Blues4Use" mit Mastermind Ulli Nathen-Berger (Gesang, Gitarren, Bluesharp) wurde vor fast zwei Jahrzehnten gegründet. Von T-Bone Walker, Robert Johnson, Ray Charles, B.B. King, Howlin Wolf, Eric Clapton bis Blood Sweat & Tears: Eigenwillig, mitreißend, emotional interpretiert „Blues4Use“ mit wechselnder Bandbesetzung - vom Akustik-Trio bis zur achtköpfigen Rhythm 'n' Blues Band mit Bläsersatz - bekannte oder weniger bekannte Songs aus dem unendlichen Fundus der Rhythm’n’Blues-Musik der vergangenen 100 Jahre. „Wir leben unsere eigenen Gefühle in dieser alten Musikform aus, ohne die Emotionen der Bluesmusiker, die uns als Vorbild dienen, kopieren zu wollen.“ Mit zur Stammbesetzung des Projekts gehören Thomas Bogenberger aus Prien (Bass, Gitarre, Gesang), der Autor der „Hattinger“-Krimis; der Rhythmus-Magier Dietmar Baumanns (Schlagzeug); der Zauberer an den Keyboard-Tasten, Uli Bauer – „der wahre Ude“; seit vielen Jahren der Rosenheimer Radiochef Reinhart Knirsch, Garant für mitreißende Soli am Saxofon wie auch Willi Weiß (neu im Projekt); der Priener evangelische Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth (Posaune) und sein fränkischer Kollege Johannes Keller sowie Richard Prechtl (beide Trompete). Dazu öfter als Gastmusiker der renommierte Schauspieler August Zirner an der Querflöte.

Sie erzeugen ein „Blues Brothers“-feeiling, Musik, die tief in die Poren dringt und kein Haar liegen läßt (13 €, Reservierung dringlich).
 

9. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „VAIT“

Das mit VAIT hat weit vor Bandgründung im Jahr 2011 begonnen. Im beschaulichen oberbayerischen Bad Aibling begann damals der nachdenkliche, oft wütende Ralf sein Leben in Lieder zu packen und beschloss, wie Dylan sein zu wollen. Nur wenige Straßen weiter probten Bassist Stefan und Schlagzeuger Paul in jugendlicher Spinnerei jede freie Stunde mit ihrer Band im mütterlichen Keller das zukünftige Rockstar-Dasein. Und im Nachbarort wusste klein Beni schon in jungem Alter, dass er mit seiner Gitarre und seinem musikalischen Gespür als Produzent große Platten machen wollte. Nichts hatten sie miteinander zu tun und einige Zeit musste vergehen, bis sich diese so unterschiedlichen Wege kreuzten. Irgendwann hatten ihre Mitmusiker aufgehört und nur sie wussten, dass es sich weiterzumachen lohnte - oder sie waren einfach die einzigen, die nicht erwachsen werden wollten. Seit vier Jahren machen Ralf, Beni, Paul und Stefan jetzt gemeinsam Musik. Was klein und vorsichtig begann, nahm mit dem zweiten Album unter dem Namen VAIT „Zwischen Verbergen und Verstehen“ 2012 Fahrt auf. Zuvor hatte Ralf bereits das Soloalbum „Wo ist zuhause“ als VAIT veröffentlicht.) „Zwischen Verbergen und Verstehen“ und 100 Live-Konzerte in 12 Monaten ermöglichte ihnen dann im Sommer 2013 zahlreiche Auftritte auf den großen Bühnen Deutschlands. Als Opening Act des „Chiemsee Rocks Festivals“, als regelmäßiger Support von LaBrassBanda und im Vorprogramm von so unterschiedlichen Künstlern wie Manfred Mann's Earth Band, Foreigner, Schmidbauer & Kälberer, Stefan Dettl, Django 3000, Kellner und Mark Forster wurden VAIT zu einer echten Band – einer Live- Band. Ob vor 60 oder 6.000 Zuschauern, immer feiern die Vier ihre Songs, ihreLeidenschaft für die Musik und nicht zuletzt ihre Zuhörer. 2014 erschien mit „Ab hier kann ich allein“ das dritte Album, das erste mit Unterstützung eines etablierten deutschen Indie-Labels. Mit der wuchtigen Produktion und den 14 tiefgängigen Songs konnten sie nur mehr als zufrieden sein, doch VAIT wären nicht VAIT, wenn ihnen „zufrieden“ genügt hätte. So starten sie jetzt in eine neue, erneut unabhängige und freiheitlichere Phase. „Sei dankbar“ heißt ihre neue Scheibe, Titel wie „Fuß von Pele“, „Neue Jeans“ oder „Parkbank“ sind darauf zu finden, ein neuer Geist, persönliche Reflexionen treffen auf die Schönheit der Welt in ihrer Gesamtheit und im winzigen Detail (Reservierung dringlich, 15 €)

10. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`s“

Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. Dabei setzen "The YP's" auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Toto oder Prince. Lead-Sängerin Hanna mit ihrer tollen Stimme interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und unbekanntere Stücke, die beim Publik immer ankommen. Letztes Jahr war s bummvoll. Da heißt s ausräumen, damit das Publikum körperlich werden kann.
Die Stückauswahl und der Spannungsbogen im Programm können je nach Anlass variert werden. Schon durch die Abwechslung von verschiedenen Musikern als Sänger in den Stücken kommt beim Zuhören keine Langeweile auf. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist )!

 

16. März, Freitag, 21 Uhr!!, Konzert und Tanz mit der „die Guten A-Band“

Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Vielleicht die „RollerCoStars“? Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist der jährliche Feierhöhepunkt, Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ sorgt für so einen Abend, sie verjüngen die nacht und schaffen gemütkiche Feierathmosphäre. Die Auswahl der Songs läßt keinen Leerlauf zu. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepaßt. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, alles mit Pfiff. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein grossartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune (Reservierung dringlich, 10 € ).

17. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Woas Mas?“, Rock n Roll n Soul mit guade boarische Texte

Wie alles begann - ja man weiß es! Die fünf Burschen von haben nur ein Interesse: Musi macha! „Woas Mas?“ ist eine Band aus dem schönen Inntal, die sich Ende August 2012 gegründet hat. Sie haben sich überzeugend durch diverse Bandcontest- und Festivalbühnenauftritte (Chiemsee Summer, Vorband von Ohrboten und Cubaboarischen, Sieger Audio Popcontest) quer durch Bayern gerockt. Ihr Erfolgsrezept lässt sich recht einfach zusammenfassen: handgemachter bayerischer Rock, so gschmackig wie ein klassischer Schweinsbraten und so erfrischend und voller Seele wie eine kühle Halbe. Die humorigen Liedtexte auf bayerisch in Kombination mit knackiger Rockmusik, gefühlvollem Soul, harmonischem Pop und beruhigendem Raggae zaubert den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht und stimuliert den Körper. Es ist ihr Geheimnis und es ist ein Faszinosum – man hört ein Lied und es bleibt haften, man hört ein weiteres … die Lieder gehen direkt ins Zentrum und verlassen dich nicht mehr, so, als würde man die Gruppe, ihre Lieder schon lange kennen und lieben. Sie haben mit ihren Songs Spaß auf der Bühne, verkörpern und spiegeln ihn wie auch die bayrische Mentalität, sie sind schlichtweg ansteckend. Im Juli 2015 erschien ihr Debutalbum mit dem Titel "CANABÄ". Eine interessante und abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Pop, Soul und Reggae, bei der auch eine Ballade nicht fehlen darf. Die Fangemeinde wächst unaufhaltsam, ich wage die Prognose – ein Konzert reicht und man will sie immer wieder hören und sehen. Für kraftvoll-elegante Qualität stehen: Michael Wildgruber, Gesang + Akustik Gitarre, Christoph Rauscher, Bass, Michael Reitberger, E-Gitarre und Gesang, Sebastian Neumeyer, Keyboard, Akkordeon und Gesang, so wie Tobias Hainer am Schlagzeug (reservieren könnt dringlich sein, Stimmungspreis 14 €).

23. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Angela Appenzeller, Robert Staudinger & eventuell Freunde

Die Austro-Pop-Band Appenzeller, Staudinger & friends (ob und wieviele der Freunde mitkommen ist noch nicht klar), präsentiert ihre musikalische Mischung aus folkloristischen und klassischen Elementen erstmals dem Publikum in Bayern. Robert Staudinger, bekennender Chaot, wird als erfahrener Entertainer, Sänger und Gitarrist durch den Abend führen. Die geheimnisvolle und überaus charmante Angela Appenzeller spielt virtuos auf dem diatonischen Akkordeon (Steirische), sie singt voller Gefühl und sorgt für Gänsehautmomente. Die Band hat mit „Ahoi – Die Reise beginnt!“ im Jahre 2017 ihre erste CD präsentiert, schöne Melodien, spannende Arrangements und Texte voller Erkenntnis aber auch Humor prägen die Lieder dieser schönen Scheibe. Radio Oberösterreich wurde auf die noch junge Formation aufmerksam, die Band durfte sich dort in der Sendung „G`sungen & g`spielt“bereits präsentieren (Einführungspreis 13 €, Reservierung sollte Sinn machen).

24. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Lenze & de Buam“

leider schon ausgebucht !!

Lorenz Schmid (Astl) aus Oberaudorf ist ein junger umtriebiger Musiker, man kennt ihn aus der Formation „Bavarobeat“, als Chorsänger bei „Soultrain“ oder von „Django 3000“. Er schrieb den Hit „Heidi“ und stieg dann aus. Mit „Lenze & de Buam“ seiner jetzigen Formation, hat er schon außergewöhnliche gute Songs eingespielt hat. Lenze ist der Kopf, „de Buam“ sind das Fundament, namentlich Waste Huber (Bass), Korbinian Weber (LaBrassBanda,Trompete), Christoph Atschinger (Schlagzeug) und Bene Mias an Ziehharmonika, Keyboard und Trompete. Ein erfrischend origineller Mix aus ein bißchen Volksmusik, Pop, Chanson, Stimmungskracher, discobeat und elektrofunk, manchmal unterlegt von sphärischen Teppichen. Diese Musik chillt, groovt, versprüht Zigeunerromantik, ist immer tanzbar. Grundiert wird sie durch erdige bayrische Mundart, stoisch, wortkarg, wie bei „er mog ned redn“. Selten erzählend. Geschickt werden Wiederholungen benutzt, Chöre eingesetzt, die den Songs Mystik,Würze aber auch Leichtigkeit verleihen und manchmal eine medidative Schleife ziehen. Die Texte sind dabei ebenso originell wie die Musik. Der „salod“ wird gelobt, herrlich funkig, rhythmisch und witzig über den Bruder mit dem“Moped“ berichtet, es gibt den „KuaBua“ den die Mamma vor dem Teufel warnt, er will aus Langeweile Nasen bohren, er lügt und verweigert seine Hilfe, kann ohne sein Haustier „Franze“ nicht sein und plant jubelnd den Bierzeltbesuch. Und endlich gibt es auch ein neues Geburtstagslied! Dazu findet er nie sein „Schafe“. Sensationell ist auch die neue Scheibe geglückt, betitelt „Dua di ned obe“. Die besten Titel daraus, also alle, werden wir ebenfalls hören. Lenze - ein bißchen Road-Romantik, Mehrstimmigkeit und eine Lässigkeit, die gerne an „HMBC“ einnern darf (15 €, Reservierung dringend).

31. März, Ostersamstag, Fussballquiz mit den Gebrüdern Saldivar

Ein Fest des Wissens, der assoziativen Kraft des Gedächtnisses, der hintersten Gehirnwindungen. Spieler, Tabellen, Ranglisten, Stadien, Regeln und vieles mehr, erfrischend in Szene gesetzt. Es moderiert Andi Feichtner, unterstützt von einer noch geheimen Assistentin.

6. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Zoé

Die junge Zoé, zum Konzertzeitpunkt schon 21, singt ganz hervorragend. Sie hat eine volle, eine warme, eine reine und in den Höhen eine brillante Stimme. Das spezielle ist, dass in dieser sehr reifen Stimme fein nuanciert noch ihre Mädchenstimme mitschwingt. Aussergewöhnlich reizvoll, dazu dieses enorme Klangvolumen. Sie covert, nur von ihrer Gitarre begleitet und beweist dabei Geschmack. Songs von Leona Lewis/Snowpatrol, Dana Glover, Skin, Pink, Celine Dion wechseln mit Filmmusiken und Lieder, die auch ein reiferes Publikum begeistern. Dass sie nicht nur außergewöhnlich gut singt, sondern auch außergewöhnlich hübsch ist, ist sicher kein Hindernis. Zoé Rucker ist ein Theaterkind, Mama Claudia singt (Folks) und spielt Theater (Herwegh, Herr der Räusche), der Papa Gerd Niedermayer ist ebenfalls ein gefragter Schauspieler (Inntaler Bauernbühne, Herwegh, Mierbeth, Herr der Räusche). Ziehvater Jörg Müller, ein wunderbarer Pianist, unterstützt wo er kann und darf. Auch wegen dieser Konstellation sind Auftritte von Zoé inzwischen ein Treff der Musiker- und Theaterszene. Ein schönes, weil emotional auch sehr nahes Konzert ( Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).

7. April 2018, Samstag, Geburtstagsfest, ein 40er!

13. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Michi Dietmayr, Hits und witzige Songs von und mit Michi Dietmayr.

Der Oberschleißheimer Kulturpädagoge Michi Dietmayr spielte als Jungmann in der Band Drunken Angels, bei Suspekt und Common Leach. 1992 war sein erster öffentlicher Auftritt. Seit 1995 trat er bisweilen auch solo auf, 2006 begann er professionel sein Programm „auszeit“ zu spielen. 2007 folgte „Herz im Süden!“, im März 2010 das Programm "Weiber-WG" und 2012 „Heimat? München!“. Im November 2008 gelang ihm mit dem Lied „Schatz, bitte nicht jetzt!“ erstmals ein Fernsehauftritt in der Sendung Ottis Schlachthof im Bayerischen Fernsehen.

Von 2008 bis 2011 trat Dietmayr mit dem Programm „Wechselhaare“ auch gemeinsam mit Christoph Weiherer auf.

Seit 2009 gibt es außerdem das Projekt "3 Männer - nur mit Gitarre" welches aus der Formation Roland Hefter, Keller Steff und Michi Dietmayr besteht. Diese Kombination sorgt inzwischen bayernweit für regelmäßig ausverkaufte Konzerte.

Seit 2009 sah man ihn sowohl als Schauspieler, wie auch als Musiker und Kabarettist in verschiedenen TV-Formaten. Der BR 3-Moderator Matthias Matuschik spielt seit Ende 2010 Dietmayr's "Liebeslied in Ost-Dur" wöchentlich in seiner Sendung, was den Bekanntheitsgrad des Münchners enorm steigerte.

Er hat einige Hits geschrieben, einer davon, „Es gibt koa Bier mehr“, untermalte im Soundtreck des Films „Hinterdupfing“ eindringlich eine ganz prekäre Situation. Dietmayr ist ein ausgezeichneter Sänger und Gitarrist, er mag es kraftvoll. Seine Texte sind phantasiereich mit einem Hang zum Derben, hat dabei aber ausgezeichnete poetische Eingaben und ausgezeichnet ist wörtlich zu nehmen. Vitrinen und Schubladen sind voll mit Plaketten und Pokalen (14 €, Reservierung angeraten).

14. April, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit den „Clubstas“

Für ihre Musik gibt es koa Schublon und keine Schablon, es ist ein Rock und Reggaegemisch, GEMAfrei, Offbeats werden eingesetzt, die ja beim Hörer das Bedürfnis nach rhythmischer Bewegung erzeugen, weil das Unterbewusstsein durch eine Bewegung vom vorgezogenen Akzent hin zum unbetonten Beat beide miteinander verbinden will, um so das Auseinanderfallen von Beat und Akzent zu „heilen“. Und getanzt kann werden. John, Michi und Steve waren sich nicht sicher, ob wer ihre Musik hören will, sie schreiben selbst nach dem Motto „ois is möglich und nix is aa scho wos“ und es passierte einiges. Sicherheitshalber haben sie sich die Dani samt Saxophon geschnappt, damit bei Nichtgefallen zumindest die Optik paßt. Woife kam dann auch noch dazu um mit seinen Bass zu stabilisieren. Inzwischen haben sie schon ordentlich Erfahrung, haben viele Konzerte und Festivals gespielt, wie auf dem Chiemsee Reggae Fest oder dem Lugstockfestival, machen ordentlich Spaß und haben sich eine lässige Fangemeinde erspielt, möglicherweise die stressfreiste und witzigste, die ich hier über die Jahre bewundern durfte (Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).

20. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert, Show und Spaß mit „Ciao Weiß Blau“.

Ein absolutes Hochlicht, eine der besten Gruppierungen, die jemals hier war. Bayerisches Kabarett gepaart mit virtuoser Musik bietet das Trio „Ciao Weiß-Blau“, bestehend aus dem mehrfach preisgekrönten Kabarettisten Tobias Öller und den Musikern Erich Kogler und Wolfgang Hierl („Stimmungsbüro Kreitmeier“). Mit gezielten Schlägen zapfen sie den großen Banzen der bajuwarischen Hochkultur an: Ob roter Pressack oder Patrona Bavariae, ob Trachtenfest oder Touristennepp – die Postkartenidylle des Freistaats bekommt einen neuen Kabarett-Anstrich von drei Meistern der Saitenkunst.
Musikalisch schöpfen „Ciao Weiß-Blau“ dabei aus dem großen Fundus der Weltmusik: Ein druckvoller Kontrabass und präzise Gitarrenarbeit bilden das Fundament der Stücke, die zwischen Rock und Tango, zwischen Folk und Schlagerparodien changieren und dabei textlich wie musikalisch ein breiten Spagath schlagen zwischen Heimatsound und Welttheater. Aussergewöhnlich sind ihre gesanglichen Qualitäten, sie singen miteinander, gegeneinander, dreistimmig, im Kanon und kreiiren dazu, auch mittels Loop, einen Sound, der, wenn es die Szenerie erbauen kann, auch mal surround Breitwand ist. Herrliche Moritate, witzige Szenen – drei Herren, die das Komödiantische im Blut haben. Hier lebt das echte Bayern, kraftvoll, intelligent, künstlerisch und sensibel – weg vom eher tumben „mir san mir“(15 €, Reservierung sollte dringlich sein).

21. April, Samstag, 20.30 Uhr, Folk, Pop, Swing und bayrische Musik mit „Kupfadache“

Die Band namens "Kupferdache", gibt es seit Frühling 2015. Sabine schreibt viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Wohlige Schauer, Tränen und Freude. Ergänzt und im Wechsel belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme von Sylvia, ebenfalls Gitarre, die, wie auch die anderen Mitglieder, komponiert und textet. Andrea, die Priener Friseurin, läßt ihre Zither perlen und singt eine feine Zweit- wie Drittstimme, die auch in Einzelparts geschickt als Kontrast gesetzt wird. Woife spielt den Bass, er erdet, betont und unterstützt gekonnt, er umsorgt alle Töne. Stefan singt ebenfalls, bläst aber hauptsächlich Flügelhorn, Trompete und Flöte. Seine Läufe und Gegenläufe bereichern ungemein, er zergliedert die Harmonien und führt sie spannungsgeladen wieder zusammen. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus Natürlichkeit, Können, Begeisterung und Leidenschaft. Wunderbar! A bißl Folk, a bißl Liedermacherei, im großen und ganzen aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust nach Harmonie und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder einem tiefschönen Sinn. Ihr Dreigesang ist gebündelter Jubel. Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Innerhalb ganz kurzer Zeit haben sie sich eine grosse Fangemeinde erspielt, mich einbezogen. Also absolut nachvollziehbar, es verwundert dennoch, dass so viele Menschen handgemachte Musik, die von Können und Begeisterung geprägt ist, derart schätzen. Schön! (Reservierung dringlich, 15 €)

27. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „DIE PLANK“, Julia Plank und Jörg Müller mit dem Programm „Zurück mit neuer Note & mit Mann am Klavier“.

Fünf Jahre lang war sie bayernweit mit ihrer Band PLANKTON unterwegs. Dann wurde es ruhig um die kleine Frau mit der großen Stimme. Jetzt legt Julia Plank ihre wundervollen Songs mit dem bekannten Pianisten Jörg Müller am Klavier neu auf und kehrt mit abendfüllendem Konzertprogramm als DIE PLANK auf die Bühne zurück. Sie war abgetaucht, hat neue Songs geschrieben und über das Leben nachgedacht. Die tiefsinnige Heiterkeit und das inspirierende Augenzwinkern in ihren Songs bleiben. Aber sie ist gereift und an der Zusammenarbeit mit Jörg Müller gewachsen. Die neue musikalische Note und der Piano-Sound stehen ihr gut. Klangvoller, leichter, direkter ist sie geworden und ihre Stimme glänzt über den fantasiereichen Arrangements, die Müller um sie herum legt. „Jörg zu finden, war ein echter Glückstreffer“, verrät sie. „Er hat so ein gutes Gespür für meine Songs, dass ich jedes Mal staune, was er an Groove, Rhythmus und harmonischen Stimmungen herausarbeitet. Meine alten Songs klingen jetzt so wunderbar frisch und die neuen sind für mich sowieso etwas ganz besonderes“. Doch was sind die Erlebnisse, die hinter den Songs stecken? Im neuen Programm rückt Plank auch die Song-Geschichten in den Mittelpunkt und erzählt, welche Begebenheiten sie beim Schreiben inspiriert haben. Man darf sich freuen und gespannt sein auf DIE PLANK und auf ein unvergessliches musikalisches Erlebnis…(14 €, Reservierung angeraten).

28. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „PangGang“

Ganz klar, eine Lieblingsband! Gegründet wurde die „Pang Gang“ 2012, vom ehemaligen „Hot Nuts“-Musiker Patrick „Wawe“ Huber (Gitarre, Gesang, Harp, Wasserhahn), von der Tina (allerlei Trommeln), Klaus Kubiak ((Sax, Gitarre, Gesang, Glockenspiel), dem Jo (Tuba, Ziach) und Pati Sebald (Kontrabass, Kamm). Klaus ist weggefallen, dafür brilliert jetzt Hermann Bösl an Sax und Gitarre. Diese Fünf haben Musik im Blut, ein bißchen den Blues, sehr viel Spaß und kabarettistisches Talent. Manchmal klingt s fast a bißl wie „Insterburg & Co“, manchmal nach einer Trickfilmvertonung aus den 30ern. Das "easy listening" der 50er wird wieder lebendig und der wilde Enteckergeist, wie auch die spröde Eleganz eines Tom Waits. Und dazu noch schmachtende cubanische Liebeslieder, Boogie, show-Klassiker wie „Tweedly-Dee“ oder ein knarzendes „Big a Dog, big a Bite“. Ein durchwegs spannendes und begeisterndes Hörgefühl, bewirkt auch durch die Instrumentierung, zu der Flüstertüte (hört sich wie „Flash & the Pan“ an) und Kamm gehören, aber auch durch die Rauhfaserstimmen von Klaus und Wawe und dem charmanten Organ von Pati. Ihr Instrumentarium unterstützt die lockere Darbietung, den Spielwitz. Irgendwie ist das sperriger Swing. Captain Beefheart, Tom Waits und Johnny Cash hätten Spaß an den Versionen ihrer Lieder. Vielfalt wird lässig gepflegt und humorvoll behandelt. Ein wahres Musikvergnügen, Freude am Tun und Spaß mit dem Publikum (Hut kreist).

4. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Barbara Weinzierl und ihrem Programm „Wir müssen reden – Sex, Geld und Erleuchtung“

Die Schauspielerin, Kabarettistin und Autorin Barbara Weinzierl geht

in ihrem Programm vielen Fragen nach: Gab es echte Freunde auch schon vor Facebook? Ist veganes Leben moralisch vertretbar? Es geht um Anti-Aging und ums Geld horten, um Erleuchtung mittels Fengshui wie auch mittels Gstanzln singen. Kann auch ein Laie das Internet löschen? Was geschieht, wenn Wissenschaftler ein Medikament erfinden, ihnen aber keine passende Krankheit dazu einfällt? Wenn ich so alt bin, wie ich mich fühle, warum darf ich dann keinen Kinderteller Pinocchio bestellen? Barbara Weinzierl, die auch eine schöne Rolle im Schmidbauerfilm „Austreten“ gespielt hat, präsentiert mit ihrem Solo in vielen unterschiedlichen Rollen und Typen eine ausgefallene Mischung aus Kabarett und Comedy, gewürzt mit Improeinlagen, bei denen das Publikum bestimmt, wie es weiter geht. So ist jeder Abend ein Unikat. Barbara Weinzierl startete bereits mit 19 Jahren ihre erfolgreiche Schauspiel- und Kabarettkarriere als Mitglied der legendären Machtschattengewächse, zusammen mit Manfred Krause, Günter Knoll, Wose Sell und Ottfried Fischer. In unzähligen Engagements als Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen sowie in vielen Kabarettprogrammen hat sie seither ihr Publikum begeistert (Reservierung scheint dringlich, 14 €).

5. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwoa Bier

»Zwoa Bier« sind zwei junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei Gaspedale. Ein eingespieltes Team auf der Bühne mit Showpartner Publikum. Spontan und doch bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßenen Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von der Couch runter reißt! Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche Revolution gegen das generelles Desinteresse und das Aussterben von Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur. Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von Rosamunde Pilcher bis Truman Show ist für jeden was dabei, wenn der Michi und der Sepp in die Saiten hauen, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt ein Morgen, bestimmt: mit Fernsehauftritten und Titelblättern und Frauen und Bier und, und, und … Der Michi und der Sepp, die beiden Kindergartenfreunde, Hund sans scho! Da ist wirklich was gewachsen, super Songs, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show, sie fahren ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne. Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 14 €)!

11. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Kabarett mit „Vaginas im Dirndl“

Das war vor 5 Jahren ein Wunschkonzert von mir, zum 30er Jubiläum. Die österreichischen „Vaginas im Dirndl“ sind manchen vielleicht bekannt durch ihrem Hit „Was mei Vulva olles kann“. Zwei junge Frauen waren das damals, Sina Heiß und Franziska Fleischanderl, die inzwischen als Hackbrettvirtousin ihren Weg gemacht hat und ausgestiegen ist. Sina hat sich zwei neue Vaginas ins Boot geholt. Gemeinsam mit Anna Anderluh und Ursula Anna Baumgartner läßt sie nicht nur alte VID "Klassiker" in neuer Harmonie auf der Bühne erklingen, es gibt auch etliche neue Songs und Frechheiten und viele neue Szenen! Das abendfüllende Programm ist ein musikalischer Aufklärungsabend für Erwachsene und bietet Momente zum Nachdenken, Staunen, Lachen, Mitfühlen und Wundern. Ganz sicher gibt es auch für alte VID Fans einiges Neues zu entdecken! Ihr Programm ist eine musikalisch-szenische Collage rund um „Sie“, mit anspruchsvollen und unterhaltsamen Eigenkompositionen in Mundart, Popstyle oder Volksliedform und einem Potpourri an wunderbaren Klängen – durchwebt von interessanten, berührenden und hirnanregenden Fakten über die Vagina. Dabei überrascht die spezielle und witzige Instrumentierung genauso, wie die Geschichten und Mythen vom „heiligen Ort“ bis hin zum „Teufelsmal“. Ihr Schauspiel, Witz, die Musikalität und die szenische Aufarbeitung sind schlichtweg grandios, mit viel Leichtigkeit, aber zur rechten Zeit auch sehr tief.

Es gibt so viele Fragen und so viele Löcher in den Antworten. Wie sehen vor Ort die Frauen und Mädchen ihre Sexualität, aber auch in anderen Ländern - wo liegen Gemeinsamkeiten? Kann sich die Frau Fremden öffnen, wenn sie sich selbst gegenüber noch immer verschließt?

Vaginas im Dirndl“ starten den unverschämt frechen Versuch, eine Verschlußsache wieder ins Gespräch zu bringen. Und wie bringt man in heimischen Bereichen das Thema leichter an Mann und Frau – genau, sie tragen Dirndl! Das ist fesch und hat Stil, Geschichte und Tradition. Wie die Vagina auch. Das Trio spricht sich mutig für ein positives Selbstverständnis von Frauen, weiblicher Sexualität und intimer Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft aus. Das abendfüllende Programm bietet ganz sicher auch für alte VID Fans einiges Neues!

Sie erleben einen Abend voller Musikalität, prägnanter Szenen voller Einfühlsamkeit, Humor und Witz, Liebe und Wissen. Lachen und staunen sie über die Geheimnisse der Vagina, ihre Ängste, Erlebnisse, frei jeder Peinlichkeit, denn – unter jedem Dirndl steckt eine Vagina (Reservierung notwendig, Eintritt 15 €)!

12. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de „Wuidn Hena“ !!!!

Karin ist Drehbuch- und Buchautorin, sie hat für die Rosenmüllerfilme „Beste Gegend“, „Beste Zeit“ und „Beste Chance“ die Textvorlage geschrieben und mit „Rosa macht blau“ und „Auch unter Kühen gibt es Zicken“ zwei sehr helle und bewegende Bücher geliefert. Mit Anni Reisberger schreibt sie seit einiger Zeit Lieder, Ausgangspunkt war ihre gemeinsame Liebe, die Alm. Inzwischen haben sich die Beiden aber ein breites Spektrum an Texten erarbeitet, es geht um Leben, Spaß und Herz, um Ernsthaftigkeit, Leichtsinn und Leichtigkeit. Mit ihren schönen Stimmen, aus denen oft eine Portion Frechheit und Gewitzheit blitzt, der Zweistimmigkeit, den eingängig harmonischen und oft raffinierten Melodien, bieten sie einen Abend an, der fröhlich ist, manchmal leise, dann wieder voller überschäumender Lebendsfreude. Immer mehr kristallisiert sich dabei ihr komödiantisches Talent heraus, sie spielen ihre eigene Vorgruppe (Mare & Mare), geben kabarettistische Einlagen und machen den Auftritt zu einer erfrischenden Revue spassiger und szenarischer Einfälle. Natürlich wird auch erzählt, von der Alm, von seltsamen Begebenheiten, beide moderieren, zum Teil gleichzeitig, es macht einfach Spaß (Reservierung dringlich, 13 €).
 

Pfingsten

 

5.September, Mittwoch, 20.30 Uhr, Kabarett mit Helmut A. Binsers neuem Programm „Ohne Freibier wär das nie passiert...“

Endlich ist es soweit! Helmut A. Binser präsentiert sein nagelneues viertes Bühnenprogramm „Ohne Freibier wär das nie passiert…“ und man darf sich wieder auf allerlei skurrile Geschichten sowie herrlich absurde Lieder des Oberpfälzer Musikkabarettisten freuen.

Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig.

Es geht auf die 40 zu, eine späte Karriere als Profifußballer scheint immer unwahrscheinlicher zu werden. Dafür gesellt sich ein neuer Freund hinzu, den aber leider nur der Binser sehen kann. Wird er jetzt schon vollkommen narrisch oder ist das bereits die Midlife Crisis?. Das gilt es herauszufinden.

Dabei ist der Binser in gewohnt gemütlicher Manier, natürlich mit Schnupftabak und einer kühlen Halbe Bier, anzutreffen. Er ist ein Künstler zum Anfassen, ein geselliger Oberpfälzer, dem die spritzigen Pointen und saukomischen Wortspiele nur so aus dem Mund purzeln.

Der Zuhörer fühlt sich dabei wie in seinem Lieblingswirtshaus: Gemütlich, griabig, bestens unterhalten und einfach gut aufgehoben.

(Reservierung unumgänglich, 15 €).

 

14. September, Freitag, 20.30 Uhr, Geburtstagsfete
 

15. September, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit Leonie Felle und ihrem Programm „Leonie singt“ (10 €)
 

21. September, Freitag, 20.30 Uhr Bumillo (15 €)

28. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit den Neurosenheimern

Fangen wir doch mal mit den Instrumenten an. Gespielt werden Gitarren, Klarinetten, Akkordeon, Hackbrett, Claves, Tröte, Ukulele, Nasenflöten, Waschbrett, Blockflöten, Melodika, Querflöte, Glockenspiel, Eiershaker, Wackerl, Tuba, Kontrabass und Cajon. Gesungen wird auch, freche Texte, witzig und einfach lebensnahe. Ein herrliches Gebräu an sprudelnder Musik.

Die drei Neurosenheimer Kati, Marita und Tobi, sowie die Altrosenheimerin Katrin, eine studierte Musikerin, haben sich über die Jahre ein erfrischendes Repertoire an Liedern erarbeitet. Stilsicher. Sie brillieren mit bayrischen Texten, ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrem Können, aber auch durch ihren Spielwitz und die feinen Ideen. Und der passenden Moderation, Information mit kabarettistischen Zügen. Mit genannten Qualitäten und ihrer Leidenschaft werden die Abende zu freudigen und das Programm zu einem mitreissendem. Sie sind – absolut verdient - sehr erfolgreich, füllen inzwischen Hallen. Doch das ist für sie nur ein Teilaspekt. Sie arbeiten nicht inflationär, schauen und finden immer wieder spezielle Räumlichkeiten. Mal sind sie wunderschön, mal ab- oder hochgelegen, mal lässig, mal urig. Mal bieten sie Platz für hunderte von Menschen, mal nur für einige wenige Zuschauer. Und sie beteiligen sich an menschlich wertvollen Ereignissen wie „Z`samrockn“, mit Musiker aus Flüchtlingsgebieten und heimischen wie Konstantin Wecker. Mit dem, was man gern macht, Gutes tun (16 €, Reservierung ist dringlich). Jawoi.

29. September, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit der „Folsom Prison Band“

5. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Öller & Rinn und ihrem Programm „Schwarz ohne Zucker“ (14 €)

13. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der acapella Formation „Chaingang“

Tradition liebäugelt mit der Moderne, die Volksmusik schmust mit Rock und Pop, die bayrische Mundart setzt glanzvolle Perlen, authentisch und unverfälscht:

das ist die 9 köpfige A-capella Gruppe „chaingang“ aus dem bayerischen Chiemgau.

Im Herbst 2015 erschien ihr Debütalbum „duad guad“, wobei von einem Debüt schon längst nicht mehr die Rede sein kann. Nach ihrem vielbeachteten und vom BR übertragenen Auftritt bei den bekannten Wirtshausmusikanten beim „Hirzinger“ im Frühjahr 2016 ging es nämlich schnell steil bergauf für die neun Musiker.

Kennengelernt und zusammengeschlossen haben sich die Musiker schon vor über 15 Jahren. Eine Geburtstagseinlage im Stil der Comedian Harmonists war sozusagen die Geburtsstunde der chaingang, deren Name von dem Lied, „chaing gang“ des US-amerikanischen Sänger Sam Cooke stammt, das die die Gruppe bei ihren ersten Auftritten immer als Einzugslied gesungen hatte. Mit ihren kreativen und innovativen Neuarrangements und Eigenkompositionen bekannter Stücke aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres - von Volks- und Blasmusik über österreichische, deutsche und amerikanische Popmusik bis hin zu Gospel, Soul und Rock

- und deren Umsetzung in die bayerische Mundart haben sie mittlerweile einen festen Platz in der bayerischen Musikszene erlangt und sind auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. Und zwar so bekannt, dass sie 2016 zu dem renommierten

österreichischen TV-Format „Die große Chance der Chöre“ geladen wurden, bei dem sie bis zum Halbfinale kamen. Zu Beginn des Jahres 2018 wird ihr zweites Album mit dem Titel„Auszeit“ erscheinen. Und nicht nur solo ist die chaingang unterwegs. Mit dem

oberbayerischen Kabarettisten Stefan Kröll treten Sie in einer Mixed Show auf - musikalische Unterhaltung und Kabarett auf höchstem Niveau.(Reservierung dringlich, 16 €).

19. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Latcho Due“

Latcho Due ist ein Gypsy Jazz Projekt. Es besteht aus zwei jungen Gitarristen, den 21-Jährige Andreas Köckerbauer und der erst 14 Jahre alte Etienne Wittich, die gerne und oft die Regensburger Innenstadt mit ihrer Straßenmusik beleben und sich dort großer Beliebtheit erfreuen. Beide spielen Gitarre seitdem sie Denken können. Ihr größtes Vorbild ist der einst in Frankreich lebende und 1953 verstorbene Jazzgitarrist und Komponist Django Reinhardt, der seinerzeit den Stil des Jazz Manouche maßgebend geprägt hat. Im Programm der jungen Formation finden sich vor Allem Djangos Gypsy-Swing Klassiker, es weist aber durch modernere Einflüsse auch abwechslungsreiche Rhythmen und Themen auf. Mit ihrem Auftritt beim Regensburger Jazzweekend 2017 sorgten sie als jüngste Band für Furore.

Am Bass werden sie von Etiennes Papa Frank Wittich begleitet, der seinerseits ein gefragter Musiker in Jazz und Klassik ist. (13 €)

20. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr Konzert mit „Fehlzündung“

Als alternative Schulband wurde „Fehlzündung“ am 25. Februar 1988 im Südklo des Ludwig Thoma Gymnasium gegründet. Der Abschied vom Schulzirkus gelang rasch.
Die Anfänge der Band lagen eher im Indiepunkrock, bis sich mehr und mehr die Bläser durchsetzten und der Ska der two-tone-aera zum Zentrum ihres Spiels wurde. Bißchen 70er Rock dazu und etwas Hippiescheiß (Originalton) durfte einfliessen.
Die Grundlage für ihre Eigenkompositionen war geschaffen.
„Fehlzündung“ spielte in den 90igern so begeisternend, daß sie sogar Eingang fanden im Rockbuch Bayern („Fehlzündung“ zündet immer ...).
Die jetzige Formation ist nahezu identisch mit der der 90er Jahre. Zico, Wolle, Ulli, Peter, Regi und Tom prägten über viele Jahre den Sound, schufen Partystimmung – es ging immer voll ab. Neu kam Bread dazu, der Älteste ist nunmehr jüngstes Bandmitglied. Paßt natürlich blendend dazu.
Wer Klassiker mag wie „a message to you, Rudy“, wer die „specials“ oder „madness“ mag und hören will, was sie sonst noch so drauf haben – auf geht s! Bei all den Konzerten der letzten Jahre war immer ordentlich was los, beste Stimmung, ausgelassenes Feiern und Tanzen ( Hut kreist, Reservierung nicht möglich)!!

27. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Hurricane Hoagascht“

Bayrische Texte, Blues-Gitarre, Tuba und Schlagzeug – das klingt im ersten Moment

ziemlich abgedreht...“ Und genauso soll es auch sein. Als Pelle Ericson, der jahrelang nur wilden Rock´n´Roll gemacht hat, mit Hurricane Hoagascht begann, wollte er genau

das erreichen. Einen ungeschliffener Sound, kombiniert mit Texten, die er so schreibt wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Und das Ganze mit dem großen Ziel, nicht wie noch eine Band zu klingen, die eigentlich zu jung für Schlager und zu kreativ für Klischee-Gehabe ist. Heraus gekommen ist irgendwas zwischen Blues, Rock´n Roll und Pop, mit Songs, die von mild bis wild und von frustig bis lustig alles bedienen was einfach mal gesagt werden muss oder nie jemand sagen würde (12 €, Reservierung könnte von Vorteil sein).

16. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Folks

24. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Cream Cake“

7.12. Freitag, 20.30 Uhr, Soloauftritt von Erich Kogler

Erich Kogler ist als ausgezeichneter Musiker und auch als Komödiant ein bekannter Mann. Bei Roland Hefters Band „Isarrider“ spielt er gemeinsam mit seinem Weggefährten Woife Hierl, mit dem er auch Mitglied beim legendären „Stimmungsbüro Kreitmeier“ war, ebenso bei den „Trouble Boys“ und aktuell noch bei Tobi Öllers „Ciao Weiß Blau“. Man kennt ihn auch aus dem Video „Heid sauf i Di schee“ von Roland Hefter. Material, das sich aus vielen Jahren angesammelt hat, dazu einige neue Nummern, ergeben ein Soloprogramm, das es wert ist, einem breiteren Publikum vorgeführt zu werden. Und dass Erich Kogler das kann, das durften wir die beiden letzten Jahre freudvoll erleben. Für diesen Abend sind eine Menge neuer Nummern geplant. Kogler erzählt mit Komik, Wortwitz und gekonnter Mimik Geschichten aus dem Leben, singt mit hervorragender Stimme Covers und Eigenes, er füllt einen Abend mit durchwegs sympathischem Inhalt, er erhellt ihn und entlässt sein Publikum mit einem rundum guten Gefühl in die Nacht (Reservierung wird angeraten, 12 €).

8. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit MayBe, Rock, Pop, Covers

Niklas Mayer aus Höslwang, Florian Weinberger aus Endorf, Johnny Gottwald, Johannes Gottschal und Johannes Eisner - die jungen Männer sind um die 20, aber ihre Musik ist schon ganz außergewöhnlich gereift, starke Band, tolle eigene Songs, klasse CD und wirklich sympathische und gut aussehende Burschen. Sie haben ihren eigenen Stil geschaffen, spielen Rock, aber nicht brachial, mischen auch ruhige Nummern ins Programm. Neuerdings spielen sie, um einfach auch Laune zu machen, einige Covers, die Spass machen. Musikalisch ist für jeden was dabei, ohne dass mainstream angesagt ist. Sie haben auch schon vor grossem Publikum gespielt, unter anderem als Vorgruppe zu den Ohrbooten. Genau, ja und letztes Jahr war das Konzert hier ein voller Erfolg, was heißen will, volles Haus und Musik, die blendend ankam. Erwähnenswert noch, dass im Publikum fast alle Altersschichten vertreten waren, Gleichaltrige im gleitenden Übergang zur Generation der Eltern, also meiner Generation – Vergnügen pur (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, Eintritt 5 €).

14. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, bayrisches Musikkabarett mit „Sauglocknläutn“, 20-Jähriges Jubiläum

Ritsch Ermeier und Walter Zinkl machen bayrische Volksmusik und Kabarett in Union, durchaus auch christlich und sozial. Sie feiern ihr 20-Jähriges Jubiläum und zum Auftakt ihrer Tour kommen sie hierher. Sie zeigen in „DAS BESTE“, Gstanzln, Landler und Zwiefache aus den sieben bisher erschienenen CD's. Da ist für jeden was dabei. Wie gewohnt in der Tradition der alten Wirtshausmusikanten, aber ohne Grenzen. Neue Texte zu alten Liedern, neue Volkslieder, die sich vermischen mit anderen Musikstilen, auch teilweise mit der Musik anderer Länder. Satirisch und kritisch, boarisch und politisch, weil:"glacht muaß wern, aa wenn de Welt no so schlecht is". Sie haben uns letztes Jahr recht erfreut, war echt witzig, voller Gmüat und einfach lässig. Eine bodenständige Kabaretttruppe, Manna im besten Alter, vareckt und einfallsreich - einfach wejde Hund mit Freid am Tun. Guade Musiker, starke Gesangseinlagen. Immer wieder auch mit neuen Liedern, die aktuelle Themen aufgreifen (14 €, Reservierung sollte dringlich sein).

15.Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Ozzham & die Assbrothers

Der Osterhammer, die Assbrüder, der Keller Maxi und der Seehauser Christoph spielen jedes Konzert, als würde es ihr letztes sein. Können: brilliant, Leidenschaft: begeisternd. Sie lassen die 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, Bands wie die „Rolling Stones“ oder „Led Zeppelin“ zeigen sich dabei in einem neuen Gewand. Sie legen großen Wert auf Eigeninterpretation und Live-Improvisation, so daß ein krachender Klassiker schon mal zur delikaten Jazzrock-Melange mit Reggaehäubchen wird. Sie sind unaufgeregt, echt lässig und es macht richtig Spaß, ihre weiblichen Fans zu beobachten. Trotz Vermeidung windiger Charthupferl sind sie sicherlich die wichtigste und durchschlagenste Partyband von … zumindest ganz schee weit ummadum. Als Gast wirkt mit großer Wahrscheinlichkeit der Bauer Uli mit (der wahre Ude) und der Josef Steiner von Schotters Jazzhaufen (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, 10 €,)

26. Dezember, Dienstag, 20.30 Uhr, Weihnachtsverdauungslesung von und mit Uli Hannemann

11. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Vorpremiere von Stephan Zinner (16 €)

12. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit Roland Hefter

19. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „de Wegara“?

26. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball

1. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Roverandom?

16. März, Samstag, private Geburtstagsfeier, ein 50er

3. Mai, Freitag, 20.30 Uhr Vorpremiere von Stefan Kröll (15 €)